Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Russland wählt neues Parlament inmitten des Ukraine-Kriegs
Bundeswehr liegt bei Personalaufwuchs im Plan
Spritpreise: Klingbeil nicht grundsätzlich gegen Senkung der Mehrwertsteuer
Klingbeil will engere Partnerschaft mit Kanada "zügig angehen"
Kultur
"Großes Abenteuer": Pierce Brosnan denkt mit 73 Jahren nicht an den Ruhestand
Der frühere James-Bond-Darsteller Pierce Brosnan denkt mit seinen inzwischen 73 Jahren noch nicht an den Ruhestand. "Ich denke an Zeit, ich denke an mein Alter – aber an die Rente denke ich ganz sicher nicht", sagte Brosnan den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) laut einem Bericht vom Freitag. "Dafür liebe ich mein Leben als Schauspieler einfach viel zu sehr."
Politik
Hohe Spritpreise dominieren Debatten vor Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern
Die hohen Sprit- und Energiepreise haben die letzten Debatten vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern dominiert. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) forderte am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin" von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die rasche Einführung eines Spritpreisdeckels, während AfD und BSW auf eine Belieferung mit Gas aus Russland dringen. Die gestiegenen Kosten sind ein zentrales Thema der Menschen vor dem Wahltag am Sonntag.
Letzte Nachrichten
Abstimmung über billionenschwere Pläne von US-Präsident Biden weiter verzögert
Wegen parteiinterner Auseinandersetzungen bei den US-Demokraten verzögert sich das parlamentarische Verfahren für zwei billionenschwere Vorhaben von US-Präsident Joe Biden für die Modernisierung von Sozialsystem und Infrastruktur. Die Abgeordneten erreichten am Montag trotz stundenlanger Verhandlungen bis Mitternacht keine Übereinkunft, die Gespräche wurden auf Dienstag vertagt. Uneinigkeit herrscht vor allem über die Abfolge der Abstimmungen der Gesetzespakete mit einem Gesamtumfang von rund 4,7 Billionen Dollar (rund vier Billionen Euro).
Ermittlungen wegen versuchten Mordes an TU Darmstadt
Nach dem Auftreten von Vergiftungserscheinungen bei sieben Menschen an der Technischen Universität (TU) Darmstadt sind Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts des versuchten Mordes gegen Unbekannt eingeleitet worden. Eine 40-köpfige Mordkommission wurde eingerichtet, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der südhessischen Stadt am Dienstag mitteilten. Die Ermittler gehen nach eigenen Angaben von einer vorsätzlichen Tat aus.
Ermittlungen wegen Anfangsverdachts des versuchten Mordes an TU Darmstadt
Nach dem Auftreten von Vergiftungserscheinungen bei sieben Menschen an der Technischen Universität (TU) Darmstadt sind Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts des versuchten Mordes gegen Unbekannt eingeleitet worden. Eine 40-köpfige Mordkommission wurde eingerichtet, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der südhessischen Stadt am Dienstag mitteilten. Nach derzeitigen Erkenntnissen liege einen Tag nach den Vorfällen keine akute Gefährdung mehr vor.
Paralympics in Tokio starten unter strikten Corona-Beschränkungen
Unter nochmals verschärften Corona-Beschränkungen starten am Dienstagabend (Ortszeit, 13.00 Uhr MESZ) in Tokio die Paralympics. Die wie die Olympischen Spiele wegen der Pandemie um ein Jahr verschobenen Wettkämpfe körperbehinderter Sportler dauern bis zum 5. September. In der japanischen Hauptstadt gilt derzeit der Corona-Notstand, in den vergangenen Tagen wurden Rekordwerte an Neuinfektionen mit dem Virus registriert.
Taliban bekräftigen Forderung nach US-Truppenabzug am 31. August
Während die G7-Staaten über eine Verlängerung des Evakuierungseinsatzes am Flughafen von Kabul diskutieren, haben die radikalislamischen Taliban am Dienstag ihre Forderung nach einem Abzug der ausländischen Streitkräfte Ende August bekräftigt. Unterdessen zeigten sich die Verbündeten der USA pessimistisch, dass US-Präsident Joe Biden einer Verlängerung des US-Militäreinsatzes in Afghanistan zustimmt.
Vor G7-Krisengipfel wenig Hoffnung auf Verlängerung von Evakuierungen aus Kabul
Vor dem Krisengipfel der G7 zu Afghanistan sind eine Reihe von Verbündeten der USA pessimistisch, dass der Einsatz zur Rettung tausender Menschen aus Kabul über den 31. August hinaus verlängert werden kann. Der britische Verteidigungsminister Ben Wallace sagte am Dienstag, er halte dies für "unwahrscheinlich". Nach den Worten von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) wird nun überlegt, "wie auch nach der militärischen Evakuierung Leute aus Afghanistan rausgebracht werden können".
London: Verlängerung der Evakuierungen aus Kabul "unwahrscheinlich"
Der britische Verteidigungsminister Ben Wallace hält eine Verlängerung der Evakuierungen aus der afghanischen Hauptstadt Kabul über den 31. August hinaus für "unwahrscheinlich". "Nicht nur wegen der Äußerungen der Taliban, sondern auch wenn man sich die öffentlichen Erklärungen von (US-)Präsident Biden ansieht, halte ich es für unwahrscheinlich", sagte Wallace dem Sender Sky News am Dienstag. Doch sei es "auf jeden Fall wert, dass wir alle es versuchen".
Anstieg bei Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse im Jahr 2020
Demografischer Wandel und Fachkräftemangel: Der deutsche Arbeitsmarkt ist dringend auf Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen. Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse stieg zwar auch im Corona-Jahr 2020 an - die Zahl der Neuanträge nahm hingegen ab. Bundesweit wurden 44.800 ausländische Berufsabschlüsse als vollständig oder eingeschränkt gleichwertig zu deutschen Qualifikationen anerkannt, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Dies entsprach einem Zuwachs von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr.
13-Jähriger bei Sturz durch Schuldach in Niedersachsen lebensgefährlich verletzt
Ein 13-Jähriger ist in Niedersachsen durch eine Lichtkuppel auf dem Dach einer Schule gestürzt und hat sich lebensgefährlich verletzt. Der Junge kletterte am Montagabend in der Gemeinde Rastede mit zwei Freunden auf das Dach des Gebäudes, wie die Polizei in Oldenburg am Dienstag mitteilte.
Harris wirft China "Einschüchterung" im Südchinesischen Meer vor
US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat das Vormachtstreben Chinas im Südchinesischen Meer mit scharfen Worten kritisiert. "China nötigt, schüchtert ein und nimmt den Großteil des Südchinesischen Meers in Anspruch", sagte Harris am Dienstag in einer Rede in Singapur. Das Verhalten Pekings untergrabe die "regelgestützte Ordnung" und bedrohe die Souveränität von Nationen.
Viel Zuspruch für Abkehr von Inzidenzwert als maßgebliche Größe für Corona-Maßnahmen
Für das Vorhaben der Bundesregierung, die Corona-Maßnahmen nicht mehr so stark am Inzidenzwert auszurichten, gibt es viel Zuspruch - am Mittwoch soll der Bundestag die ersten Weichen dafür stellen. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) begrüßte die geplante Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Auch von der FDP kam Zustimmung.
Intensivmediziner begrüßen Abkehr von 50er-Inzidenz als zentralem Maßstab
Die Vereinigung der Intensivmediziner hat die Abkehr von der 50er-Inzidenz als zentralem Maßstab in der Pandemie begrüßt. "Wir befürworten den Beschluss von Gesundheitsminister Spahn", sagte Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Er verwies dabei unter anderem auch auf die steigenden Impfquoten.
Bericht: Militärjunta in Myanmar will Dorfmilizen gegen Opposition aufstellen
Die Militärjunta in Myanmar plant einem Medienbericht zufolge die Aufstellung von Dorfmilizen gegen die Opposition im Land. Wie die staatliche Zeitung "Global New Light of Myanmar" am Dienstag berichtete, beriet die Militärführung auch über Belohnungen für Informationen über Aktivisten der Opposition. Auch mehr als sechs Monate nach dem Putsch gibt es noch immer Widerstand gegen die neuen Machthaber, vielerorts haben sich lokale "Selbstverteidigungsgruppen" gebildet.
Bericht: "Fahrzeugschein" aus Papier soll ersetzt werden
Der "Fahrzeugschein" in seiner jetzigen Form könnte einem Zeitungsbericht zufolge bald der Vergangenheit angehören. Wie die Düsseldorfer "Rheinische Post" am Dienstag berichtete, prüft die Bundesregierung die Umstellung von Papier auf eine elektronische Alternative. Die Zeitung berief sich dabei auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion.
Staat verbucht im ersten Halbjahr zweithöchstes Defizit seit Wiedervereinigung
Wegen der Coronakrise hat der deutsche Staat im ersten Halbjahr dieses Jahres mit einem Defizit von knapp 81 Milliarden Euro abgeschlossen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Das war ein deutlich höheres Minus als im Vergleichsquartal des Vorjahres, als das Defizit bei annähernd 48 Milliarden Euro gelegen hatte. Es war zugleich das zweithöchste Defizit in einem ersten Halbjahr seit der Wiedervereinigung 1990.
Merz ärgert sich über Söder: CSU-Chef soll mit Sticheleien aufhören
Der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder vorgeworfen, der Union mit seinen Sticheleien gegen Kanzlerkandidat Armin Laschet gezielt zu schaden. Er erwarte nun, "dass Markus Söder jetzt mal aufhört und dass er auch den gemeinsamen Wahlsieg mit uns will - und er kämpft", sagte Merz laut "Tagesspiegel" vom Dienstag bei einer Veranstaltung in Sundern. "Ich habe ihm das auch gesagt", fügte Merz hinzu.
Deutsches BIP im zweiten Quartal wieder gewachsen - Konsum deutlich gestiegen
Die deutsche Wirtschaft dreht wieder auf: Nach einem Rückgang zum Jahresbeginn ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal um 1,6 Prozent verglichen mit dem Vorquartal gewachsen. Im Vergleich zum vierten Quartal 2019, bevor die Corona-Pandemie um sich griff, war die Wirtschaftsleistung allerdings noch 3,3 Prozent geringer, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) erklärte, die deutsche Wirtschaft werde künftig wieder "kräftig" wachsen.
Neuseeland nimmt nicht an Eröffnungsfeier der Paralympics teil
Wegen steigender Corona-Infektionszahlen in der japanischen Hauptstadt Tokio werden Neuseelands Sportlerinnen und Sportler am Dienstag nicht an der Eröffnungsfeier der Paralympics teilnehmen. "Wir bleiben unseren Covid-19-Prinzipien und Richtlinien weiterhin verpflichtet, die unser Team so gut wie möglich schützen sollen", teilte das neuseeländische Paralympics-Team mit.
Brüdervereinigung perfekt: Moritz Wagner unterschreibt in Orlando
Erstmals laufen zwei deutsche Brüder in der Basketball-Profiliga NBA für das gleiche Team auf: Nationalspieler Moritz Wagner hat am Montag (Ortszeit) einen neuen Vertrag bei Orlando Magic unterschrieben und geht damit in Florida mit seinem jüngeren Bruder auf Korbjagd. Franz Wagner war Ende Juli vom Klub an achter Stelle gedraftet worden.
FedExCup: Finau beendet Durststrecke
US-Profigolfer Tony Finau hat eine lange Durststrecke beendet und sich beim ersten Play-off-Turnier um den hochdotierten FedExCup an die Spitze des Rankings gesetzt. Fünf Jahre nach seinem bislang letzten Erfolg auf der US-Tour gewann der 31-Jährige in Jersey City/New Jersey im Stechen gegen den Australier Cameron Smith. Die Entscheidung fiel am ersten Extra-Loch.
Am zweiten Streiktag der GDL sollen rund 30 Prozent der Fernzüge fahren
Bei der Deutschen Bahn sollen auch am zweiten Tag des Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) bundesweit rund 30 Prozent aller Züge im Fernverkehr fahren. Wie das Unternehmen am Dienstagmorgen mitteilte, sollen im Regional- und S-Bahnverkehr rund 40 Prozent der Züge verkehren.
Koepfer zieht ins Achtelfinale ein
Dominik Koepfer (Furtwangen) ist beim ATP-Turnier in Winston-Salem nach hartem Kampf ins Achtelfinale eingezogen. Der an Nummer 16 gesetzte Koepfer besiegte nach einem Freilos in der ersten Runde den Italiener Marco Cecchinato 5:7, 6:4, 6:4.
Mysteriöser Tod von Familie in den USA stellt Ermittler vor Rätsel
Keine Hinweise auf einen Angriff oder einen Unfall: Der mysteriöse Tod einer Familie und ihres Hundes beim Wandern in Kalifornien stellt die Ermittler vor ein Rätsel. Auch eine Woche nach dem Fund ihrer Leichen auf einem Wanderweg in Kalifornien sei völlig unklar, wie John Gerrish, seine Frau Ellen Chung, ihre Tochter Miju und ihr Hund ums Leben gekommen sein könnten, sagte Sheriff Jeremy Briese am Montag.
Mysteriöser Tod von Familie in den USA hinterlässt Ermittler ratlos
Nachrichten über eine unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommene Familie lassen derzeit viele US-Bürger gruseln. Auch eine Woche nach dem Fund von drei Leichen auf einem Wanderweg in Kalifornien sei völlig unklar, wie der 45-jährige John Gerrish, seine Frau, sein Kind sowie sein Hund zu Tode gekommen seien, sagte der Sheriff Jeremy Briese am Montag der Zeitung "San Francisco Chronicle".
Mihambo: "Wäre schön, wenn der Sport mehr Perspektive böte"
Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo wünscht sich in der Sportförderung eine bessere finanzielle Absicherung für Top-Talente. "Es wäre schön, wenn der Sport mehr Perspektive böte. Das Wichtigste ist, genug Optionen zu schaffen für junge Sportler, sich nicht entscheiden zu müssen", sagte die 27-Jährige bei einem Empfang ihres Heimatvereins TSV Oftersheim.
Persönliche Gegenstände von Al Capone kommen unter den Hammer
In Kalifornien sollen dutzende persönliche Gegenstände des berüchtigten Gangsterbosses Al Capone versteigert werden. Zu den insgesamt 174 Objekten, die am 8. Oktober im Auktionshaus Witherells unter den Hammer kommen, gehört der Lieblingsrevolver des legendären Verbrechers, ein Colt 45. Auch Familienfotos, ein persönlicher Brief, den Al Capone von der Gefängnisinsel Alcatraz an seinen Sohn schrieb, und das Ehebett des Gangsters können bei der Auktion erstanden werden.
Shitstorm für Tansanias Staatschefin nach Diskriminierung von Fußballerinnen
Wegen diskriminierender Aussagen über Fußballerinnen ist Tansanias Staatspräsidentin Samia Suluhu Hassan in dem afrikanischen Land ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Besonders Vertreterinnen der politischen Opposition und aus Reformbewegungen empörten sich über abwertende Bemerkungen der 61-Jährigen zum äußeren Erscheinungsbild und angeblich fehlenden Heiratsanreizen von fußballspielenden Frauen.
Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 58,0
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt nun bei 58,0. Bundesweit wurden binnen 24 Stunden 5747 Neuinfektionen registriert, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen meldete. Die Zahl der Todesfälle in diesem Zeitraum lag bei 42.
Tunesiens Präsident verlängert umstrittene Parlaments-Suspendierung
Tunesiens Präsident Kaïs Saïed hat per Dekret die umstrittene Suspendierung des Parlaments verlängert. Die Aussetzung der parlamentarischen Arbeit sowie die Aufhebung der Immunität aller Abgeordneten blieben "bis auf weiteres" in Kraft, teilte die tunesische Präsidentschaft in der Nacht zum Dienstag im Online-Dienst Twitter mit. Die Entmachtung der Regierung und die Suspendierung des Parlaments durch Saïed Ende Juli hatten Tunesien in eine Verfassungskrise gestürzt.
"Proud Boys"-Anführer zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt
Der bekannte Rechtsextremist Enrique Tarrio ist wegen des Verbrennens eines "Black-Lives-Matter"-Banners in den USA zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht in Washington verurteilte den Anführer der Gruppierung "Proud Boys" am Montag zudem zu einer Geldstrafe von 1000 Dollar (rund 850 Euro). Zusätzlich muss der 37-Jährige eine Entschädigung in Höhe von 347 Dollar an die Kirche zahlen, an der das "Black-Lives-Matter"-Banner befestigt gewesen war.
Steigender Druck auf die USA vor Krisengipfel der G7
Vor dem Krisengipfel der G7 zu Afghanistan steigt der Druck auf Washington, den Einsatz zur Rettung zehntausender Menschen aus Kabul über August hinaus zu verlängern. Großbritanniens Premierminister Boris Johnson will nach Angaben seines Verteidigungsministers Ben Wallace bei den virtuellen Beratungen am Dienstag für eine Verlängerung des US-Evakuierungseinsatzes werben. Auch am Montag wurden wieder tausende Menschen aus Kabul in Sicherheit gebracht.
Johnson und Biden sprechen vor G7-Gipfel miteinander
Vor dem Krisengipfel der G7 zu Afghanistan haben Großbritanniens Premierminister Boris Johnson und US-Präsident Joe Biden miteinander gesprochen. Die Politiker hätten vereinbart, weiter daran zu arbeiten, dass alle Ausreiseberechtigten Afghanistan verlassen könnten, teilte die britische Regierung am Montag mit. London und andere Nato-Partner drängen die US-Regierung angesichts der laufenden Evakuierungsmission aus Kabul, den bis 31. August befristeten Einsatz zu verlängern.