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Unfreiwilliger Schulbesuch von zwei Wildschweinen in Japan

Donnerstag, 07. Dezember 2017

Zwei Wildschweine haben in einer Schule der westjapanischen Stadt Kyoto für Chaos gesorgt. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie eines der beiden Tiere in eine Klasse eindringt, auf der verzweifelten Suche nach einem Weg ins Freie durch den Raum rast und schließlich mit der Schnauze gegen ein Fenster prallt. Der zweite Eindringling nimmt derweil unter den Augen verblüffter Schüler ein Bad im Außenpool der Schule.

"Ich war völlig baff", berichtete einer der Schüler dem Sender Nippon TV. Die beiden Tiere seien "super schnell" gewesen. Nach Angaben des Rundfunksenders NHK hielt die Schule gerade Zwischenprüfungen ab, diese mussten kurzzeitig unterbrochen werden. Die beiden Wildschweine wurden schließlich mit Elektroschockpistolen betäubt, sagte ein Vertreter der Stadtverwaltung am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Sie hätten ihren unfreiwilligen Schulbesuch nicht überlebt.

In den ländlichen Gebieten Japans dringen Wildschweine in jüngster Zeit immer häufiger in die Städte vor. Grund ist nach Angaben von Experten, dass die anhaltende Urbanisierung ihre natürlichen Lebensräume immer stärker einschränkt.  (A.Stefanowych--DTZ)

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