Deutsche Tageszeitung - Aus im Viertelfinale: Federer scheitert an Bassilaschwili

Aus im Viertelfinale: Federer scheitert an Bassilaschwili


Aus im Viertelfinale: Federer scheitert an Bassilaschwili
Aus im Viertelfinale: Federer scheitert an Bassilaschwili / Foto: ©

Für Grand-Slam-Rekordchampion Roger Federer ist der Traum vom Titel bei seinem Comeback auf der Tennistour geplatzt. Der 39-jährige Schweizer, der nach zwei Knieoperationen rund 13 Monate ausgefallen war, ist beim ATP-Turnier in Doha im Viertelfinale ausgeschieden. Federer verlor gegen Nikolos Bassilaschwili mit 6:3, 1:6, 5:7, der Georgier trifft im Halbfinale nun auf Taylor Fritz (USA).

Textgröße ändern:

Am Mittwoch hatte der 20-malige Major-Sieger Federer sein erfolgreiches Comeback gegeben und den Briten Daniel Evans in drei Sätzen bezwungen. Die wichtigste Botschaft dabei war: Nach zwei Operationen hält das Knie auch unter Wettkampfbelastung. Sein zuvor letztes Match war die Halbfinal-Niederlage gegen Novak Djokovic bei den Australian Open 2020 gewesen.

Nach seinem Auftakterfolg in Doha hatte sich der Weltranglistensechste "echt zufrieden" gezeigt, er sei "wirklich explosiv" gewesen. Gegen Bassilaschwili hatte Federer dann aber sichtlich zu kämpfen, schon im ersten Satz leistete der Weltranglisten-42. aus Georgien starke Gegenwehr. Gleich drei Breakbälle erspielte sich Bassilaschwili, doch Federer hielt seinen Aufschlag.

Das gelang dem Schweizer im zweiten Durchgang gleich zu Beginn nicht, und Bassilaschwili drehte nun auf. In nicht mal einer halben Stunde schaffte er den Satzausgleich, anschließend agierten beide zunächst auf Augenhöhe - und Federer wirkte zunehmend müde. Trotz allem erspielte er sich sogar noch einen Matchball, wenig später verwandelte sein Gegner nach 1:50 Stunden aber seinen dritten Matchball.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

Fifa-Chef Infantino verteidigt hohe WM-Ticketpreise und Freundschaft zu Trump

Fifa-Chef Gianni Infantino hat Kritik an den hohen Ticketpreisen bei der Fußball-Weltmeisterschaft zurückgewiesen. Die Preise seien "angemessen", sagte der Präsident des Fußball-Weltverbandes in Mexiko-Stadt, wo am Donnerstag das WM-Auftaktspiel zwischen Mexiko und Südafrika stattfindet. Zugleich bezeichnete er den Fall eines von den USA an der Grenze abgewiesenen Schiedsrichters aus Somalia als "unglücklich" - und verteidigte seine Freundschaft zu US-Präsident Donald Trump.

NFL-Rekordvertrag für Star-Quarterback Mahomes

Rekordgage für den Star-Quarterback: Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs haben sich auf eine Vertragsverlängerung mit einem NFL-Höchstwert von 504,75 Millionen US-Dollar (rund 437 Millionen Euro) geeinigt. Das gab Mahomes' Agentur Equity Sports am Mittwoch bekannt. "Er ist unser QB1, und den kriegt ihr nicht", bestätigten auch die Chiefs wenig später die spektakuläre Vertragsverlängerung bei X.

Medien: Brown-Wechsel zu Bayern vor Abschluss

Der Wechsel von Nationalspieler Nathaniel Brown zum deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München steht offenbar kurz vor dem Abschluss. Wie Bild meldet, wird der 22 Jahre alte Außenverteidiger voraussichtlich für eine Summe knapp unter 65 Millionen Euro inklusive Boni von Eintracht Frankfurt zum FCB wechseln.

Infantino: Fall Artan "unglücklich"

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat nach dem US-Einreiseverbot für den somalischen Schiedsrichter Omar Artan im Vorfeld der Fußball-WM um Gelassenheit geworben. "Es ist unglücklich, was dem Schiedsrichter aus Somalia widerfahren ist. Auch hier gilt: Wir haben nicht alles im Griff. Wir versuchen es, wir werden darüber sprechen, wir werden uns beraten, wir werden sehen", sagte der Schweizer auf der Pressekonferenz vor dem Eröffnungsspiel am Donnerstag in Mexiko-Stadt.

Textgröße ändern: