Deutsche Tageszeitung - Rund die Hälfte der Corona-Infektionen in Frankreich mit britischer Mutante

Rund die Hälfte der Corona-Infektionen in Frankreich mit britischer Mutante


Rund die Hälfte der Corona-Infektionen in Frankreich mit britischer Mutante
Rund die Hälfte der Corona-Infektionen in Frankreich mit britischer Mutante / Foto: ©

Rund die Hälfte der Corona-Infektionen in Frankreich beruht inzwischen auf der erstmals in Großbritannien aufgetretenen Mutante des Virus. Dies teilte am Donnerstagabend Regierungschef Jean Castex mit. Da diese Mutante ansteckender sei als die ursprüngliche Variante des Coronavirus drohe jederzeit ein "neues epidemiologisches Aufflammen". Die Situation habe sich in den vergangenen Tagen verschlechtert, sagte Castex. Die Entwicklung "erlaubt uns derzeit keine Lockerungen".

Textgröße ändern:

Angesichts steigender Infektionszahlen ordnete Castex vielmehr für 20 Regionen eine "verstärkte Überwachung" des Infektionsgeschehens an. Wenn sich die Situation dort verschlechtere, könnten die Corona-Beschränkungen nochmals verschärft werden. Betroffen sind neben der Region Paris vor allem Gebiete im Norden und Südosten des Landes.

In der Hauptstadt Paris denkt die Stadtverwaltung nach eigenen Angaben über die Verhängung eines dreiwöchigen Lockdowns nach. Dies solle geschehen "mit der Perspektive, danach alles wieder öffnen zu können". Dazu könnten dann auch Restaurants, Bars und Kultureinrichtungen zählen.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Schülerproteste in Frankreich: Mehr als 5000 Festnahmen seit Montag

Bei den landesweiten Schülerprotesten in Frankreich sind nach Angaben der Regierung seit Montag mehr als 5000 Menschen festgenommen worden. Innenminister Laurent Nuñez sagte am Freitagabend im Sender TF1, allein am Freitag habe es 1747 Festnahmen gegeben. "Es gab Ausschreitungen in der Nähe von 158 Einrichtungen: Wurfgeschosse, Angriffe auf Ordnungskräfte, Lehrkräfte, Journalisten, Passanten."

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Textgröße ändern: