Deutsche Tageszeitung - Düsteres Omen für Großbritannien: Einer der Raben im Londoner Tower wird vermisst

Düsteres Omen für Großbritannien: Einer der Raben im Londoner Tower wird vermisst


Düsteres Omen für Großbritannien: Einer der Raben im Londoner Tower wird vermisst
Düsteres Omen für Großbritannien: Einer der Raben im Londoner Tower wird vermisst / Foto: ©

Ein düsteres Omen für Großbritannien: Einer der Raben im Londoner Tower, deren Schicksal der Legende nach mit dem des Königreichs verknüpft sein soll, wird vermisst. "Wir haben sehr schlechte Nachrichten", schrieben die Betreiber des Towers am Donnerstag auf ihrer Website. "Unser geliebter Rabe Merlina wurde seit mehreren Wochen nicht mehr beim Tower gesehen". Die Abwesenheit des Tiers lasse vermuten, dass es tot sei.

Textgröße ändern:

In Großbritannien ist der Aberglaube verbreitet, dass eine Katastrophe über das Königreich und die Insel hereinbrechen wird, wenn weniger als sechs Raben den Turm bewachen.

Der Rabenmeister Chris Skaife versicherte jedoch, Großbritannien müsse inmitten der Corona-Pandemie und nach dem Brexit keine weiteren Unglücke fürchten. "Wir haben sieben Raben hier im Tower von London, sechs durch ein königliches Dekret und natürlich habe ich noch einen Reserve-Raben, im Moment ist also alles in Ordnung", sagte er der BBC.

Das Dekret, das angeblich im 17. Jahrhundert erlassen wurde, besagt, dass immer sechs Raben im Tower leben müssen.

Merlina sei sein Lieblingsrabe gewesen, fügte der für die Tiere zuständige Skaife hinzu. "Kurz vor Weihnachten, bevor wir in den Lockdown gingen, brachten wir die Raben in ihr Nest, und sie kam nicht zurück", sagte Skaife. Er beschrieb das Tier als "Freigeist", der das Gelände des Towers häufig verlassen habe.

Während der strikten Corona-Maßnahmen im vergangenen Jahr stand der Rabenmeister vor der Herausforderung, die gefiederten Bewohner des Towers alleine zu unterhalten. Die Vögel hatten plötzlich keine Besucher mehr, denen sie das Essen klauen konnten. Skaife war besorgt, dass die Vögel weit weg fliegen könnten, um anderswo nach Futter zu suchen.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Bewaffneter Banküberfall mit Messer in Regensburg: Ein Mensch stirbt

Bei einem Messerangriff in einer Bank in Regensburg ist ein Mensch ums Leben gekommen. Der von dem 20 Jahre alten Angreifer am Donnerstag lebensgefährlich verletzte Mann erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Der Täter konnte etwa drei Stunden nach der Tat festgenommen werden, er blieb bei dem Zugriff unverletzt.

Messerangriff in Bank in Bayern: Ein Mensch lebensgefährlich verletzt

Bei einem Messerangriff in einer Bankfiliale im bayerischen Regensburg ist am Donnerstag ein Mensch lebensgefährlich verletzt worden. Der Täter befinde sich noch im Bankgebäude, teilte die örtliche Polizei mit. Dort sollten nach bisherigen Erkenntnissen weitere Menschen sein.

Ermittlungen laufen: "Maddie"-Verdächtiger soll Polizisten in Kiel attackiert haben

Die Polizei Kiel ermittelt nach einem mutmaßlichen körperlichen Angriff auf Beamte gegen den deutschen Verdächtigen im Fall des verschwundenen britischen Mädchens Madeleine "Maddie" McCann. Christian B. soll im Rahmen einer "Einsatzabarbeitung" einen Polizisten verletzt haben, wie die Polizei in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt am Donnerstag mitteilte. Zuvor hatte der "Spiegel" darüber berichtet.

Fast vier Jahre Haft wegen Betrugs in Zusammenhang mit Millionenschaden in Bayern

Das Landgericht im bayerischen Bamberg hat einen 37-Jährigen wegen gewerbs- und bandenmäßigen Anlagebetrugs im Zusammenhang mit einem Millionenschaden zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Er soll zudem rund 65.000 Euro an Taterträgen zurückzahlen, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte.

Textgröße ändern: