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Diskussionskultur wird als Streit um Doppelspitze bei AfD kolportiert

Samstag, 11. November 2017

Wenn bundesdeutsche Medien ihre schwächelnden Printauflagen verkaufen wollen, sind diese erfinderisch, da muss so manche Medien-Ente Federn lassen. Hier passt es in sprichwörtliche Bild, wenn nur drei Wochen vor dem AfD-Parteitag – ein angeblicher Streit um die Aufstellung an der AfD-Parteispitze, zum Abverkauf schwächelnd gedruckter Zeitungen herhalten muss.

AfD-Fraktionschef Alexander Gauland sprach sich in einer völlig normal demokratischer Diskussionskultur – in einem Interview dafür aus, Anfang Dezember in Hannover erneut eine Doppelspitze zu wählen, was dies jedoch mit einem Streit zu tun hat, bleibt fraglich. Gauland sagte denn auch: "Es hat sich in der Bundespartei als vernünftiges Prinzip durchgesetzt, an der Spitze zwei Personen zu haben, die unterschiedliche Strömungen und Regionen repräsentieren."

Gauland sagte weiter: "Wir brauchen zwei Führungspersönlichkeiten, die zusammen im Team agieren". Er sprach sich ausdrücklich dafür aus, "dass Jörg Meuthen eine dieser beiden Führungspersönlichkeiten ist". Parteichef Meuthen steht nach dem im Form und Handlung fragwürdigen Rückzug von Frauke Petry aktuell allein an der AfD-Spitze.

Nach einem Bericht des "Focus" gibt in der AfD angeblich Unterstützungen für ein Modell, wonach Meuthen die AfD künftig alleine führen soll. Mindestens drei Landesverbände stünden hinter der Überlegung, auf dem Parteitag in Hannover die Doppelspitze durch einen einzelnen Sprecher zu ersetzen, berichtete das Magazin Focus unter Berufung auf informierte Parteikreise. Damit wäre der Weg für Meuthen frei, die AfD alleine zu führen. Ob dies so zutrifft oder gar Teil der Parteistrategischen Ausrichtung ist, bleibt der Focus als Beleg dem Leser schuldig.

Sollte es erneut eine Doppelspitze geben, gilt nach angeblich übereinstimmenden "Informationen" von "Bild" und "Focus" der Landeschef von Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm, als aussichtsreicher Kandidat. Holm ist auch stellvertretender AfD-Fraktionschef im Bundestag.

Die Alternative für Deutschland (AfD) war bei der Bundestagswahl mit 13 Prozent von den deutschen Bürgern zur drittstärksten Kraft gewählt worden und hatte 94 Sitze im Deutschen Bundestag bekommen.  (A.Nikiforov--DTZ)

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