Deutsche Tageszeitung - Klimaaktivisten wegen Festklebens an Gemälde in München zu Geldstrafen verurteilt

Klimaaktivisten wegen Festklebens an Gemälde in München zu Geldstrafen verurteilt


Klimaaktivisten wegen Festklebens an Gemälde in München zu Geldstrafen verurteilt
Klimaaktivisten wegen Festklebens an Gemälde in München zu Geldstrafen verurteilt / Foto: © AFP/Archiv

Weil sie sich im August 2022 an ein Rubens-Gemälde in der Alten Pinakothek klebten, hat das Amtsgericht München drei Männer wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung zu Geldstrafen verurteilt. Alle drei sollen jeweils 160 Tagessätze in jeweils niedriger zweistelliger Höhe zahlen, wie das Gericht am späten Montag urteilte.

Textgröße ändern:

Am 26. August 2022 hatten sich zwei Aktivisten mit Sekundenkleber an dem Rahmen des Gemäldes "Der bethlehemitische Kindermord" von Paul Rubens aus dem 17. Jahrhundert geklebt. Ein weiterer Aktivist filmte die Aktion. Der Rahmen wurde nach Angaben des Museums beschädigt, als die Aktivisten mit Lösungsmittel davon getrennt wurden.

Mit seinem Urteil blieb das Gericht deutlich unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Sie hatte die Verurteilung zu Freiheitsstrafen von jeweils sechs Monaten auf Bewährung gefordert. Die Verteidigung hingegen plädierte bei allen drei Angeklagten auf Freispruch. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

Dortmund: Mann schießt auf Polizisten und verschanzt sich stundenlang mit Kindern

Stundenlanges nächtliches Bangen in Dortmund: Nachdem ein Mann auf Polizisten geschossen und sich anschließend mit seinen Kindern in seiner Wohnung verschanzt hatte, hat sich der 51-Jährige am Mittwochmorgen ergeben. Der Mann sei aus dem Haus gekommen, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP. Die drei minderjährigen Kinder seien unverletzt in der Wohnung aufgefunden worden.

Streit um Rückzahlung unrechtmäßiger Zölle: US-Regierung geht in Berufung

Im Streit um die von US-Präsident Donald Trump unrechtmäßig verhängten Sonderzölle gegen andere Länder zieht die Regierung erneut vor Gericht. Sie legte am Dienstag Berufung gegen einen Richterspruch ein, wonach die durch die Zölle eingenommenen Gelder zurückgezahlt werden müssen. Dies geht aus Gerichtsdokumenten hervor, welche die Nachrichtenagentur AFP einsehen konnte.

Mann schießt in Dortmund auf Polizisten und verschanzt sich mit Kindern

Ein Mann hat in Dortmund auf Polizisten geschossen und sich anschließend mit seinen Kindern in seiner Wohnung verschanzt. Die Polizei sei mit einem Großaufgebot vor Ort, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen der Nachrichtenagentur AFP. Es sei noch unklar, mit wie vielen seiner drei Kinder der Mann sich in der Wohnung verschanzt habe. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte am Ort des Geschehens habe er am Dienstagabend einen Schuss abgegeben und einen Polizisten leicht verletzt.

Tausende protestieren in Albanien gegen Luxus-Bauprojekt von Trumps Schwiegersohn

In Albanien haben tausende Menschen gegen ein milliardenschweres Luxus-Bauprojekt protestiert, das mit Trump-Schwiegersohn Jared Kushner in Verbindung steht. In der Hauptstadt Tirana versammelten sich am Dienstag zahlreiche Menschen mit Plakaten, auf denen Slogans wie "Albanien ist nicht zu verkaufen" standen. Eine zentrale Forderung der Demonstranten ist der Stopp des Resort-Projekts aufgrund von Bedenken wegen Umweltschäden und Korruption.

Textgröße ändern: