Deutsche Tageszeitung - Zahl der Corona-Todesfälle im Gazastreifen stark angestiegen

Zahl der Corona-Todesfälle im Gazastreifen stark angestiegen


Zahl der Corona-Todesfälle im Gazastreifen stark angestiegen
Zahl der Corona-Todesfälle im Gazastreifen stark angestiegen / Foto: ©

Die palästinensischen Behörden des Gazastreifens haben am Sonntag die bislang höchste Zahl von Corona-Todesfällen binnen eines Tages bekanntgegeben. Das Gesundheitsministerium sprach von 23 Todesfällen innerhalb von 24 Stunden, womit sich die Gesamtzahl der Todesfälle durch die Pandemie in dem Palästinensergebiet auf 761 erhöhte. Der Gazastreifen, der von Israel, Ägypten und dem Mittelmeer umgeben ist, leidet unter einem Mangel an Impfstoffen.

Textgröße ändern:

Lange blieb der Gazastreifen von der Corona-Pandemie weitgehend verschont. Doch im August wurden in den Flüchtlingslagern mit ihrer hohen Bevölkerungsdichte erste Fälle registriert. Für die rund zwei Millionen Einwohner des Gazastreifens wurden bislang nur 80.000 Dosen Impfstoff geliefert. Zum Beginn des Fastenmonats Ramadan verhängten die Behörden neue Anti-Corona-Maßnahmen, darunter ein Verbot von Hochzeiten und ein Fahrverbot ab 19.00 Uhr.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Zahl unerlaubter Einreisen im September weiter gesunken

Die Zahl unerlaubter Einreisen an den deutschen Grenzen ist im September weiter gesunken. Wie die Bundespolizei am Montag in Potsdam mitteilte, versuchten im vergangenen Monat 3268 Menschen, ohne gültige Papiere nach Deutschland einzureisen. Dies waren rund 23 Prozent weniger als im August und 34 Prozent weniger als im September 2025. Es ist zudem der niedrigste Stand seit über fünf Jahren: Geringere Werte gab es zum letzten Mal 2021.

Iran-Sanktionen: Hotel darf nicht mit eingefrorenen Geldern weiterbetrieben werden

Wegen der Iran-Sanktionen eingefrorene Gelder eines Luxushotels bei Frankfurt am Main dürfen einem Gerichtsbeschluss zufolge nicht für den Weiterbetrieb des Hauses verwendet werden. Das entschied das Verwaltungsgericht Köln am Freitag und wies damit einen Eilantrag des Insolvenzverwalter ab, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte.

Nürnberg: 17-Jähriger Rollerfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Linienbus

In Nürnberg ist ein 17-jähriger Rollerfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Linienbus ums Leben gekommen. Der Jugendliche war am Sonntagabend im Stadtgebiet unterwegs und hatte ein 16-jähriges Mädchen auf dem Motorroller mit dabei, wie die Polizei in der Nacht zum Montag mitteilte. Als der entgegenkommende Bus abbiegen wollte, kam es aus zunächst unklarer Ursache zum Zusammenstoß.

Oberstes US-Gericht befasst sich mit Fragen der Konzernhaftung bei Klimawandelschäden

Der Oberste Gerichtshof der USA befasst sich am Montag mit einem für die Ölindustrie grundlegenden Fall: Im Kern geht es um die Frage, wie und vor welchen Gerichten Unternehmen für mögliche Auswirkungen ihrer Erzeugnisse auf den Klimawandel verantwortlich gemacht werden können. Im Mittelpunkt steht eine Klage der Stadt und des Countys Boulder im Bundesstaat Colorado gegen die Konzerne ExxonMobil und Suncor Energy von 2018.

Textgröße ändern: