Deutsche Tageszeitung - USA verzeichnen neuen Höchststand bei Corona-Toten

USA verzeichnen neuen Höchststand bei Corona-Toten


USA verzeichnen neuen Höchststand bei Corona-Toten
USA verzeichnen neuen Höchststand bei Corona-Toten / Foto: ©

Die Zahl der täglich verzeichneten Todesopfer der Corona-Pandemie in den USA hat einen neuen Höchststand erreicht. Wie die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore am Dienstagabend (Ortszeit) mitteilte, wurden binnen 24 Stunden weitere 3936 Verstorbene gezählt. Der vorherige Rekord hatte bei 3920 Toten gelegen und war sechs Tage zuvor registriert worden.

Textgröße ändern:

Die USA sind von den absoluten Zahlen her das mit Abstand am stärksten von der Pandemie betroffene Land der Welt. Die Zahl der verzeichneten Todesopfer in den Vereinigten Staaten seit Beginn der Pandemie stieg nach den jüngsten Angaben der Johns-Hopkins-Universität auf 357.067. Die Gesamtzahl der erfassten Infektionsfälle liegt inzwischen bei mehr als 21 Millionen. Zuletzt wurden 250.173 neue Ansteckungsfälle binnen 24 Stunden verzeichnet.

Derzeit sind der Westen und Süden der USA besonders stark von der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus betroffen. In der kalifornischen Millionenmetropole Los Angeles wurden Mitarbeiter von Rettungsdiensten zuletzt angewiesen, Patienten mit sehr niedrigen Überlebenschancen nicht mehr in die Krankenhäuser zu bringen. Die dortigen Kliniken sind wegen der hohen Zahl von Corona-Patienten völlig überlastet.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Kein früheres Verbrenner-Aus für BMW und Mercedes: Klimaklagen scheitern am BGH

Die Klimaklagen der Deutschen Umwelthilfe gegen BMW und Mercedes-Benz sind gescheitert. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschied am Montag zugunsten der Autobauer. Die Geschäftsführung der Umwelthilfe wollte erreichen, dass die Hersteller ab Ende 2030 keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr verkaufen. (Az. VI ZR 334/23 und VI ZR 365/23)

Urteil aus Hessen: Mentorin darf als "toxisch" bezeichnet werden

Eine Mentorin darf laut einer Gerichtsentscheidung aus Hessen als "toxisch" und "manipulativ" bezeichnet werden. Dabei handle es sich nicht um unwahre Tatsachenbehauptungen, sondern um Meinungsäußerungen, teilte das Oberlandesgericht Frankfurt am Main am Montag mit. Es wies den Unterlassungsantrag einer Bewusstseinstrainerin ab. Konkret ging es um Äußerungen einer ehemaligen Klientin. (Az.: 3 W 6/26)

Scharfe Handgranate unter Auto vor Einfamilienhaus in Niedersachsen entdeckt

Im niedersächsischen Löningen ist eine scharfe Handgranate unter einem vor einem Einfamilienhaus geparkten Auto gefunden worden. Zeugen entdeckten den Sprengkörper am Sonntagabend an dem unter einem Carport geparkten abgemeldeten Fahrzeug und alarmierten die Polizei, wie die Behörden am Montag in Cloppenburg mitteilten. Eine am Sicherheitsstift der Handgranate befestigte Schnur führte zu einer Felge des Autos - offenbar sollte eine Bewegung des Fahrzeugs eine Sprengstoffexplosion auslösen.

Prozess gegen mutmaßlichen Huthi-Rebell in München begonnen

Vor dem Oberlandesgericht München hat am Montag der Prozess gegen einen mutmaßlichen Huthi-Rebellen begonnen, der an Operationen gegen Israel beteiligt gewesen sein soll. Der jemenitische Staatsangehörige Hussein H. soll laut Anklage der Bundesanwaltschaft als Heranwachsender Mitglied in einer terroristischen Vereinigung im Ausland gewesen sein. Für den Prozess wurden Termine bis Mitte Mai angesetzt.

Textgröße ändern: