Deutsche Tageszeitung - Seltener weißer Tiger in Zoo in Nicaragua geboren

Seltener weißer Tiger in Zoo in Nicaragua geboren


Seltener weißer Tiger in Zoo in Nicaragua geboren
Seltener weißer Tiger in Zoo in Nicaragua geboren / Foto: ©

In einem Zoo in Nicaragua ist ein seltener weißer Tiger zur Welt gekommen. Da das Muttertier das Junge nicht annahm, wird es nun mit der Hand aufgezogen, wie der Direktor des National-Zoos in Masaya, Eduardo Sacasa, am Dienstag (Ortszeit) der Nachrichtenagentur AFP sagte. Die kleine weiße Tigerin bekam den Namen Nieve - das ist das spanische Wort für Schnee.

Textgröße ändern:

Nieve kam vor einer Woche mit einem Gewicht von unter einem Kilogramm zur Welt. Weil ihre Mutter, eine normal gefärbte frühere Zirkus-Tigerin, das Junge nicht annahm, zieht nun Sacasas Frau Marina Arguello das Kleine mit der Flasche auf. "Sie hat ihren Appetit nicht verloren", erzählt Nieves Ersatzmutter. "Alle drei Stunden bekommt sie die Flasche. Wenn nicht schreit sie."

Die Tierschutzorganisation WWF beschreibt weiße Tiger als "genetische Anomalie". Derzeit ist kein Fall eines in der Wildnis lebenden weißen Tigers bekannt. In Gefangenschaft leben ein paar Dutzend von ihnen.

Weiße Tiger sind bengalische Tiger, deren Eltern ein rezessives Gen für weißes Fell an ihren Nachwuchs weitergegeben haben. Es handelt sich weder um eine eigene Art noch um Albino-Exemplare. Nach Angaben der Wildkatzenschutzorganisation The Wildcat Sanctuary im US-Bundesstaat Minnesota sind weiße Tiger beliebt bei Wildparks und Zoos, weil sie mehr Besucher anlocken. Allerdings litten diese Tiere oft an Missbildungen und anderen Folgen der Erbschäden.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Gewaltverbrechen an 19-Jähriger: Mordanklage gegen Jugendlichen in Mannheim

Fünf Monate nach dem gewaltsamen Tod einer 19-Jährigen bei Mannheim hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 17-Jährigen erhoben. Wie die Behörde am Montag in der baden-württembergischen Stadt mitteilte, steht er im Verdacht, die 19-Jährige ermordet zu haben. Die Jugendkammer des Landgerichts Mannheim entscheidet nun über die Zulassung der Anklage.

Wegen Patientenmorden verurteilter Krankenpfleger: Rund 140 weitere Verdachtsfälle

Im Fall eines wegen mehrfachen Patientenmordes verurteilten Krankenpflegers in Nordrhein-Westfalen weiten sich die Ermittlungen deutlich aus. Die Staatsanwaltschaft Aachen ermittelt in 121 weiteren Verdachtsfällen gegen den ehemaligen Krankenpfleger, wie eine Sprecherin am Montag sagte. In Köln laufen nach Angaben der dortigen Staatsanwaltschaft zudem Ermittlungen in 18 Verdachtsfällen. Der Pfleger war im November vom Landgericht Aachen wegen mehrfachen Mordes an Patienten verurteilt worden.

30-Jähriger nach Streit an Bahnhof Zoo erschossen: Täter in Berlin flüchtig

Nach einem Streit vor dem Bahnhof Zoologischer Garten in Berlin ist ein 30-jähriger Mann durch Schüsse auf offener Straße tödlich verletzt worden. Der Schütze sei mit einem Fahrzeug vom Tatort geflohen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in der Bundeshauptstadt am Montag mit. Mehrere Beteiligte waren demnach am Sonntagabend kurz vor Mitternacht auf dem Hardenbergplatz vor dem Bahnhof im Stadtteil Charlottenburg in einen Streit geraten.

Wegen Patientenmorden verurteilter Krankenpfleger: Rund 120 weitere Verdachtsfälle

Im Fall eines wegen mehrfachen Patientenmordes verurteilten Krankenpflegers in Nordrhein-Westfalen weiten sich die Ermittlungen deutlich aus. Gegen den ehemaligen Krankenpfleger werde in 121 weiteren Verdachtsfällen ermittelt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Aachen am Montag. Bislang wurden schon 39 Leichen exhumiert. Die Ermittlungen reichen demnach bis September 2022 zurück. Der Mann war im November vom Landgericht Aachen wegen mehrfachen Mordes an Patienten verurteilt worden.

Textgröße ändern: