Deutsche Tageszeitung - Gregor Gysi hat in Coronakrise 14 Kilogramm abgespeckt

Gregor Gysi hat in Coronakrise 14 Kilogramm abgespeckt


Gregor Gysi hat in Coronakrise 14 Kilogramm abgespeckt
Gregor Gysi hat in Coronakrise 14 Kilogramm abgespeckt / Foto: ©

Der Linken-Politiker Gregor Gysi hat in der Coronakrise stark abgenommen. "Während des ersten Lockdowns im April habe ich angefangen, anders zu essen, habe nur gefrühstückt, das Mittagessen weggelassen", sagte Gysi der Illustrierten "Super Illu" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Und abends gab’s möglichst wenig Kohlenhydrate."

Textgröße ändern:

"So habe ich von 78 Kilo auf 64/65 Kilo abgespeckt und - das Wichtigste - das Gewicht bis jetzt erfolgreich gehalten." Mehr wolle er nicht mehr abnehmen, sagte der 1,64 Meter große Politiker, er habe jetzt sein Idealgewicht. Für seine Fitness fahre er während des Corona-Lockdowns unter anderem Rad - per Hometrainer in seiner Wohnung.

Gysi wird am Samstag 73 Jahre alt. Seinen Geburtstag begeht er den Angaben zufolge in aller Stille allein zu Hause, die übliche Feier falle aus. "Aber das ist ja nicht so wichtig", sagte der frühere Fraktionschef der Linken. "Wichtig ist, dass wir die Pandemie gemeinsam schnell überwinden."

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

USA: Festnahmen nach Protesten vor Abschiebezentrum

Nach Zusammenstößen vor einem US-Abschiebezentrum westlich von New York haben die Behörden mehrere Demonstranten festgenommen. US-Heimatschutzminister Markwayne Mullin sprach am Freitag im Onlinedienst X von neun Festnahmen in der Stadt Newark im Bundesstaat New Jersey. In dem Abschiebezentrum der Einwanderungsbehörde ICE war es zu einem Hungerstreik und Arbeitsniederlegungen von Migranten gegen die Bedingungen in dem Lager gekommen.

US-Richterin blockiert Milliardenfonds für Trump-Anhänger

Eine US-Bundesrichterin hat vorerst einen geplanten Milliardenfonds blockiert, aus dem Anhänger von US-Präsident Donald Trump Entschädigungen für angebliche Justizfehler unter der demokratischen Vorgängerregierung erhalten sollen. Die Richterin Leonie Brinkema vom östlichen Bezirksgericht in Virginia wies die Regierung an, weder Geld in den Fonds einzuzahlen noch Mittel "unwiderruflich auszuschütten". Die oppositionellen Demokraten sprechen von einem "Schmiergeldfonds", aber auch im Regierungslager gibt es Widerstand.

Topmanager von Autobauer VW scheitern mit Schadenersatzklagen gegen Konzern

Zwei Topmanager des Automobilkonzerns Volkswagen sind vor dem niedersächsischen Landesarbeitsgericht in zweiter Instanz mit Schadenersatzklagen gegen ihren Arbeitgeber gescheitert. Das Gericht in Hannover wies die von den beiden Führungskräften eingelegten Berufungen nach eigenen Angaben vom Freitag ab. Die Manager hatten demnach argumentiert, nach internen Hinweisen auf Regelverstöße vom Konzern benachteiligt worden zu sein.

Trotz antisemitischer Äußerungen: Kanye West darf in den Niederlanden auftreten

Trotz antisemitischer Äußerungen darf der umstrittene US-Rapper Kanye West im Juni auf zwei Konzerten im niederländischen Arnheim auftreten. Der Minister für Asyl und Migration, Bart van den Brink, erklärte am Freitag, für ein Einreiseverbot müssten "klare Gründe" vorliegen. Solche Gründe seien "in den vorgenommenen Analysen" aber nicht gefunden worden.

Textgröße ändern: