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US-Prozess gegen "El Chapo" von April auf September vertagt

Donnerstag, 11. Januar 2018

Der Prozess gegen den berüchtigten mexikanischen Drogenboss Joaquín Guzmán alias "El Chapo" in New York wird um einige Monate verschoben. Bundesrichter Brian Cogan forderte die Verteidiger des Mexikaners am Mittwoch (Ortszeit) auf, für September Zeit für einen Prozess einzuplanen. Einen konkreten Termin für den Prozessauftakt nannte der Richter noch nicht. Ursprünglich hatte der Prozess gegen Guzmán im April beginnen sollen.

Am Montag hatte Richter Cogan die nächste Anhörung von El Chapo bereits vom 19. Januar auf den 15. Februar verschoben. Er folgte damit einem Antrag der Verteidigung, die mehr Zeit für die Durchsicht der 290.000 Seiten Akten zu dem Fall gefordert hatte.

Die mexikanischen Behörden hatten den mutmaßlichen Chef des Sinaloa-Rauschgiftkartells nach zwei spektakulären Gefängnisausbrüchen an die USA ausgeliefert. "El Chapo" ist unter anderem wegen Waffenvergehen und Drogenhandels angeklagt, ihm droht lebenslange Haft in einem US-Hochsicherheitsgefängnis. Seine Untersuchungshaft verbringt der 60-Jährige in einer Einzelzelle im New Yorker Stadtteil Manhattan. Wegen seiner vorherigen Gefängnisausbrüche gelten strenge Sicherheitsbestimmungen.  (A.Nikiforov--DTZ)

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