Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Oberstes US-Gericht befasst sich mit Fragen der Konzernhaftung bei Klimawandelschäden
Merz empfängt litauischen Ministerpräsidenten Sinkevicius im Kanzleramt
Bundespräsident Steinmeier verleiht Schlagerlegende Nana Mouskouri Verdienstorden
Deutscher Buchpreis wird zu Auftakt der Frankfurter Buchmesse verliehen
Umwelt
Vorbereitungstreffen für UN-Klimagipfel auf den Fidschi-Inseln
Einen Monat vor dem UN-Klimagipfel in der Türkei kommen Unterhändler aus aller Welt ab Montag auf den Fidschi-Inseln zu möglicherweise entscheidenden Vorverhandlungen zusammen. An den viertägigen Beratungen in der Stadt Nadi nehmen auch mehrere Staats- und Regierungschefs der Pazifikregion teil. Sie wollen die Zusammenkunft nutzen, um auf die Gefahren des Klimawandels für ihre Länder hinzuweisen. Diese sind durch den nach UN-Angaben im Rekordtempo steigenden Meeresspiegel besonders bedroht.
Technik
Nobelpreis-Woche startet mit Verkündung von Medizin-Preisträger
Die diesjährige Nobelpreiswoche startet am Montag mit der Kategorie Medizin. Die Preisträgerin oder der Preisträger wird um 11.30 Uhr vom Nobelkomitee in Stockholm verkündet. Zu möglichen Kandidaten für den prestigeträchtigsten Preis der Welt gelten in diesem Jahr Forschungen zum Hormon GLP-1, das von vielen Adipositas-Medikamenten wie Ozempic oder Mounjaro imitiert wird.
Letzte Nachrichten
Putin: Russland hat seine nationalen Interessen 2021 "entschlossen" verteidigt
Russlands Präsident Wladimir Putin hat in seiner Silvesteransprache ein positives Fazit der äußerst umstrittenen russischen Außenpolitik gezogen. "Wir haben unsere nationalen Interessen, die Sicherheit des Landes und der Bürger entschlossen und konsequent verteidigt", sagte der Staatschef in seiner traditionellen Silvesteransprache. Das Jahr 2021 war von wachsenden Spannungen zwischen Russland und westlichen Staaten wegen des Ukraine-Konflikts gekennzeichnet.
440 Migranten von der "Sea-Watch 3" können in Sizilien an Land gehen
Eine Woche nach ihrer Rettung im Mittelmeer können rund 440 Migranten vom deutschen Rettungsschiff "Sea-Watch 3" in Sizilien an Land gehen. Das teilte die deutsche Hilfsorganisation am Freitag mit. Dem Schiff sei von den italienischen Behörden der Hafen von Pozzallo zugewiesen worden.
600.000 Enten und andere Tiere wegen Vogelgrippe in Frankreich gekeult
In Frankreich sind innerhalb eines Monats zwischen 600.000 und 650.000 Enten, Hühner und andere Tiere wegen der Vogelgrippe gekeult worden. Am stärksten betroffen seien Zuchtbetriebe im Südwesten des Landes, teilte das Landwirtschaftsministerium der Nachrichtenagentur AFP am Freitag mit. In dieser Region ist die einträgliche Foie-gras-Industrie ansässig.
Skilanglauf: Moch löst Olympia-Ticket - Dobler steigt mit Herzproblemen aus
Langläufer Friedrich Moch hat beim Heimspiel in Oberstdorf das Ticket für die Olympischen Spiele in Peking gelöst. Der 21-Jährige überzeugte auf der dritten Etappe der Tour de Ski beim Sieg von Topstar Johannes Hösflot Kläbo (Norwegen) als Zwölfter. Sorgen bereitete Routinier Jonas Dobler aus Traunstein, der mit Herzproblemen das Rennen über 15 km im freien Stil vorzeitig verließ.
Palästinenser bei versuchtem Angriff auf Israelis getötet
Im Westjordanland haben israelische Soldaten einen Palästinenser getötet, der offenbar an einer Bushaltestelle Zivilisten und Armeeangehörige angreifen wollte. Der Mann stieg nach israelischen Armeeangaben am Freitag in Gitai Avisar aus einem Auto und rannte mit einem Messer auf die Haltestelle zu. Die dort neben Zivilisten wartenden Soldaten hätten das Feuer eröffnet und den Palästinenser getötet. Es sei niemand verletzt worden.
Nadal meldet sich aus Melbourne: "Da bin ich"
Rafael Nadal hat sich nach überstandener Coronainfektion am Silvestertag aus Melbourne gemeldet. "Erzählt es niemandem - da bin ich", schrieb der 20-malige Grand-Slam-Sieger in den Sozialen Medien zu einem Foto, das ihn auf dem Center Court im Melbourne Park zeigt. Dort finden vom 17. bis 30. Januar die Australian Open als erstes Grand-Slam-Turnier des Jahres statt.
Günther für zweite Amtszeit Steinmeiers als Bundespräsident
Der CDU-Politiker und schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther hat sich für eine zweite Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident ausgesprochen. "Frank-Walter Steinmeier hat aus meiner Sicht in seiner ersten Amtszeit hervorragende Arbeit geleistet. Seine Wiederwahl bei der Bundesversammlung im Februar würde ich begrüßen", sagte Günther der Zeitung "Die Welt".
Landkreise fordern hartes Vorgehen gegen gewaltsame Corona-Demonstrationen
Die deutschen Landkreise haben ein hartes Vorgehen des Staates gegen gewaltsame Corona-Demonstrationen gefordert. Zwar sei das Recht, gegen die Coronapolitik auf die Straße zu gehen, vom Grundgesetz geschützt, sagte Landkreistagspräsident Reinhard Sager den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Das muss aber friedlich geschehen", hob er hervor.
Skeleton: Lölling muss weiter um Olympia-Ticket bangen
Bei den deutschen Skeletonis muss die Olympia-Zweite Jacqueline Lölling weiter um ihr Ticket für die Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar 2022) zittern. Die 26 Jahre alte Ex-Weltmeisterin landete am Freitag beim Weltcup im lettischen Sigulda nur auf dem enttäuschenden 17. Platz. Damit steht für Lölling (Winterberg) zwei Weltcups vor Olympia weiterhin nur eines von drei nötigen Top-8-Ergebnissen zu Buche.
Scholz und Bas rufen zu Solidarität in Corona-Krise auf
Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (beide SPD) haben zum Jahreswechsel die Bevölkerung zur Solidarität angesichts der Corona-Pandemie aufgerufen. Scholz forderte zudem insbesondere alle Ungeimpften nachdrücklich auf, die Impfung nun rasch nachzuholen. "Jetzt kommt es auf Tempo an. Wir müssen schneller sein als das Virus" sagte er in seiner vorab aufgezeichneten ersten Neujahrsansprache.
Heil kündigt rasche Einführung von höherem Mindestlohn an
Trotz Widerständen aus der Wirtschaft will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) die von der Regierung geplante Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf zwölf Euro rasch umsetzen. "Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, dass für alle Beschäftigten in diesem Land schnell ein Mindestlohn von zwölf Euro pro Stunde gilt", sagte Heil den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Ziel sei, dass diejenigen, die "den Laden am Laufen halten, auch etwas von ihrer Arbeit haben".
Intensivmediziner fordern einheitliches Warnsystem für Omikron-Ausbreitung
Angesichts der raschen Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus haben Intensivmediziner ein bundesweit einheitliches Warnsystem gefordert, um schneller reagieren zu können. "Wir brauchen jetzt schnell ein bundesweit einheitliches Ampelsystem für mögliche Corona-Verschärfungen", sagte der Leiter des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Christian Karagiannidis, der "Rheinischen Post" vom Freitag.
NHL: Peterka verliert erneut - Grubauer pausiert
Eishockey-Talent John-Jason Peterka wartet auch nach seinem zweiten Einsatz in der nordamerikanischen Profiliga NHL weiter auf einen Sieg. Der 19 Jahre alte Nationalstürmer verlor mit den Buffalo Sabres mit 1:4 bei den New York Islanders. Peterka, der aufgrund vieler Coronafälle in den Kader geholt wurde, stand 16 Minuten auf dem Eis.
Harte Sanktionen: Biden droht Putin im Ukraine-Konflikt
Im Ukraine-Konflikt haben US-Präsident Joe Biden und der russische Staatschef Wladimir Putin wechselseitige Drohungen ausgetauscht - und gleichzeitig zu Verhandlungen aufgerufen. Die USA und ihre Verbündeten würden im Falle eines russischen Einmarschs in die Ukraine "entschlossen antworten", sagte Biden am Donnerstag nach Angaben des Weißen Hauses bei einem mit Spannung erwarteten Telefonat zu Putin. Russland müsse im Konflikt mit der Ukraine "deeskalieren". Putin wiederum warnte Biden nach Angaben des Kreml davor, schwerwiegende Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Dies wäre ein "kolossaler Fehler", sagte Putins außenpolitische Berater Juri Uschakow nach dem 50-minütigen Telefonat. "Wir hoffen, dass das nicht passiert." Die USA und andere westliche Staaten haben Russland für den Fall eines Einmarschs in der Ukraine massive Sanktionen angedroht. In dem Telefonat sprachen Biden und Putin auch über die für Januar geplanten Gespräche zwischen Vertretern beider Länder über von Moskau geforderte Sicherheitsgarantien des Westens. Bei den Treffen müsse es zu "Ergebnissen" kommen, sagte Putin-Berater Uschakow. Biden machte nach Angaben seiner Sprecherin Jen Psaki seine Unterstützung für die diplomatischen Bemühungen deutlich. Er habe betont, dass "bedeutende Fortschritte in diesen Dialogen nur in einem Umfeld der Deeskalation und nicht der Eskalation erfolgen können", erklärte Psaki. Während Putin nach Angaben Uschakows "zufrieden" über das Telefonat war, sagte ein US-Regierungsvertreter, das Gespräch sei "ernsthaft und bedeutend" gewesen. Das zweite Telefonat der beiden Staatschefs binnen eines Monats erfolgt vor dem Hintergrund der Spannungen um den massiven russischen Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine. Der Westen befürchtet, Russland könnte das Nachbarland angreifen. Die Regierung in Moskau dementiert jegliche Angriffspläne, weist Kritik an den Truppenbewegungen zurück und wirft seinerseits Kiew und der Nato "Provokationen" vor. Biden und Putin hatten sich im Juni in Genf getroffen und zuletzt am 7. Dezember ein Videotelefonat geführt. Biden hatte dem russischen Präsidenten bei dem Videotelefonat für den Fall eines Angriffs auf die Ukraine mit Sanktionen gedroht, "wie er sie noch nie gesehen hat". Inzwischen laufen aber intensive diplomatische Bemühungen. Vertreter der USA und Russlands wollen am 10. Januar in Genf zu Beratungen über den Ukraine-Konflikt zusammenkommen. Zwei Tage später sind Gespräche zwischen Russland und der Nato geplant, am 13. Januar sollen Beratungen zwischen Russland und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) folgen. Russland verlangt Sicherheitsgarantien des Westens und hat Entwürfe für zwei Abkommen mit den USA und der Nato vorgelegt, mit denen eine Osterweiterung des Militärbündnisses sowie die Errichtung von US-Militärstützpunkten in Staaten der ehemaligen sowjetischen Einflusssphäre untersagt werden sollen. Die weitreichenden Forderungen wurden von mehreren Nato-Mitgliedern zurückgewiesen. Nach dem Telefonat betonte der Kreml, Biden habe Putin zugesagt, dass die USA keine Offensivwaffen in der Ukraine stationieren würden. Das Weiße Haus erklärte jedoch, Biden habe lediglich die bestehende Politik bekräftigt. "Präsident Biden stellte klar, dass die USA der Ukraine weiterhin defensive Sicherheitshilfe leisten und keine Angriffswaffen einsetzen werden. Das war keine neue Zusage", sagte ein US-Vertreter der Nachrichtenagentur AFP. US-Beamte warnten erneut vor drastischen Wirtschaftssanktionen von Seiten der USA und der EU-Staaten, falls Russland die Ukraine angreift. Biden habe "zwei Wege aufgezeigt", sagte ein US-Vertrerer. Einer sei "ein Weg der Diplomatie", der andere sei "mehr auf Abschreckung ausgerichtet, einschließlich ernsthafter Kosten." (A.Nikiforov--DTZ)
