Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Air Baltic beantragt Gläubigerschutz in New York und setzt Flugbetrieb fort
Mahomes glänzt bei Comeback - Walker nicht zu stoppen
CDU bleibt in Niedersachsen vorn, AfD gewinnt bei Kommunalwahlen deutlich hinzu
Rostock und Nordwest-Niedersachsen prüfen Meerwasserentsalzung für neue Wasserbedarfe
Sport
Rech: Oberdorf "vor der Winterpause zurück" - Sorgen um Amani
Bayern Münchens Frauenfußballchefin Bianca Rech hat sich beim Ausblick auf die Ausfallzeit von Nationalspielerin Lena Oberdorf vorsichtig optimistisch geäußert. "Es wird sicherlich nicht in den nächsten zwei bis drei Wochen sein, aber es sieht so aus, dass wir sie vor der Winterpause zurück haben. Das ist klar", sagte Rech nach dem 3:2-Sieg der Doublesiegerinnen in der Bundesliga bei Bayer Leverkusen.
Sport
Hanning über DBB-Frauen: "Perfekte Werbung für den Frauensport"
Topfunktionär Bob Hanning erhofft sich von der Heim-WM der Basketballerinnen Rückenwind für den gesamten Frauensport. "Wir haben begeisternde Auftritte unserer Nationalmannschaft erlebt, richtig guten Sport, richtig gute Unterhaltung", sagte Hanning dem Sport-Informations-Dienst (SID): "Dieses Turnier war perfekte Werbung für den Frauensport."
Letzte Nachrichten
Ringer Kudla gewinnt Bronze
Ringer Denis Kudla (Nackenheim) hat bei den Olympischen Spielen in Tokio die Bronzemedaille gewonnen. Der 26-Jährige gewann am Mittwoch in der griechisch-römischen Gewichtsklasse bis 87 kg das kleine Finale gegen den Ägypter Mohamed Metwally und wiederholte seinen Erfolg von 2016 in Rio de Janeiro. Den Kampf um Bronze hatte Kudla über die Hoffnungsrunde erreicht.
Kein Geburtstagsgeschenk: Hindernisläuferin Krause bleibt ohne Olympia-Medaille
Gesa Felicitas Krause hat bei den Olympischen Spielen in Tokio eine Medaille über 3000 m Hindernis und damit ein verspätetes Geburtstagsgeschenk verpasst. Die seit Dienstag 29-Jährige kam im Finale in 9:14,00 Minuten auf den fünften Platz und blieb damit wie 2012 in London (Siebte) und 2016 in Rio (Sechste) ohne Edelmetall.
Prozessbeginn gegen bekannte belarussische Regierungskritikerin Kolesnikowa
In Belarus hat hinter verschlossenen Türen der Prozess gegen die bekannte Regierungskritikerin Maria Kolesnikowa begonnen. Die 39-jährige Musikerin steht in Minsk gemeinam mit ihrem Anwalt Maxime Snak vor Gericht, wie die staatliche Nachrichtenagentur Belta am Mittwoch berichtete. Wegen "Verschwörung zur Machtergreifung" drohen ihnen demnach zwölf und wegen "Aufrufs zu Aktionen gegen die nationale Sicherheit" weitere sieben Jahre Haft.
Deutschlands Automarkt schwächelt - Im Juli ein Viertel weniger Pkw neu zugelassen
Deutschlands Automarkt schwächelt: Die Zahl der Neuzulassungen schrumpfte im Juli stark um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg am Mittwoch mitteilte. Der Absatz von Elektroautos nahm zwar weiter zu - aber nicht mehr so stark wie in den Vormonaten. Größter Bremsklotz sei der Chipmangel, erklärte Experte Peter Fuß von EY: Millionen Autos könnten nicht gebaut und ausgeliefert werden.
Ein Viertel weniger Neuzulassungen im Juli
Die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland ist im Juli stark geschrumpft. Im Vergleich zum Juli 2020 wurden rund 236.400 Pkw neu angemeldet, das waren 24,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg am Mittwoch mitteilte. Es war der erste monatliche Rückgang nach vier Wachstumsmonaten in Folge, wie der Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) erklärte.
Deutschland steigert Ausgaben pro Kopf für die Schiene auf 88 Euro
Die Allianz pro Schiene hat der scheidenden Bundesregierung eine gemischte Bilanz bei der Bahnpolitik ausgestellt. Zwar seien die jährlichen Investitionen in die Schiene zwischen 2016 und 2020 von 64 Euro auf 88 Euro pro Kopf und damit um knapp 38 Prozent gestiegen, teilte das Bündnis am Mittwoch mit. Jedoch erreiche Deutschland damit weiterhin international "nicht einmal Mittelmaß".
Umweltverbände stellen "Klimawahlcheck" vor
Mehrere Klima- und Umweltverbände haben am Mittwoch in Berlin einen "Klimawahlcheck" vorgestellt. Ähnlich wie beim bekannten Wahl-O-Mat können Bürgerinnen und Bürger in dem Portal "klimawahlcheck.org" online Fragen beantworten - aus den Antworten ergibt sich dann, welches Parteiprogramm am besten zu ihnen passt. Allerdings haben hier alle Fragen mit dem Thema Klimaschutz zu tun.
Macron sagt bei Geberkonferenz hundert Millionen Euro für den Libanon zu
Ein Jahr nach der Explosionskatastrophe im Hafen von Beirut hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die politisch Verantwortlichen im Libanon scharf kritisiert und Millionenhilfen für die Bevölkerung zugesagt. Die politische Führung im Libanon schulde "der Bevölkerung die Wahrheit", sagte Macron am Mittwoch zum Auftakt einer internationalen Geberkonferenz für den Libanon. Zugleich sagte der Staatschef hundert Millionen Euro "direkte Unterstützung an die Bevölkerung" binnen eines Jahres sowie noch im August 500.000 Corona-Impfdosen zu.
Ringer Stäbler gewinnt Bronze
Preise für Benzin und Diesel steigen - Ölpreis sinkt leicht
Der Preisanstieg an den Zapfsäulen geht weiter, obwohl der Ölpreis zuletzt etwas gesunken ist. Wie der ADAC am Mittwoch mitteilte, kostet ein Liter Super E10 aktuell im bundesweiten Mittel 1,560 Euro, das sind 0,7 Cent mehr als vor einer Woche. Der Preis für Diesel-Kraftstoff stieg demnach um 0,3 Cent auf 1,394 Euro. Gleichzeitig sei der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent seit vergangener Woche um etwa einen Dollar gefallen.
Astrazeneca-Mitentwicklerin Sarah Gilbert mit eigener Barbie gewürdigt
Barbie ist jetzt auch Impfstoff-Erfinderin: Der US-Spielehersteller Mattel hat eine Barbie-Puppe zu Ehren der Mitentwicklerin des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca, Sarah Gilbert, auf den Markt gebracht. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, soll die Puppe die "nächste Generation" von Wissenschaftlerinnen inspirieren. Die Sarah-Gilbert-Barbie hat lange rote Haare und trägt eine Brille und einen schwarzen Hosenanzug.
SPD fokussiert Wahlkampagne weiterhin stark auf Scholz
Die SPD setzt weiterhin im Wahlkampf vor allem auf ihren Kanzlerkandidaten Olaf Scholz. Immer mehr Menschen würden erkennen, "dass wir den Kanzlerkandidaten haben, der die größte Kompetenz mitbringt", sagte Generalsekretär Lars Klingbeil am Mittwoch in Berlin bei der Präsentation der SPD-Kampagne für die letzten siebeneinhalb Wochen bis zur Bundestagswahl am 26. September. Themenplakate und Videos sollen zudem inhaltliche Kernbotschaften der Sozialdemokraten deutlich machen.
Bundesarbeitsgericht setzt Entscheidung über Nachtzuschlag bis zum EuGH-Urteil aus
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt hat ein Verfahren über Zuschläge für Nachtarbeit bis zu einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in einem ähnlichen Fall ausgesetzt. Im aktuellen Fall klagt ein Angestellter im Schichtdienst in der Süßwarenbranche auf einen höheren Nachtzuschlag. In dem Fall, der dem EuGH bereits vorliegt, geht es um das Unternehmen Coca-Cola; die Fragen stellten sich "in gleicher Weise", erklärte das BAG am Mittwoch. (Az. 10 AZR 397/20 (A))
Produktion strombasierter Kraftstoffe könnte Arbeitsplätze in Deutschland schaffen
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat für die sogenannten Power-to-X-Technologien geworben. Die Produktion von strombasierten Kraftstoffen könnte in Deutschland neue Arbeitsplätze schaffen: "Für die Entwicklung und Produktion von PtX-Technologien wird das gebündelte Knowhow von Forschern, Ingenieuren und technischen Fachkräften aus Deutschland gebraucht", erklärte Schulze am Mittwoch bei der Vorstellung eines globalen Potenzialatlas des Fraunhofer-Instituts.
Laschet verschiebt wegen Hochwasserkatastrophe Beginn von Wahlkampftour
Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) verschiebt wegen der Hochwasserkatastrophe den für Donnerstag geplanten Start seiner Wahlkampftour zur Bundestagswahl. Laschet werde "von Donnerstag bis Samstag nicht in Hessen und Baden-Württemberg im Wahlkampf unterwegs sein", teilte die CDU am Mittwoch in Berlin mit. "Die Bewältigung der Hochwasserkatastrophe hat für Armin Laschet höchste Priorität, ihr wird er auch weiterhin seine volle Aufmerksamkeit widmen", hieß es weiter.
Vertrag bis Ende 2022: Louis van Gaal wird erneut Bondscoach
Louis van Gaal wird erneut Bondscoach der niederländischen Fußball-Nationalmannschaft. Der 69-Jährige erhält einen Vertrag bis zum Ende der Winter-WM 2022 in Katar. Das teilte der niederländische Verband KNVB am Mittwoch mit.
E-Lkw-Hersteller Nikola revidiert Ziele drastisch nach unten
Der Elektro-Lkw-Hersteller Nikola, gegen dessen Gründer wegen Betrugs ermittelt wird, hat seine Ziele für das laufende Jahr drastisch nach unten revidiert. Nikola werde bis Ende des Jahres 25 bis 50 Lkw ausliefern und nicht wie zuvor angekündigt 50 bis 100, teile das US-Unternehmen am Dienstag mit. Der angepeilte Umsatz werde höchstens 7,5 Millionen Dollar (6,2 Millionen Euro) betragen - nicht wie zunächst angekündigt 15 bis 30 Millionen Dollar.
Insolvenzantragspflicht für unwettergeschädigte Unternehmen wird ausgesetzt
Die Insolvenzantragspflicht für von dem schweren Unwetter im Juli geschädigte Firmen wird vorübergehend ausgesetzt. Das Kabinett beschloss am Mittwoch eine entsprechende Vorlage aus dem Justizministerium, die eine Aussetzung rückwirkend ab dem 10. Juli bis zunächst Ende Oktober vorsieht. In der Zwischenzeit soll den Unternehmen die Möglichkeit gegeben werden, wirtschaftliche Hilfen in Anspruch zu nehmen.
Bericht: Reguläre US-Zulassung für Biontech/Pfizer-Impfstoff im September erwartet
Das Mainzer Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer könnten in den USA einem Medienbericht zufolge Anfang September eine reguläre Zulassung für ihren bislang per Notfallzulassung genehmigten Corona-Impfstoff bekommen. Wie die "New York Times" am Dienstag berichtete, hat sich die Zulassungsbehörde FDA eine "inoffizielle Frist" gesetzt, bis zum Tag der Arbeit am 6. September, einem gesetzlichen Feiertag, endgültig grünes Licht zu geben.
DRK-Präsidentin Hasselfeldt fordert bessere Vorsorge bei Katastrophenhilfe
Rund drei Wochen nach der Flutkatastrophe in Westdeutschland hat die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, eine bessere Vorsorge bei der Katastrophenhilfe gefordert. "Wir müssen in der Tat bundesweit vorsorgen, mehr vorsorgen mit entsprechender Ausstattung zum Beispiel mit Stromaggregaten, Materialien für Trinkwasseraufbereitung, aber auch mit Zelten, Betten, Decken, Hygieneartikel – alles was man in diesen Krisensituationen braucht", sagte Hasselfeldt am Mittwoch im Sender Phoenix.
Studie: Infektionsrisiko bei vollständig Geimpften um ein Drittel niedriger
Vollständig gegen Covid-19 Geimpfte haben laut einer britischen Studie ein deutlich geringeres Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken als Ungeimpfte. Der am Mittwoch veröffentlichten Studie zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Geimpfter positiv auf das Coronavirus getestet wird, bei einem Drittel gegenüber Ungeimpften. Geringer war demnach auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Corona-Infizierter mit vollständigem Impfschutz weitere Menschen ansteckt.
IW-Studie: Bedeutungsverlust der Ehe könnte gestoppt sein
In den vergangenen Jahrzehnten hat die Ehe in Deutschland kontinuierlich an Bedeutung verloren - ein Trend, der laut einer Studie nun allerdings gestoppt sein könnte. Waren 1991 noch 60,2 Prozent der Erwachsenen verheiratet, traf dies 2019 nur noch auf 51,0 Prozent zu, berichtete das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln am Mittwoch. In der mittleren Alterskategorie der 40- bis 49-Jährigen sei der Rückgang mit 60,7 Prozent gegenüber 79,7 Prozent sogar noch stärker gewesen.
Bodenhaltung bei Legehennen weiterhin dominierende Haltungsform
Bei den Legehennen in Deutschland gewinnt die Freilandhaltung zunehmend an Bedeutung - die Bodenhaltung ist jedoch weiterhin die dominierende Haltungsform. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, hatte die Bodenhaltung 2020 einen Anteil von 65 Prozent, 2010 waren es 66 Prozent. Allerdings nahm der Anteil der Freilandhaltung in dem Zeitraum deutlich zu: von 17 auf 31 Prozent.
Prozess um mutmaßliche Ermordung zweier Frauen in Schleswig-Holstein begonnen
In Kiel hat am Mittwoch ein Prozess um die mutmaßliche Ermordung zweier Frauen begonnen. Ein 41-jähriger Mann muss sich vor dem Landgericht in der schleswig-holsteinischen Hauptstadt verantworten, weil er seine Opfer 2018 sowie 2020 im Abstand von zwei Jahren heimtückisch und zur Befriedigung des Geschlechtstriebs getötet haben soll. Sein erstes Opfer versteckte er in der Zwischenzeit auf dem Dachboden seines Wohnhauses in Rendsburg.
FDP und Grüne kritisieren Schleierfahndung wegen Corona-Tests
FDP und Grüne im Bundestag haben die Schleierfahndung im grenznahen Raum zur Überprüfung der allgemeinen Testpflicht kritisiert. "Die Bundesregierung überfällt wieder einmal in Wegelagerermanier die deutschen Urlauber mit einer neuen Einreiseverordnung", sagte FDP-Fraktionsvize Stephan Thomae der Zeitung "Welt" vom Mittwoch. Fahrzeugkontrollen könnten lediglich dann vorgenommen werden, wenn konkrete Hinweise den Verdacht rechtfertigten, dass Einreisebestimmungen wie die Corona-Testpflicht missachtet werden.
Immer mehr Unternehmen rechnen auch nach Corona mit deutlich mehr Homeoffice
Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt schon nachhaltig verändert: Einer aktuellen ZEW-Umfrage zufolge rechnen sehr viele Unternehmen in der Informationswirtschaft und im Verarbeitenden Gewerbe mit deutlich mehr Homeoffice nach Corona. "Dabei ist nicht nur der Anteil an Unternehmen mit langfristigen Homeoffice-Plänen gewachsen, sondern auch der Anteil an Beschäftigten, die solche Angebote in der Zeit nach Corona voraussichtlich in Anspruch nehmen werden", erklärte am Mittwoch Daniel Erdsiek vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).
Trauer und Gewalt am ersten Jahrestag der Explosionskatastrophe in Beirut
Beirut zwischen Trauer und Gewalt: Während Angehörige am ersten Jahrestag der Explosionskatastrophe im Hafen der Todesopfer gedachten, versuchten Demonstranten das libanesische Parlament zu stürmen. Bei Zusammenstößen mit der Polizei wurden nach Angaben des Roten Kreuzes am Mittwoch dutzende Menschen verletzt. Die Spendenbereitschaft bei einer internationalen Geberkonferenz für das krisengeschüttelte Land übertraf die Erwartungen der französischen Gastgeber.
Gedenken im Libanon am Jahrestag der Explosionskatastrophe
Ein Jahr nach der Explosionskatastrophe in Beirut haben die Menschen im Libanon der 214 Todesopfer gedacht. Angehörige strömten am Mittwoch an verschiedenen Punkten der libanesischen Hauptstadt zusammen, um ihre Trauer und ihre Wut über die Straflosigkeit der Verantwortlichen zum Ausdruck zu bringen. Bei einer Geberkonferenz in Paris kritisierte der französische Staatschef Emmanuel Macron die politisch Verantwortlichen und sagte Millionenhilfen für die Bevölkerung zu.
Maas beklagt am Jahrestag von Explosionskatastrophe Mangel an Reformen im Libanon
Am Jahrestag der Explosionskatastrophe im Hafen von Beirut hat Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) den mangelnden Fortschritt bei nötigen Reformen im Libanon kritisiert. Noch immer bleibe "das Ausmaß der Zerstörung verheerend und die Hintergründe dieser Katastrophe weiter ungeklärt", erklärte der Minister am Mittwoch. Es gebe "keinerlei Fortschritte bei der Regierungsbildung oder bei der Umsetzung der dringend benötigten Reformen", beklagte Maas.
Zahl der Toten nach Explosion in Leverkusener Chemiepark steigt auf sechs
Eine Woche nach der schweren Explosion im Leverkusener Chemiepark mit anschließendem Großbrand hat sich die Zahl der Toten auf sechs erhöht. Ein weiterer Vermisster wurde tot aus den Trümmern geborgen und bereits identifiziert, wie eine Sprecherin der Kölner Staatsanwaltschaft am Mittwoch erklärte. Nähere Angaben zu dem Toten machte die Staatsanwaltschaft nicht. Ein Mensch wurde noch vermisst.
Statistik: Geschlagenes Holz stammt zu drei Vierteln von geschädigten Bäumen
Schädlinge wie der Borkenkäfer breiten sich in den geschwächten deutschen Wäldern immer weiter aus. Im vergangenen Jahr hätten drei Viertel des geschlagenen Holzes von geschädigten Bäumen gestammt, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Dies sei ein Rekordwert.
Tote und Verletzte bei Zugunglück nahe bayrischer Grenze in Tschechien
Bei einem schweren Zugunglück nahe der bayerischen Grenze sind in Tschechien mindestens drei Menschen ums Leben gekommen und dutzende weitere verletzt worden. Wie die deutsche Betreibergesellschaft Länderbahn mitteilte, kollidierte am Mittwochmorgen in der Nähe von Domazlice ein aus München kommender Expresszug mit einem tschechischen Regionalzug. Am Unglücksort waren demnach zahlreiche Rettungsdienste sowie Notfallmanager aus Tschechien und Deutschland im Einsatz.