Deutsche Tageszeitung - Bohmann über Olympia: "Jeder Sportler jeder Nation" muss geimpft sein

Bohmann über Olympia: "Jeder Sportler jeder Nation" muss geimpft sein


Bohmann über Olympia: "Jeder Sportler jeder Nation" muss geimpft sein
Bohmann über Olympia: "Jeder Sportler jeder Nation" muss geimpft sein / Foto: ©

Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga (HBL), sieht eine Impfung der Sportler als Voraussetzung für deren Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio. "Wir haben immer gesagt, dass sich die HBL und ihre Spieler der Impfreihenfolge fügen werden, wir wollen da keine Extrawurst", sagte Bohmann im Gespräch mit Sport1: "Für die Sportler bei Olympia gibt es meiner Meinung nach aber keine andere Alternative, als dass sie zweimal geimpft dorthin fahren. Bedeutet also: Entweder die Sportler werden nun doch vorgezogen für Olympia, oder sie fahren eben nicht hin."

Textgröße ändern:

Ein Zusammenkommen derart vieler Athletinnen und Athleten aus so vielen Nationen könne anders "nicht funktionieren, denn die Sportler brächten das Virus ja nicht nur hinein zu Olympia, sie trügen es auch wieder hinaus in die Welt. Noch einmal: Jeder Sportler jeder Nation, der zu den Olympischen Spielen fährt, muss meiner Meinung nach geimpft sein."

Als Forderung aus dem Handball will Bohmann seine Aussagen nicht verstanden wissen. Hoffnung mache die in der vergangenen Woche deutlich gestiegene Impfgeschwindigkeit in Deutschland. "Es ist zu hoffen, dass beim Thema Impfen nun bald der Turbo-Boost eingeschaltet wird, und wir wissen auch, dass der Deutsche Olympische Sportbund um Präsident Alfons Hörmann das Thema ganz oben auf seiner Agenda hat", sagte er: "Da werden wir jetzt nicht noch zusätzlich Druck aufbauen, da können zu viele Köche am Ende sonst den Brei verderben."

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Millionen-Duo sticht: Schweden startet erfolgreich

Das millionenschwere Traum-Duo Alexander Isak und Viktor Gyökeres hat Schweden einen perfekten Start in die Fußball-WM beschert. Die Starangreifer aus der Premier League führten die Skandinavier zum hochverdienten 5:1 (2:1)-Auftaktsieg gegen Tunesien. Mit dem Erfolg im mexikanischen Monterrey übernahmen die Schweden von Trainer Graham Potter die Tabellenführung in der Gruppe F.

Carolina Hurricanes gewinnen den Stanley Cup

Die Carolina Hurricanes haben auf fremdem Eis zum zweiten Mal nach 2006 den Stanley Cup gewonnen. Die Mannschaft aus North Carolina besiegte die Vegas Golden Knights auswärts mit 3:0 und feierte damit im sechsten Spiel der Best-of-seven-Finalserie den entscheidenden vierten Sieg. Von insgesamt 19 Playoff-Spielen verlor Carolina nur drei.

"Tut einfach weh": Enttäuschte Berliner wollen wiederkommen

Abermals nur mit der Silbermedaille im Gepäck verließen die Füchse Berlin am Sonntagabend enttäuscht die Kölner Lanxess Arena. "Natürlich sind wir traurig", gab Trainer Nikolej Krickau zu. Zum zweiten Mal in Folge hat Berlin das Endspiel in der Champions League verloren, gegen den Rekordsieger FC Barcelona unterlag das Team um Welthandballer Mathias Gidsel 34:37 (16:20).

"Haben schon gesprochen": Zverev winkt Wiedersehen mit Cobolli

1500 WhatsApp-Nachrichten sind abgearbeitet, der Empfang in der Heimat hinter sich gebracht - nun wartet wieder das Kerngeschäft: Alexander Zverev schlägt nach seinem French-Open-Sieg beim ATP-Turnier in Halle/Westfalen auf. Dort könnte es im Endspiel ein Wiedersehen mit Paris-Finalgegner Flavio Cobolli geben.

Textgröße ändern: