Deutsche Tageszeitung - Elefanten trampeln mutmaßlichen Wilderer in Südafrika zu Tode

Elefanten trampeln mutmaßlichen Wilderer in Südafrika zu Tode


Elefanten trampeln mutmaßlichen Wilderer in Südafrika zu Tode
Elefanten trampeln mutmaßlichen Wilderer in Südafrika zu Tode / Foto: ©

Ein mutmaßlicher Wilderer ist im berühmten Krüger-Nationalpark in Südafrika von einer Elefantenherde zu Tode getrampelt worden. Der Mann habe offenbar Elfenbein erbeuten wollen und sei mit zwei Komplizen auf der Flucht vor Wildhütern gewesen, erklärte die Parkbehörde SanPark am Montag. Dabei gerieten die drei Männer in eine brütende Elefantenherde, die auf sie losging.

Textgröße ändern:

Auf einer Patrouille entdeckten Nationalpark-Ranger am Samstag drei Wilderer, die mutmaßlich auf der Jagd nach Nashörnern waren. Die Männer flüchteten und liefen geradewegs in die brütende Elefantenherde. Dabei wurde einer von ihnen "schwer zertrampelt" und getötet, wie SanPark-Sprecher Isaac Phaahla der Nachrichtenagentur AFP sagte.

Ein weiterer Mann wurde von den Wildhütern festgenommen, der dritte war zunächst noch auf der Flucht. Berichten zufolge wurde er ebenfalls von den Dickhäutern angegriffen und am Auge verletzt. Die Ranger fanden ein Gewehr und eine Axt, die Polizei leitete eine Untersuchung ein.

Südafrika beheimatet fast 80 Prozent der weltweiten Nashorn-Population. Ehemals als Paradies für Wilderer bekannt, sank die Zahl der getöteten Nashörner in den vergangenen sechs Jahren. Wilderer erschießen trotzdem immer wieder Nashörner und hacken ihre Hörner ab. Diese werden meist nach Asien verkauft, wo Elfenbein in der traditionellen Medizin eingesetzt wird.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Massiver Datendiebstahl in Polen: 19 Millionen Patienten betroffen

Nach einem Cyberangriff auf einen Anbieter medizinischer Software sind in Polen die persönlichen Daten von fast 19 Millionen Menschen abgeflossen. Polens Digitalminister Krzysztof Gawkowski sprach am Mittwoch von "einem der größten" Vorfälle in der Cybersicherheit, der jemals in der Geschichte des 37 Millionen Einwohner zählenden Landes registriert worden sei. Seinen Angaben zufolge deutete zunächst nichts darauf hin, dass "Russland oder ein anderer Staat" hinter dem Angriff stehen könnte.

Mecklenburg-Vorpommern: 16-jährige Autofahrerin entkommt mehrmals der Polizei

Mit zeitweise mehr als 160 Stundenkilometern ist eine 16-jährige Autofahrerin in Mecklenburg-Vorpommern gleich mehrmals der Polizei entkommen. Die Jugendliche ohne Führerschein war den Beamten zunächst am Dienstagabend auf einer Bundesstraße bei Hagenow aufgefallen, weil sie trotz einsetzender Dunkelheit ohne Licht fuhr, wie die Polizei am Mittwoch in Rostock mitteilte. Als eine Zivilstreife sie anhalten wollte, gab die 16-Jährige Gas und ergriff die Flucht.

24-Jähriger soll in Frankfurt am Main Gleichaltrigen getötet haben

Ein 24-Jähriger soll in Frankfurt am Main einen gleichaltrigen Mann getötet haben. Der Tatverdächtige sei auf der Flucht, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Demnach ereignete sich die Tat am Dienstagmittag im Stadtteil Nied. Die beiden Männer trafen in einem Wohnhaus aufeinander und gerieten in einen Streit. Dieser eskalierte in Gewalt.

Ertrunkene Dreijährige in Schleswig-Holstein: Ermittlungen gegen Eltern

Nach dem Tod eines dreijährigen Mädchens im schleswig-holsteinischen Preetz ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Eltern. Es sei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch gemeinsam in Kiel mit. "Es besteht der Anfangsverdacht, dass ein Verstoß gegen Aufsichts- und weitere Sorgfaltspflichten zum Ertrinkungstod des Kindes geführt haben könnte", hieß es.

Textgröße ändern: