Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Bild: Blessin vor Unterschrift in Gladbach
Sechs Jahre Jugendstrafe nach tödlicher Drogeninjektion in Hamburg
Prozess wegen Falschaussage zu Maut: Ex-Minister Scheuer weist Vorwürfe zurück
IG Metall fordert Unterstützung für kriselnde Autoindustrie - Kritik auch an Konzernen
Politik
Hamburgs CDU-Landeschef Thering: Merz muss notfalls Vertrauensfrage stellen
Hamburgs CDU-Landesvorsitzender Dennis Thering drängt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dazu, notfalls die Vertrauensfrage zu stellen. "Wenn es für den weiteren Reformkurs die Vertrauensfrage braucht, dann muss Merz sie stellen", erklärte Thering am Montag in der Hansestadt. Kanzler und Regierung müssten Reformen vorantreiben, zugleich gebe es "die ersten Absetzbewegungen der SPD". Dies sei ein "ganz schlechtes Omen".
Politik
"Gerechtigkeitsproblem": Merz deutet Abkehr von dualem System bei Krankenkasse an
Nach den Niederlagen seiner Partei bei den jüngsten Landeswahlen hat der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz (CDU) einen Kurswechsel seiner Partei in der Frage der Krankenversicherung in Aussicht gestellt. Das "Nebeneinander von privater und gesetzlicher Krankenversicherung" werde von vielen Menschen als "Gerechtigkeitsproblem" betrachtet, sagte Merz am Montag nach den Sitzungen der CDU-Parteigremien in Berlin. "Es gibt gute Gründe für beide Systeme, aber wenn die Bevölkerung das als ein so massives Problem ansieht - und ich teile die Einschätzung -, dann müssen wir daran etwas ändern, und genau darüber werden wir reden."
Letzte Nachrichten
Vergleichsportal: Gaspreise auf Rekordhoch
Die Gaspreise für private Haushalte haben ein Rekordhoch erreicht. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden zahle aktuell im Schnitt 1516 Euro jährlich für Gas, teilte das Verbraucherportal Check24 am Montag mit. Grund sind vor allem die stark gestiegenen Einkaufspreise: Der Börsenpreis für Gas liege auf einem Allzeithoch. Von September 2020 bis September 2021 stieg der Preis pro Megawattstunde demnach von 7,99 Euro auf 44,03 Euro, ein Anstieg um 451 Prozent.
Linke bekräftigt Anspruch auf Regierungsbeteiligung
Knapp eine Woche vor der Bundestagswahl hat die Linke ihren Anspruch auf eine Regierungsbeteiligung bekräftigt. "Die Linke ist das Team Politikwechsel, wir wollen kein Weiter so", sagte Spitzenkandidat Dietmar Bartsch am Montag in Berlin. Wenn SPD und Grüne ihre Wahlversprechen einhalten wollten, sei das mit Union und FDP nicht möglich, sagte der Linken-Fraktionschef im Bundestag.
Juventus "im Keller": Allegri "wütend" auf sich selbst
Massimiliano Allegri machte aus seinem Ärger über den historischen Absturz der Alten Dame kein Hehl. "Ich bin über dieses Spiel ziemlich wütend, trotz der ersten Halbzeit, in der wir viele Gelegenheiten hatten", schimpfte der Trainer von Juventus Turin nach dem 1:1 (1:0) gegen die AC Mailand und suchte gar nicht erst nach Ausreden für das Abrutschen auf Abstiegsplatz 18.
Holocaust-Mahnmal in Amsterdam eröffnet
In Amsterdam ist ein neues Holocaust-Mahnmal eröffnet worden. Umgeben von Angehörigen von Opfern und Überlebenden weihte König Willem-Alexander die Gedenkstätte im jüdischen Viertel der Hauptstadt der Niederlande am Wochenende ein. "Diese Gedenkstätte konfrontiert uns mit unserer Verantwortung", sagte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte. Es gehe um die Frage, ob nicht mehr zur Rettung der Ermordeten und für die wenigen Überlebenden nach dem zweiten Weltkrieg hätte getan werden müssen
Teil hungerstreikender Klimaaktivisten droht mit Flüssigkeitsverweigerung
Ein Teil der nahe dem Reichstagsgebäude in Berlin hungerstreikenden Klimaaktivisten hat mit der Verweigerung von Flüssigkeitsaufnahme gedroht. Sollten die drei Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen bis zum Donnerstagabend nicht der Forderung der Gruppe nach einem öffentlichen Gespräch nachkommen, würden einige der Streikenden zusätzlich zu ihrem Hungerstreik die Aufnahme von Flüssigkeit verweigern, teilte die Gruppe am Montag mit.
Lockdown in neuseeländischer Stadt Auckland wird gelockert
Der Lockdown in Neuseelands größter Stadt Auckland wird um mindestens zwei Wochen verlängert, aber etwas gelockert. Wie Premierministerin Jacinda Ardern am Montag mitteilte, gilt in der Millionenstadt ab Dienstagabend eine niedrigere Corona-Warnstufe. Die Menschen sollen weiterhin weitgehend zu Hause bleiben, einige Geschäfte wie Restaurants mit Lieferdienst dürfen aber wieder öffnen.
Sechs Tote bei Schüssen an Universität in Russland
In einer Universität in Russland hat ein Student sechs Menschen erschossen. Wie das zuständige Ermittlungskomitee mitteilte, wurden mindestens 28 weitere Menschen verletzt, als der junge Mann am Montag in der Hochschule in der zentralrussischen Stadt Perm um sich schoss. Der Angreifer wurde schließlich von einem Polizisten angeschossen und festgenommen. Über sein Motiv wurde zunächst nichts bekannt.
Sechs Tote bei Schüssen in Universität in Russland
Ein Student hat in einer Universität in Russland sechs Menschen erschossen. Wie das für schwere Straftaten zuständige Ermittlungskomitee mitteilte, wurden mindestens 28 weitere Menschen verletzt, als der junge Mann am Montag in einer Universität der zentralrussischen Stadt Perm um sich schoss. Der Angreifer wurde schließlich von einem Polizisten angeschossen und festgenommen. Über sein Motiv wurde zunächst nichts bekannt.
Acht Tote bei Schüssen an Universität in Russland
Ein bewaffneter Angreifer hat in einer Universität in Russland um sich geschossen und mindestens acht Menschen getötet. Wie das für schwere Straftaten zuständige Ermittlungskomitee mitteilte, wurden bei dem Vorfall in einer Universität der zentralrussischen Stadt Perm am Montag mehrere weitere Menschen verletzt. Der mutmaßliche Angreifer, ein Student, wurde nach Angaben der Ermittler festgenommen. Er wurde bei seiner Festnahme ebenfalls verletzt.
Dax eröffnet nach Erweiterung im Minus
Am ersten Handelstag mit dem um zehn Unternehmen erweiterten Deutschen Aktienindex (Dax) hat der Leitindex mit einem Minus von rund 1,94 Prozent eröffnet. Seit Handelsstart am Montag um 9.00 Uhr umfasst der Dax insgesamt 40 gehandelte Unternehmen. Es gelten zukünftig außerdem strengere Vorschriften für die Konzerne, beispielsweise bei den Geschäftszahlen.
Regierungspartei holt Zweidrittelmehrheit bei russischen Parlamentswahlen
Die Regierungspartei von Präsident Wladimir Putin hat bei den russischen Parlamentswahlen nach eigenen Angaben die für Verfassungsänderungen wichtige Zweidrittelmehrheit verteidigt. Der Generalsekretär von Geeintes Russland, Andrej Turtschak, erklärte am Montag, seine Partei habe mindestens 315 der 450 Sitze gewonnen. Er sprach von einem "klaren und sauberen" Sieg, obwohl die Wahl von massiven Betrugsvorwürfen überschattet wurde.
Staats- und Regierungschefs beraten über Klimakrise
Sechs Wochen vor der UN-Klimakonferenz in Glasgow und direkt vor der UN-Generaldebatte in New York findet am Montag ein Treffen von Staats- und Regierungschefs zur Klimakrise statt. Geleitet werden die Gespräche von UN-Generalsekretär António Guterres und dem britischen Premierminister Boris Johnson, dessen Land die Weltklimekonferenz ab dem 31. Oktober ausrichtet. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird virtuell an dem informellen Runden Tisch teilnehmen und ein Statement abgeben. Um einen offenen Dialog zu ermöglichen, finden die rund zweistündigen Gespräche hinter verschlossenen Türen statt. Dabei wollen sich die Staats- und Regierungschefs abstimmen, welche zusätzlichen Maßnahmen zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels im Pariser Klimaabkommen notwendig sind. Auch Maßnahmen zur Anpassung an die Erderwärmung und Klimafinanzierung stehen auf dem Programm. Ein am Freitag veröffentlichter UN-Bericht sieht die Erde ohne ein radikales Umsteuern auf dem gefährlichen Pfad einer Erwärmung um 2,7 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter. (V.Korablyov--DTZ)
RKI: Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf 71,0
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder leicht gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, lag der Wert bei 71,0. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 70,5 gelegen. Vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 81,9. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche an. Laut den jüngsten Zahlen des RKI wurden binnen 24 Stunden 3736 Neuinfektionen verzeichnet. Die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 4.145.852. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Deutschland stieg um 13 auf nunmehr 92.971. Die Zahl der Genesenen liegt laut RKI bei etwa 3.897.800. An Wochenenden ist die Zahl der registrierten Neuinfektionen in der Regel niedriger als im Wochendurchschnitt, weil weniger getestet wird und weniger Testergebnisse übermittelt werden. (O.Tatarinov--DTZ)
Zahl der im Verkehr verunglückten Kinder 2020 auf historischem Tiefstand
Im Jahr 2020 sind in Deutschland so wenige Kinder im Verkehr verunglückt wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Das coronabedingt geringe Verkehrsaufkommen habe sich besonders stark auf die Zahl der Verkehrsunfälle mit Kindern ausgewirkt, erklärte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag. Die Zahl der Unfallopfer unter 15 Jahren sei um fast 20 Prozent gegenüber 2019 gesunken und damit stärker als die der Unfallopfer insgesamt.
Erzeugerpreise im August so stark gestiegen wie seit 1974 nicht mehr
Bei den Erzeugerpreisen zeigt die Entwicklung weiter nach oben. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, stiegen die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im August so stark wie seit Dezember 1974 nicht mehr, als die Preise im Zusammenhang mit der ersten Ölkrise deutlich zugelegt hatten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2020 betrug der Anstieg 12,0 Prozent - vor allem wegen starker Preissteigerungen bei den Energieträgern.
SPD, FDP und Grüne wollen Wahlrechtsreform ohne Union angehen
Spitzenpolitiker von SPD, FDP und Grünen planen für die nächste Legislaturperiode eine neue Wahlrechtsreform auch gegen den Widerstand der Union. "Die derzeitige Rechtslage beim Wahlrecht ist nur eine Zwischenlösung", sagte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Carsten Schneider am Montag dem Portal "ThePioneer". Grünen-Fraktionsgeschäftsführerin Britta Haßelmann sagte, die "völlig gescheiterte Wahlrechtsreform" der GroKo gefährde Ansehen und Arbeitsfähigkeit des Parlaments. FDP-Fraktionsgeschäftsführer Marco Buschmann sagte angesichts des zu erwartenden XXL-Bundestags, Union und SPD hätten "völlig verantwortungslos" agiert.
Vorstoß für Enddatum der Corona-Schutzmaßnahmen stößt auf breite Ablehnung
Die Forderung nach einem Enddatum für alle Corona-Schutzmaßnahmen ist auf breite Ablehnung gestoßen. Neben der Bundesregierung sprachen sich unter anderem der Deutsche Lehrerverband und der Berufsverband für Pflegeberufe gegen eine solche Stichtagsregelung aus.
Kassenärzte-Chef hofft auf zusätzliche Impfmotivation bei Ende der Corona-Maßnahmen
Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, hofft bei Festlegung eines Datums für das Ende aller Corona-Maßnahmen auf eine höhere Impfquote. Er denke, dass dann "viele Menschen zusätzlich Motivation schöpfen", sich impfen zu lassen, sagte Gassen am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Wenn mehr als zwei Drittel der Bevölkerung geimpft oder genesen seien, müsse überlegt werden, ob dauerhaft Maßnahmen für alle Bundesbürger erforderlich seien.
Umsatz im Gastgewerbe im Juli erneut gestiegen
Der Umsatz im Gastgewerbe ist angesichts der zunehmenden Lockerung der Corona-Beschränkungen im Juli weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, legte der Umsatz gegenüber dem Vormonat Juni kalender- und saisonbereinigt um 20,8 Prozent zu. Damit lag der Umsatz in der Gastronomie- und Beherbergungsbranche aber noch 23,5 Prozent unter dem Niveau des Februars 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.
Bericht: Mehr als 100.000 Klimaflüchtlinge in Burundi
Im ostafrikanischen Burundi haben die Folgen des Klimawandels über 100.000 Menschen in die Flucht getrieben. "Über 84 Prozent aller Binnenvertriebenen in Burundi sind nicht durch Konflikte, sondern durch Naturkatastrophen vertrieben worden", heißt es in einem Bericht der britischen Hilfsorganisation Save the Children, der am Montag veröffentlicht wurde. Größtes Problem ist demnach der Anstieg des Tanganjikasees, des zweitgrößten Sees in Afrika.
Johnson spielt Bedeutung von U-Boot-Streit mit Frankreich herunter
Großbritanniens Premierminister Boris Johnson hat die Bedeutung des U-Boot-Streits mit Frankreich heruntergespielt. Das dem Streit zugrunde liegende neue Militärbündnis seines Landes mit Australien und den USA im Indopazifik "ist nichts, worüber sich irgendjemand Sorgen machen müsste, insbesondere nicht unsere französischen Freunde", sagte Johnson am Sonntag auf dem Weg nach New York. Großbritanniens "Liebe zu Frankreich ist unausrottbar".
Wechsel-Knatsch: Pochettino rüffelt Messi
Trainer Mauricio Pochettino hat Superstar Lionel Messi nach dem Wechsel-Knatsch im Topspiel der französischen Ligue 1 einen Rüffel erteilt. "Wir sind hier, um Entscheidungen zu treffen. Ob es den Leuten gefällt oder nicht", sagte der Coach von Paris St. Germain nach dem Last-Minute-Sieg gegen Olympique Lyon (2:1) streng.
NFL: Fünf Touchdown-Pässe von Brady
Fünf Touchdown-Pässe von Tom Brady, spektakuläre Niederlage für Patrick Mahomes: Die Star-Quarterbacks der jüngsten beiden Super-Bowl-Sieger haben am zweiten Wochenende der NFL für die Schlagzeilen gesorgt. Der 44-jährige Brady bewies beim souveränen 48:25 des Titelverteidigers Tampa Bay Buccaneers gegen die Atlanta Falcons einmal mehr seine Klasse.
Nach Kuntz-Abschied: DFB will U21-Stab halten
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will nach dem Abschied von U21-Trainer Stefan Kuntz in die Türkei einen Aderlass im Nachwuchs verhindern. "Wir tun alles dafür, das übrige Trainerteam der U21, das in den vergangenen Jahren herausragende Arbeit geleistet hat, beim DFB zu halten, und sind guter Dinge, dass uns das gelingt", sagte Joti Chatzialexiou, Sportlicher Leiter Nationalmannschaften, dem kicker.
Glasner entspannt: "Haben uns ja nicht die Köpfe eingeschlagen"
Mit einem Punkt und einem guten Gefühl verließ Oliver Glasner seine alte Wirkungsstätte am Mittellandkanal. "Natürlich war ich ein bisschen nervös, denn ich wusste ja ganz genau, dass uns ein sehr schwerer Gegner erwarten würde", sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt nach dem 1:1-Unentschieden beim VfL Wolfsburg, der nach diesem Remis seine Tabellenführung an Bayern München abgeben musste.
Netflix dominiert die Emmy Awards
Der Streamingdienst Netflix hat in diesem Jahr die Emmy Awards dominiert. Bei der 73. Verleihung der begehrten US-Fernsehpreise in Los Angeles wurde die Netflix-Serie "The Crown" als beste Drama-Serie ausgezeichnet. Olivia Colman und Josh O’Connor, die in der Serie die britische Königin Elizabeth II. und ihren Sohn Charles spielten, gewannen den Preis als beste weibliche und männliche Schauspieler.
"The Crown" gewinnt Emmy als beste Drama-Serie
Die Netflix-Serie "The Crown" hat bei den begehrten Emmy Awards gleich mehrere Preise abgeräumt: Die Produktion über das britische Königshaus wurde am Sonntagabend bei der 73. Verleihung der US-Fernsehpreise in Los Angeles als beste Drama-Serie ausgezeichnet. Damit setzte sich der Streamingdienst erstmals in der Top-Kategorie der Emmys durch - unter anderem gegen die "Star Wars"-Serie "The Mandalorian" von Disney+.
Bienenschwarm tötet über 60 Brillenpinguine in Südafrika
In Südafrika sind dutzende Brillenpinguine nach dem Angriff eines Bienenschwarms gestorben. Um die Augen der 63 toten Tiere seien Bienenstiche festgestellt worden, sagte der Tierarzt David Roberts von der Südafrikanischen Stiftung zur Bewahrung der Küstenvögel der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag. Auch tote Bienen seien bei den Pinguinen gefunden worden.
Nordkorea warnt wegen Indopazifik-Bündnisses vor atomarem Wettrüsten
Nordkorea hat angesichts des neuen Indopazifik-Sicherheitsbündnisses vor einem atomaren Wettrüsten in der Region gewarnt. "Dies sind äußerst unerwünschte und gefährliche Handlungen, die das strategische Gleichgewicht in der asiatisch-pazifischen Region stören und ein nukleares Wettrüsten auslösen werden", zitierte die staatliche Nachrichtenagentur KCNA einen Vertreter des Außenministeriums am Montag.
Union und FDP attackieren Scholz vor Finanzausschuss-Sitzung
Union und FDP haben Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) vor der Sitzung des Bundestags-Finanzausschusses zur Razzia in dessen Ministerium scharf attackiert. Scholz’ "Unterstellungen gegen die Arbeit der Staatsanwaltschaft" seien "völlig inakzeptabel", sagte Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Das gehört sich einfach nicht, auch nicht im heißesten Wahlkampf, denn es untergräbt das Vertrauen in unseren Rechtsstaat." FDP-Generalsekretär Volker Wissing bezeichnete den Zoll generell als "Sanierungsfall".
Spahn fordert bundesweit einheitliche Corona-Regeln für Veranstalter
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich für bundesweit einheitliche Corona-Regeln für Veranstalter ausgesprochen. Es sei "mal wieder sehr verwirrend, dass jedes Bundesland seinen eigenen Weg geht", sagte Spahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). "Ideal wäre, wenn sich alle Länder auf das 2G-Modell als Option einigen." Es gebe für Konzerte oder Veranstaltungen aktuell 16 unterschiedliche Regeln.
Mutmaßlich Leiche von vermisster Gabby Petito in Wyoming gefunden
Ermittler haben in einem Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming mutmaßlich die Leiche der vermissten Gabby Petito gefunden. "Heute wurden menschliche Überreste entdeckt, die auf die Beschreibung von Gabrielle ’Gabby’ Petito passen", sagte Charles Jones von der Bundespolizei FBI am Sonntag auf einer Pressekonferenz. Die 22-Jährige war auf einem Roadtrip mit ihrem Freund verschwunden. Ihr Partner schwieg über ihren Verbleib und wird inzwischen auch vermisst.