Deutsche Tageszeitung - "Mehr als enttäuscht": DSV-Präsident kritisiert Lockerungspläne

"Mehr als enttäuscht": DSV-Präsident kritisiert Lockerungspläne


"Mehr als enttäuscht": DSV-Präsident kritisiert Lockerungspläne
"Mehr als enttäuscht": DSV-Präsident kritisiert Lockerungspläne / Foto: ©

Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) kritisiert die Lockerungspläne von Bund und Ländern für den Sport als unzureichend. "Wie viele Menschen freue ich mich, dass es nun endlich einen konkreten Plan gibt, an dem man sich orientieren kann. Ich bin jedoch mehr als enttäuscht, dass für unseren Wassersport nicht mehr zugelassen wird", sagte DSV-Präsident Marco Troll am Freitag.

Textgröße ändern:

Der Verband stehe seit langem bereit, verantwortungsvoll ein Teil der Lösung zu werden: "Aber man gibt uns nicht die Chance dazu. In Hinblick auf die Schwimmausbildung unserer Kinder finde ich das geradezu verantwortungslos." Ein für den Schwimmsport günstiges Szenario wäre laut Troll erst bei stabiler Sieben-Tage-Inzidenz nach dem 22. März denkbar.

Wasserball als Kontaktsport in der Halle müsste bis mindestens zum 5. April warten, sofern sich die Sieben-Tage-Inzidenz 14 Tage lang nicht verschlechtert und die Inzidenz stabil unter 50 Neuinfektionen liegt.

"Natürlich hängt viel vom weiteren Pandemieverlauf und der Ausbreitung der Mutanten ab", sagte Troll: "Und es ist zweifellos auch richtig, bei den Öffnungen schrittweise vorzugehen und vorsichtig zu bleiben. Warum Blumenmärkte aber vor Schwimmhallen öffnen dürfen, erschließt sich mir absolut nicht. Meiner Meinung nach müssten Schwimmhallen wie Schulen behandelt werden und unter Einhaltung von Hygienekonzepten sofort geöffnet werden."

Troll forderte "ein klares Bekenntnis zum Kulturgut Schwimmen auf allen politischen Ebenen".

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Mexikaner Quinones erzielt erstes WM-Tor

Ein böser Fehler, ein eiskalter Schütze - der Mexikaner Julian Quinones hat das erste Tor der 23. Fußball-Weltmeisterschaft erzielt. Der Stürmer von Al-Qadisiya aus Saudi-Arabien schoss am Donnerstag im legendären Aztekenstadion in Mexiko-Stadt in der 9. Minute das 1:0 für den Gastgeber im Eröffnungsspiel gegen Südafrika.

Anstoß in Mexiko: Die XXL-WM beginnt

Die größte WM der Fußball-Geschichte hat bunt, laut und mit leichter Verspätung begonnen. Mexiko führte am Donnerstag um 13.06 Ortszeit im legendären Aztekenstadion den Anstoß aus. Zuvor hatte eine musikalisch-poppige Eröffnungsfeier die 80.000 Fans in Mexiko-Stadt begeistert, Top-Act war der kolumbianische Superstar Shakira.

Eröffnungsfeier: Shakira tanzt, die Fans jubeln

Pop-Superstar Shakira als Einheizerin mit Sonnenbrille, Mariachi-Rhythmen, indigene Kostüme und ein gigantischer WM-Pokal - Mexiko hat Hunderte Millionen Fußballfans in aller Welt mit einer musikalisch-bunten Eröffnungsfeier auf die größte Weltmeisterschaft jemals eingestimmt. Im legendären Aztekenstadion von Mexiko-Stadt rissen Shakira, Burna Boy und andere Stars der Musikszene die 80.000 Zuschauer von den Sitzen, etwa eine Stunde vor dem ersten Spiel des Mitgastgebers gegen Südafrika.

Vor WM-Eröffnung in Mexiko: Tausende Fans drängen in Fanzone

Vor der Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft ist es in Mexiko-Stadt zu chaotischen Szenen gekommen. Vor dem Anstoß der Auftaktpartie zwischen dem Co-Gastgeber und Südafrika am Donnerstag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) versuchten Tausende Fans, sich in die offizielle Fanzone auf dem Zócalo zu drängen. Dies berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP.

Textgröße ändern: