Deutsche Tageszeitung - Fischer retten nackten Mann in australischer Wildnis voller Krokodile

Fischer retten nackten Mann in australischer Wildnis voller Krokodile


Fischer retten nackten Mann in australischer Wildnis voller Krokodile
Fischer retten nackten Mann in australischer Wildnis voller Krokodile / Foto: ©

Nackt, schlammbedeckt und voller Mückenstiche: In diesem Zustand haben zwei australische Fischer einen mutmaßlichen Straftäter im Norden des Landes gefunden. Der Mann habe sich tagelang von Schnecken ernährt und vor Krokodilen auf einem Baum versteckt, sagten die Fischer Kevin Joiner und Cam Faust am Mittwoch örtlichen Medien. Den Fischern erzählte der Mann, er habe sich bei einem Spaziergang verlaufen.

Textgröße ändern:

Der Fremde sei dehydriert gewesen und habe um Hilfe gerufen, sagten die Fischer. Sie holten den Mann an Bord ihres Bootes, boten ihm ein Bier und eine Hose an und brachten ihn in die nahegelegene Stadt Darwin. "Wir dachten, dass er eine wilde Silvesternacht erlebt haben muss", sagten die Fischer.

Im Krankenhaus wurde der Mann von der Polizei festgenommen, weil er gegen gerichtliche Auflagen verstoßen hatte. Laut Polizei wird er wegen mehrerer Vergehen strafrechtlich verfolgt, unter anderem der mutmaßlichen Teilnahme an einem Raubüberfall.

Die beiden Fischer zeigten sich fassungslos über die wahre Identität des Mannes. "Wir wollten ihn im Krankenhaus besuchen, aber als wir das herausfanden, dachten wir, den lassen wir mal links liegen", sagten sie.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Nahe Flugzeugträger: USA schießen iranische Drohne im Arabischen Meer ab

Die USA haben nach Pentagon-Angaben eine iranische Drohne im Arabischen Meer abgeschossen. Die Drohne habe sich auf "aggressive" Weise dem Flugzeugträger USS "Abraham Lincoln" genähert, teilte ein Militärsprecher am Dienstag in Washington mit. Der Abschuss durch ein US-Kampfflugzeug vom Typ F-35C sei zur "Selbstverteidigung" erfolgt, um den Flugzeugträger und die Besatzung zu schützen.

Gemeinde Crans-Montana spendet über eine Million Euro für Opfer der Brandkatastrophe

Die Schweizer Gemeinde Crans-Montana spendet eine Million Schweizer Franken für die Opfer und Hinterbliebenen der verheerenden Brandkatastrophe in der Silvesternacht. "Wir sind uns bewusst, dass Geld keine Wunden heilen kann, aber wir hoffen, den von dieser Tragödie betroffenen Familien helfen und die Solidarität der Gemeinde Crans-Montana zum Ausdruck bringen zu können", erklärte am Dienstag Gemeindepräsident Nicolas Féraud.

Französische Justiz will X-Eigentümer Musk anhören - Durchsuchungen in Büros

Die französische Justiz weitet ihr Vorgehen gegen die Online-Plattform X aus: Die Behörden durchsuchten Büroräume des Unternehmens und wollen X-Eigentümer Elon Musk befragen. Musk sei für den 20. April in Paris zu einer "freiwilligen Anhörung" geladen, teilte die Staatsanwaltschaft in Paris am Dienstag mit. Ärger dräut X auch in Großbritannien, wo die Datenschutzbehörde eine Untersuchung wegen KI-generierter Pornobilder anstieß.

Menschenrechtsgericht verurteilt Russland wegen Inhaftierung Nawalnys

Zwei Jahre nach dem Tod des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny in einem russischen Straflager hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Russland wegen "rechtswidriger Inhaftierung" und "unmenschlicher Behandlung" verurteilt. Die Straßburger Richter verurteilten Russland am Dienstag zu einer Entschädigungszahlung in Höhe von 26.000 Euro, was voraussichtlich keine Folgen haben wird, da Russland Entscheidungen des Gerichts ignoriert.

Textgröße ändern: