Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Schwesig kann trotz AfD-Sieg weiterregieren - CDU scheitert an Fünfprozenthürde
Merz hält an Reformkurs fest - trotz Wahlfiasko für die CDU
ARD-Hochrechnung sieht CDU in Mecklenburg-Vorpommern unter Fünfprozenthürde
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus verteidigt Direktmandat in Ludwigslust
Politik
Linke verdankt Wahlsieg in Berlin vor allem jüngeren Menschen
Die Linke verdankt ihren Sieg bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin vor allem jüngeren Menschen. Bei den 25- bis 34-Jährigen stimmte am Sonntag mit 49 Prozent fast jeder Zweite für die Partei, wie aus einer vorläufigen Analyse des Instituts Infratest dimap für die ARD hervorgeht. Auch bei den Jungwählern zwischen 16 und 24 Jahren konnte die Linkspartei mit 43 Prozent überdurchschnittlich viele Stimmen holen.
Politik
Merz hält an Reformkurs fest - trotz Wahlfiasko für CDU
Kurs halten - trotz beispielloser Wahlschlappe: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will die geplanten Reformen ungeachtet eines historisch schlechten Abschneidens der CDU in Mecklenburg-Vorpommern und der Niederlage gegen die Linke in Berlin fortsetzen. "Die Reformen müssen kommen", sagte der Kanzler am Sonntagabend in Berlin und erteilte damit zugleich Spekulationen über einen "Kanzlertausch" oder Rücktritt als Parteivorsitzender eine Absage. Auch die SPD bekräftigte das Festhalten am Reformkurs, meldete jedoch Nachbesserungsbedarf an.
Letzte Nachrichten
Macron will für Frankreich 2024 in Paris Top-5-Ergebnis
Nach Frankreichs mäßiger Olympia-Bilanz in Tokio hat Staatspräsident Emmanuel Macron die Messlatte für die Heim-Sommerspiele 2024 in Paris hochgelegt und von den Sportlerinnen und Sportlern der Grande Nation im Medaillenspiegel einen Platz unter den fünf erfolgreichsten Nationen gefordert. "Wir müssen noch viel mehr tun. Das sind unsere Spiele, und zu Hause werden von uns die ’Top 5’ als Ziel erwartet", sagte Macron zu Wochenbeginn bei einem Empfang für über 100 erfolgreiche Teilnehmer des Landes an den olympischen und paralympischen Wettbewerben in Japan.
Apple stärkt nach eigenen Angaben Schutz gegen Pegasus
Apple hat nach eigenen Angaben eine Schwachstelle in seinen Geräten beseitigt, die der umstrittenen Spionage-Software Pegasus das Eindringen erleichtert hatte. Der US-Technologiekonzern teilte am Montag mit, nach der Entdeckung dieser Schwachstelle durch die kanadische Forschungsgruppe Citizen Lab habe das Unternehmen rasch eine Reparatursoftware entwickelt und bereitgestellt, "um die Nutzer zu schützen".
Karliczek wünscht mehr Verständnis junger Leute für Judentum
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat dazu aufgerufen, junge Menschen besser mit dem Judentum vertraut zu machen. "Gerade der jungen Generation müssen wir alle zeigen, dass Jüdinnen und Juden selbstverständlich zu unserer Gesellschaft gehören und wir dem Antisemitismus nicht weichen", sagte Karliczek der Nachrichtenagentur AFP anlässlich des Schulstarts am neuen Standort des Jüdischen Gymnasiums in München. "Nur so werden wir erreichen, dass auch die junge jüdische Generation Deutschland als ihre Heimat begreifen kann".
Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt leicht auf 81,1
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht zurückgegangen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, sank der Wert auf 81,1. Am Vortag hatte die Inzidenz 81,9 betragen. Am Dienstag vergangener Woche hatte der Wert bei 83,8 gelegen.
Tropensturm "Nicholas" erreichte texanische Küste
Der Tropensturm "Nicholas" hat mit Hurrikanstärke die Küste des US-Bundesstaats Texas erreicht. Wie das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA (NHC) mitteilte, traf "Nicholas" am Dienstagmorgen mit Windgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern auf Land. Auf seinem Weg über das Festland schwächte sich der Hurrikan zwar ab, die Meteorologen warnten aber weiter vor starkem Sturm und heftigen Regenfällen in Texas und im benachbarten Louisiana.
Hurrikan "Nicholas" trifft auf texanische Küste
Der zum Hurrikan angeschwollene Tropensturm "Nicholas" hat die Küste des US-Bundesstaats Texas erreicht. Wie das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA (NHC) am Dienstagmorgen (Ortszeit) mitteilte, traf "Nicholas" mit einer Windgeschwindigkeit von rund 120 Stundenkilometern auf Land. Die Meteorologen gehen davon aus, dass "Nicholas" am Anfang seines Weges über das Festland auf die Millionenmetropole Houston prallen dürfte.
Mächtiger Tropensturm nähert sich texanischer Küste
Der Tropensturm "Nicholas" ist auf seinem Weg zur Küste des US-Bundesstaats Texas zum Hurrikan angeschwollen. Dies teilte das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA (NHC) am Montagabend (Ortszeit) mit. Der Sturm näherte sich mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern der Golfküste. Die Meteorologen sagten voraus, dass "Nicholas" am Anfang seines Weges über das Festland auf die Millionenmetropole Houston prallen würde.
Tropensturm "Nicholas" nähert sich texanischer Küste
Der Tropensturm "Nicholas" hat sich am Montag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 110 Stundenkilometern der Küste des US-Bundesstaates Texas genähert. Am frühen Abend (Ortszeit) war der Sturm nur noch etwa 60 Kilometer von der Küstenstadt Matagorda entfernt. Das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA (NHC) warnte, dass der Sturm noch Hurrikan-Stärke erreichen könnte.
Amnesty International gegen Boykott der Fußball-WM in Katar
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International lehnt einen Boykott der für Ende 2022 in Katar geplanten Fußball-Weltmeisterschaft ab. Amnesty-Expertin Lisa Salza sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgaben), ihre Organisation wolle vielmehr "die internationale Aufmerksamkeit bei der WM nutzen".
Hausärzte warnen vor Vernachlässigung der Grippe-Impfung
Hausärzte warnen angesichts des derzeitigen starken öffentlichen Fokus auf der Corona-Impfkampagne vor einer Vernachlässigung des Schutzes vor der Grippe. Die Influenza-Impfung dürfe keineswegs vergessen werden, auch sie trage entscheidend zum Schutz der Bevölkerung wie auch zur Entlastung des Gesundheitswesens bei, sagte der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe).
Mehr als 80 Tote bei Überschwemmungen im Sudan
Bei Überschwemmungen im Sudan sind mehr als 80 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt gebe es 84 Todesopfer der Fluten, weitere 67 Menschen seien verletzt worden, teilte ein Sprecher des Zivilschutzes am Montag mit. Ein Teil der Todesopfer sei ertrunken. Andere Menschen seien durch Stromschläge und den Einsturz von Häusern getötet worden.
Bericht: EU-Kommission hat Probleme bei Finanzhilfen nach Flutdesaster
Nach der Flutkatastrophe im Sommer in Deutschland und anderen EU-Staaten hat die EU-Kommission laut einem Zeitungsbericht Probleme, ihre in Aussicht gestellten Millionenhilfen zügig bereitzustellen. Die in diesem Jahr verfügbaren Gelder seien bereits fast vollständig für Hilfen nach anderen Naturkatastrophen vergeben, heißt es in einem Schreiben von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an den Grünen-Europaabgeordneten Rasmus Andresen, aus dem die Zeitungen der Funke Mediengruppe in ihren Dienstagsausgaben zitieren.
Spahn: Bund und Länder suchen gemeinsame Linie bei Lohnersatzleistung für Ungeimpfte
Im Streit um die Entschädigung für Verdienstausfälle von Ungeimpften, die sich in Quarantäne begeben müssen, wollen Bund und Länder eine gemeinsame Regelung vorlegen. "Wir versuchen, mit den Ländern eine gemeinsame Linie bei der Lohnersatzleistung zu finden", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Demnach wollen die Gesundheitsminister der Länder am Mittwoch eine übergreifende Einigung erzielen.
Norwegens Sozialdemokraten beginnen nach Wahl mit Sondierungsgesprächen
Nach ihrem Sieg bei der Parlamentswahl in Norwegen haben die Sozialdemokraten am Dienstag mit den Sondierungsgesprächen zur Regierungsbildung begonnen. Der Chef der Arbeiterpartei, Jonas Gahr Störe, führte informelle Gespräche mit der Zentrumspartei und der Sozialistischen Linkspartei. "Es gibt mehr Dinge, die uns vereinen, als uns trennen", sagte er danach.
Linksgerichtete Opposition siegt bei norwegischer Parlamentswahl
Norwegen steht vor einem politischen Richtungswechsel. Bei den Parlamentswahlen am Montag siegte die überwiegend linksgerichtete Opposition unter Führung des Sozialdemokraten Jonas Gahr Störe. Die seit acht Jahren unter Ministerpräsidentin Erna Solberg regierenden Konservativen wurden abgewählt.
Norwegens Ministerpräsidentin Solberg gesteht Wahlniederlage ein
Die konservative norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg hat ihre Wahlniederlage eingeräumt. Sie gratulierte am Montagabend ihrem Herausforderer Jonas Gahr Störe von den Sozialdemokraten zum Sieg bei den Parlamentswahlen. Störe scheine "eine klare Mehrheit für einen Regierungswechsel" zu haben. Die Arbeit der von ihr angeführten konservativen Regierung sei "für dieses Mal beendet", sagte Solberg.
Prinz Andrew stellt nach Missbrauchsklage Zuständigkeit von Gericht in Frage
Der britische Prinz Andrew wehrt sich mit formaljuristischen Mitteln gegen die Klage eines mutmaßlichen Missbrauchsopfers in den USA. Wie aus einem am Montag (Ortszeit) eingereichten Gerichtsdokument hervorgeht, stellt der 61-Jährige die Zuständigkeit des New Yorker Bundesgerichts in Frage, vor dem ihn die Frau verklagt hat. Der Herzog von York behauptet zudem, die Klageschrift sei ihm nicht ordnungsgemäß zugestellt worden.
Prinz Andrew stellt Zuständigkeit von Gericht bei Missbrauchsklage in Frage
Der britische Prinz Andrew wehrt sich mit formaljuristischen Mitteln gegen die Klage eines mutmaßlichen Missbrauchsopfers. Wie aus einem am Montag eingereichten Gerichtsdokument hervorgeht, stellt der 61-Jährige die Zuständigkeit des New Yorker Bundesgerichts in Frage, vor dem ihn die Frau verklagt hat. Er ficht außerdem die Art und Weise an, wie ihm die Klageschrift überreicht worden sein soll.
Vonovia: Gelingen der Übernahme von Deutsche Wohnen gesichert
Der Wohnungskonzern Vonovia hat bei seinem dritten Versuch einer Übernahme der Deutsche Wohnen mit einem Verzicht auf die Mindestannahmeschwelle mögliche Hindernisse ausgeräumt. Vonovia teilte am Montagabend mit, auf alle Bedingungen bei dem Übernahmeangebot zu verzichten. Auch die Mindestannahmeschwelle entfalle. "Somit räumt Vonovia alle Risiken aus und sichert das Gelingen der Transaktion im Interesse der Stakeholder beider Unternehmen", erklärte der Wohnungskonzern mit Sitz in Bochum.
Vierkampf nach Dreikampf: Spitzenpersonal der kleinen Parteien wirbt um Stimmen
Auf das Fernseh-"Triell" der Kanzlerkandidaten ist am Montagabend ein Vierkampf der kleineren Parteien gefolgt: Beim TV-Schlagabtausch präsentierten die Spitzenkandidaten von FDP, AfD, Linken und CSU in der ARD ein breites Spektrum an politischen Vorstellungen zur Zukunft des Landes - mit zum Teil großen Unterschieden etwa in der Außen-, Renten- und Klimapolitik. Eine wichtige Rolle spielte die Frage der künftigen Regierungskoalition.
Blinken verteidigt Afghanistan-Abzug gegen Kritik der US-Republikaner
US-Außenminister Antony Blinken hat den chaotischen Afghanistan-Abzug bei einer Kongressanhörung gegen scharfe Kritik der oppositionellen Republikaner verteidigt. "Selbst die pessimistischsten Einschätzungen haben nicht vorhergesagt, dass die (afghanischen) Regierungstruppen in Kabul zusammenbrechen würden, während noch US-Einheiten vor Ort sind", sagte der per Video zugeschaltete Blinken am Montag vor dem Auswärtigen Ausschuss des Repräsentantenhauses. Die US-Regierung habe sich aber auf eine Vielzahl möglicher Szenarien vorbereitet und entsprechende Pläne ausgeführt.
Palästinenser verletzt bei Messerattacke in Jerusalem zwei Israelis
Bei einer Messerattacke in Jerusalem hat ein Palästinenser am Montag zwei Israelis schwer verletzt. Der Angreifer wurde nach Angaben der Polizei von einem Grenzpolizisten angeschossen und verletzt. Der Angriff erfolgte in der Nähe des zentralen Busbahnhofs.
Merkel drängt EU zu schnellerem Handeln im Beitrittsprozess der Westbalkan-Länder
Bei ihrer wohl letzten Amtsreise nach Serbien hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Europäische Union zu mehr Entgegenkommen gegenüber den Balkanstaaten beim Beitrittsprozess aufgefordert. Es sei für die EU von "absolut geostrategischem Interesse, diese Länder in die Europäische Union aufzunehmen", sagte Merkel am Montag bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Serbiens Präsident Aleksandar Vucic. Einflüsse aus vielen Regionen der Welt würden auf die Staaten wirken und "wenn die EU nicht schnell genug vorankommt, ist man hier auch gezwungen, sich mit anderen Partnern zu arrangieren".
Hochrechnungen: Linke Opposition gewinnt Parlamentswahl in Norwegen
Norwegen steht vor einem Regierungswechsel: Bei der Parlamentswahl am Montag hat Hochrechnungen zufolge die linke Opposition unter Führung der Sozialdemokraten von Jonas Gahr Störe gewonnen. Demnach kommen die fünf Oppositionsparteien zusammen auf 99 von insgesamt 169 Sitzen im Parlament. Damit wären die seit acht Jahren unter Ministerpräsidentin Erna Solberg regierenden Konservativen abgewählt.
Prognose: Linke Opposition gewinnt Parlamentswahl in Norwegen
Bei der Parlamentswahl in Norwegen hat am Montag Prognosen zufolge die linke Opposition unter Führung der Sozialdemokraten von Jonas Gahr Störe gewonnen. Demnach kommen die fünf Oppositionsparteien zusammen auf 104 von insgesamt 169 Sitzen im Parlament. Damit würden die seit acht Jahren unter Ministerpräsidentin Erna Solberg regierenden Konservativen abgelöst.
Merkel trifft Albaniens Ministerpräsidenten Edi Rama
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) trifft am Dienstag in Tirana den albanischen Ministerpräsidenten Edi Rama. In Albanien kommt die Kanzlerin auch mit den Regierungschefs der sechs Westbalkan-Staaten zusammen. Merkel setzt sich seit Jahren für eine Annäherung des Westbalkans an die EU ein.
Weltbank: Klimawandel könnte 216 Millionen Menschen zur Migration zwingen
Die Erderwärmung könnte laut einem Weltbank-Bericht bis zum Jahr 2050 rund 216 Millionen Menschen zur Migration zwingen. Der Klimawandel sei ein "zunehmend starker Antreiber" der Migration, heißt es in dem am Montag veröffentlichten Bericht. Die Experten verweisen unter anderem auf einen drohenden Rückgang der landwirtschaftlichen Produktion, auf Wasserknappheit und einen steigenden Meeresspiegel in Folge der Erderwärmung.
Fernsehduell von Schwesig und Sack vor Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern
Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 26. September liefern sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und CDU-Spitzenkandidat Michael Sack am Dienstag (21.00 Uhr) im Norddeutschen Rundfunk ein Streitgespräch. Beide Politiker, deren Parteien derzeit die Regierungskoalition in Schwerin bilden, stellen sich eine Stunde lang live den Fragen von Chefredakteur Andreas Cichowicz.
Oberlandesgericht Hamm verhandelt über Schmerzensgeld nach Germanwings-Absturz
Sechseinhalb Jahre nach dem Germanwings-Absturz in den französischen Alpen mit 150 Toten verhandelt das Oberlandesgericht Hamm am Dienstag (17.30 Uhr) über die Berufung von drei Klägern. Es geht um höhere Schmerzensgeldzahlungen, die das Landgericht Essen in erster Instanz vor einem Jahr ablehnte. Drei der Angehörigen von Opfern legten Berufung in Hamm ein. (Az. 27 U 84/20)
Kaliforniens Gouverneur Newsom muss sich Abberufungswahl stellen
Im US-Bundesstaat Kalifornien muss sich Gouverneur Gavin Newsom am Dienstag (ab 07.00 Uhr Ortszeit; 16.00 Uhr MESZ) einer Abberufungswahl stellen. Umfragen zufolge hat der Politiker der Demokratischen Partei sehr gute Chancen, den sogenannten Recall zu überstehen. Mehr als die Hälfte der Wähler müsste für eine Absetzung des Gouverneurs stimmen, was in der Demokraten-Hochburg Kalifornien als höchst unwahrscheinlich gilt. Um die Nachfolge Newsoms bewerben sich 46 Kandidaten.
Papst bekundet "Scham" über Ermordung slowakischer Juden im Zweiten Weltkrieg
Papst Franziskus hat bei seinem Besuch in der Slowakei "Scham" über die Ermordung von mehr als 100.000 jüdischen Slowaken im Zweiten Weltkrieg bekundet. Gottes Name sei immer wieder missbraucht worden, sagte Franziskus am Montag in Bratislava und verurteilte den "Wahnsinn des Hasses" im Zweiten Weltkrieg sowie den anhaltenden Antisemitismus.
UN-Generalsekretär fordert Zusammenarbeit mit den Taliban in Afghanistan
UN-Generalsekretär António Guterres hat die internationale Gemeinschaft zur Zusammenarbeit mit den radikalislamischen Taliban aufgerufen. "Es ist nicht möglich, in Afghanistan humanitäre Hilfe zu leisten, ohne mit den De-facto-Behörden zusammenzuarbeiten", sagte Guterres am Rande einer UN-Geberkonferenz für das Krisenland am Montag in Genf. Kooperation mit den Taliban sei "zum jetzigen Zeitpunkt sehr wichtig".