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Tourismus: Dänen bei Messerangriff in Gabun schwer verletzt

Sonntag, 17. Dezember 2017

Bei einem möglicherweise islamistisch motivierten Messerangriff in Gabun sind zwei Dänen verletzt worden. Der Angreifer rief laut Augenzeugen "Allahu Akbar " (Gott ist der Größte) und begründete seine Tat damit, dass er "US-Attacken auf Muslime" habe rächen wollen, wie Verteidigungsminister Etienne Massard am Samstag sagte. Die Tat scheine politisch motiviert zu sein.

Der 53-jährige Nigerianer sei nach dem Angriff auf einem bei Touristen beliebten Markt in der Hauptstadt Libreville gefasst worden, sagte Massard weiter. Der Angreifer lebe seit 19 Jahren in Gabun. In seinen ersten Aussagen habe er erklärt, dass er Vergeltung für "US-Attacken auf Muslime" und für die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch die USA habe üben wollen. Es seien Ermittlungen eingeleitet worden.

Die beiden Dänen wurden ins Krankenhaus gebracht. Einer der beiden Männer erlitt schwere Verletzungen und wurde auf der Intensivstation behandelt, wie Regierungssprecher Alain-Claude Bilie By Nze sagte. Die Dänen waren den Angaben zufolge im Auftrag des Fernsehsenders National Geographic unterwegs. Unklar war, ob sie Journalisten oder Techniker waren.

Das dänische Außenministerium bestätigte, dass zwei Staatsbürger in Gabun verletzt worden seien. Details wurden nicht genannt.

Die frühere französische Kolonie Gabun hat rund 1,8 Millionen Einwohner. Bislang wurde das kleine Land im Zentrum des afrikanischen Kontinents von islamistisch motivierten Angriffen verschont.  (S.A.Dudajev--DTZ)

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