Weber: EU gehört bei Ukraine-Krise mit an den Tisch
Nach dem Gespräch zwischen US-Präsident Joe Biden und dem russischen Staatschef Wladimir Putin hat der Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber (CSU), eine stärkere Beteiligung der Europäischen Union an der Entschärfung der Ukraine-Krise gefordert. "Die EU muss bei Gesprächen zur künftigen Sicherheitsarchitektur Europas als Mit-Hauptbetroffene am Tisch sitzen", sagte Weber nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview. Dafür sei "Geschlossenheit der EU-Staaten und genauso eine außen- und sicherheitspolitische Emanzipation der EU notwendig". "Wir dürfen nicht Bittsteller, sondern müssen Machtfaktor sein", mahnte Weber in den Funke Medien. Dies funktioniere aber nur, wenn bei allen EU-Staaten der Wille dafür vorhanden sei und Einigkeit herrsche. Weber bewertete es als wichtigen Fortschritt, dass der Gesprächsfaden zwischen der westlichen Staatengemeinschaft und der russischen Führung wieder verstärkt aufgenommen werde. "Dabei sind nicht die weitgehend unannehmbaren Forderungen aus dem Kreml die Gesprächsgrundlage", betonte der Europapolitiker. Vielmehr müsse es "eine Diskussion auf Augenhöhe geben, die die Interessen und Souveränität aller Staaten respektiert". Biden und Putin hatten am Donnerstag zum zweiten Mal binnen eines Monats miteinander telefoniert. Das 50-minütige Gespräch der beiden Staatschefs erfolgte vor dem Hintergrund der Spannungen wegen des massiven russischen Truppenaufmarschs an der Grenze zur Ukraine. Der Westen befürchtet, Russland könnte das Nachbarland angreifen. Die Regierung in Moskau dementiert jegliche Angriffspläne, weist Kritik an den Truppenbewegungen zurück und wirft seinerseits Kiew und der Nato "Provokationen" vor. In ihrem Telefonat tauschten Biden und Putin wechselseitige Drohungen aus und erklärten sich gleichzeitig zu Gesprächen mit der anderen Seite bereit. Die USA und ihre Verbündeten würden im Falle eines russischen Einmarschs in die Ukraine "entschlossen antworten", sagte Biden nach Angaben des Weißen Hauses. Putin wiederum warnte Biden nach Kreml-Angaben davor, schwerwiegende Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Dies wäre ein "kolossaler Fehler", sagte Putins außenpolitische Berater Juri Uschakow. Vertreter der USA und Russlands wollen am 10. Januar in Genf zu Beratungen über den Ukraine-Konflikt zusammenkommen. Zwei Tage später sind Gespräche zwischen Russland und der Nato geplant, am 13. Januar sollen Beratungen zwischen Russland und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) folgen. (W.Novokshonov--DTZ)
Zverev hofft auf "beste Saison" seiner Karriere
Nach dem Olympiasieg von Tokio und dem Titel bei den ATP Finals im November hofft Alexander Zverev auf ein noch erfolgreicheres Jahr 2022. Das Momentum und die gute Form seien ein gutes Zeichen und würden helfen, "die beste Saison meiner Karriere zu haben", sagte der Weltranglistendritte am Freitag vor dem anstehenden ATP Cup in Sydney.
39 Punkte der Wagner-Brüder reichen nicht: Orlando unterliegt den Bucks
Insgesamt 39 Punkte der Wagner-Brüder Franz und Moritz reichten nicht aus, um Orlando Magic in der NBA zum Sieg gegen die Milwaukee Bucks zu verhelfen. Am Ende setzten sich die Bucks, angeführt von ihrem Superstar Giannis Antetokounmpo, mit 136:118 durch und verbuchten damit ihren fünften Sieg in Folge. Antetokounmpo stand 31 Minuten auf dem Parkett und kam dabei auf 33 Punkte, 12 Rebounds und fünf Assists.
Arsenal-Ikone Wright: Berichterstattung über Afrika-Cup "mit Rassismus gefärbt"
FC-Arsenal-Legende Ian Wright hat die Berichterstattung über den anstehenden Afrika-Cup als "mit Rassismus gefärbt" bezeichnet. Der 58-Jährige kritisierte angesichts der Diskussion um die Freigabe der Spieler europäischer Topklubs, dass das Turnier anders behandelt werde als die Fußball-Europameisterschaft im vergangenen Sommer.
Ezzalzouli entscheidet sich kurz vor Afrika-Cup für Spanien
Jungstar Abdessamad Ezzalzouli vom FC Barcelona hat sich kurz vor dem Afrika-Cup gegen eine Karriere in der Fußball-Nationalmannschaft Marokkos entschieden. Laut marokkanischen Medien schrieb der 20-Jährige in einem Brief an den Verband des nordafrikanischen Landes, dass er künftig für Spanien spielen wolle.
Das SID-Kalenderblatt am 31. Dezember: Kölner Haie gewinnen den Spengler-Cup
Häufig genug sind die deutschen Eishockey-Teams beim traditionsreichen Spengler-Cup in Davos nur schmückendes Beiwerk. Kaum einmal konnten Mannschaften aus der Bundesliga oder später der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in die Entscheidung eingreifen.
Siemens-Chef fordert "massive" Umverteilung der Kosten des technischen Wandels
Siemens-Chef Roland Busch hat angesichts des technologischen Wandels eine "massive" Umverteilung der Kosten gefordert. "Es kann nicht sein, dass die Energiewende vor allem die Leute mit niedrigem Einkommen belastet", sagte er der "Süddeutschen Zeitung" (Silvesterausgabe). "Da muss die Politik reagieren." Busch sagte für dieses Jahrzehnt große technologische Fortschritte voraus. Diese würden aber "sehr, sehr viel Geld kosten".
Drei Blauhelmsoldaten durch Mine in Zentralafrika verletzt
In der Zentralafrikanischen Republik sind nach UN-Angaben mehrere Blauhelmsoldaten verletzt worden. Wie die UN-Mission Minusca am Donnerstag mitteilte, wurden drei Soldaten aus Tansania verletzt, als ihr Fahrzeug auf einen Sprengsatz fuhr. Einer der Soldaten wurde dabei schwer verletzt und musste zur Behandlung in die 500 Kilometer entfernte Hauptstadt Bangui gebracht werden. Der Konvoi der UN-Friedenstruppen war demnach auf dem Weg zu einem militärischen Außenposten nahe der Stadt Berberati im Westen des Landes.
Eon-Chef erwartet Aus für dutzende Gas-Anbieter in Deutschland
Angesichts der gestiegenen Gaspreise erwartet Eon-Chef Leonhard Birnbaum das Aus für zahlreiche Gas-Lieferanten: "In Großbritannien sind bereits 60 Firmen, die reine Vertriebsgesellschaften waren, in die Knie gegangen. In Deutschland dürften auf Dauer dutzende Gas-Firmen verschwinden", sagte Birnbaum der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). Birnbaum begrüßte dies als Marktbereinigung: "Um die unsoliden Spekulanten, die die Kunden im Regen stehen lassen und das Weite suchen, ist es nicht schade".
Baerbock sichert Frankreich für EU-Ratspräsidentschaft deutsche Unterstützung zu
Kurz vor Beginn der französischen EU-Ratspräsidentschaft hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) der Regierung in Paris die volle Unterstützung Deutschlands zugesichert. "Unsere französischen Freunde können sich vom ersten bis zum letzten Tag auf unsere Unterstützung verlassen, um in der EU die richtigen Weichen zu stellen", sagte Baerbock der Nachrichtenagentur AFP. Sie nannte explizit den gemeinsamen Einsatz "für eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung, im Kampf gegen die Klimakrise, bei der Digitalisierung und für ein souveräneres Europa in der Welt".
Bundestagspräsidentin warnt vor schneller Einführung von Impfpflicht
Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) hat vor der schnellen Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht gewarnt: "Wir sollten uns für eine Impfpflicht wirklich Zeit nehmen und nichts übers Knie brechen", sagte sie der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitagsausgabe). Einen Bundestagsbeschluss schon im Januar halte sie für "verfrüht". Das Parlament müsse sich gründlich mit dem komplexen und kontroversen Thema befassen.
Afghanistans Ex-Präsident Ghani verteidigt Flucht vor Taliban
Afghanistans Ex-Präsident Aschraf Ghani hat in seinem ersten TV-Interview seit seiner Flucht vor den radikalislamischen Taliban seine Entscheidung zur Ausreise verteidigt. Am Morgen des 15. August, als die Taliban die Kontrolle über die Hauptstadt übernahmen und seine Regierung zusammenbrach, habe er "keine Ahnung" gehabt, dass dies sein letzter Tag in Afghanistan sein würde, sagte Ghani der BBC in dem am Donnerstag ausgestrahlten Interview.
Özdemir will Lebensmittel-Spenden für Unternehmen attraktiver machen
Bundesernährungsminister Cem Özdemir (Grüne) hat angekündigt, rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen für Lebensmittel-Spenden zu lockern. "Gerade im Handel geht es um die Erleichterung von Spenden, damit nicht mehr so viel weggeworfen wird", sagte Özdemir den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Freitagsausgaben). "Dafür sind haftungs- und steuerrechtliche Fragen zu klären: Die Angst vor zivilrechtlichen Klagen ist für viele Unternehmen ein Hemmschuh."
Biden warnt Putin in Telefonat erneut vor Einmarsch in die Ukraine
US-Präsident Joe Biden hat den russischen Staatschef Wladimir Putin in einem Telefonat erneut eindringlich vor einem Einmarsch in die Ukraine gewarnt. Die USA und ihre Verbündeten würden im Falle einer Invasion "entschlossen antworten", sagte Biden am Donnerstag nach Angaben des Weißen Hauses zu Putin. Russland müsse die Spannungen mit der Ukraine "deeskalieren".
Biden warnt Putin in Telefonat vor Einmarsch in die Ukraine
US-Präsident Joe Biden hat den russischen Staatschef Wladimir Putin in einem Telefonat vor einem russischen Einmarsch in die Ukraine gewarnt. Die USA und ihre Verbündeten würden ansonsten "entschlossen antworten", sagte Biden am Donnerstag nach Angaben des Weißen Hauses zu Putin. Russland müsse die Spannungen mit der Ukraine "deeskalieren".
UNO: Dutzende Zivilisten durch äthiopische Luftangriffe in Tigray getötet
In der nordäthiopischen Region Tigray sind bei Luftangriffen der Regierungstruppen nach UN-Angaben vergangene Woche dutzende Zivilisten getötet worden. Luftangriffe zwischen dem 19. und dem 24. Dezember "führten Berichten zufolge zu massiven Opfern unter der Zivilbevölkerung", erklärte das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) am Donnerstag. OCHA machte zunächst keine Angaben dazu, welche Berichte den Informationen zugrunde lagen.
Darts-WM: Wright, Wade und Anderson im Viertelfinale
Der zweimalige Weltmeister Gary Anderson steht bei der Darts-WM im Londoner Alexandra Palace im Viertelfinale. Im Duell zweier früherer Champions setzte sich der schottische Vorjahresfinalist gegen 2018er-Sieger Rob Cross aus England 4:3 durch. Auch James Wade und Peter Wright kamen eine Runde weiter.
Darts-WM: Wade und Anderson im Viertelfinale
Der zweimalige Weltmeister Gary Anderson steht bei der Darts-WM im Londoner Alexandra Palace im Viertelfinale. Im Duell zweier früherer Champions setzte sich der Schotte gegen 2018er-Sieger Rob Cross aus England 4:3 durch. Vorjahresfinalist Anderson, Nummer sechs des Rankings, hat damit zehn der vergangenen elf direkten Duelle gegen den Weltranglistenelften für sich entschieden.