Deutsche Tageszeitung - Film "Der Rausch" half Regisseur Vinterberg über schwere Zeit hinweg

Film "Der Rausch" half Regisseur Vinterberg über schwere Zeit hinweg


Film "Der Rausch" half Regisseur Vinterberg über schwere Zeit hinweg
Film "Der Rausch" half Regisseur Vinterberg über schwere Zeit hinweg / Foto: ©

Sein Oscar-nominierter Film "Der Rausch" hat dem dänischen Regisseur Thomas Vinterberg durch eine schwere Zeit geholfen. Nach dem Tod seiner Tochter bei einem Autounfall vier Tage nach Drehbeginn hätten seine Freunde und Mitarbeiter am Set alles getan, "um mich unter diesen Umständen zum Lachen zu bringen", sagte Vinterberg in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP.

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"Es gab so viel Liebe am Set – und ich denke, das kann man auf der Leinwand sehen", sagte Vinterberg. Der Film handelt von einem Pakt von vier dänischen Lehrern, die für ein lockeres Experiment jeden Tag betrunken verbringen wollen – eine Gratwanderung zwischen Komödie und Abgrund.

"Der Rausch" hat laut Vinterberg "keine Botschaft" und soll nicht "Werbung für Alkohol machen". Vielmehr solle das ursprünglich als Theaterstück geplante Werk mehr zeigen: ein "inspiriertes Leben", "sich selbst zu vergessen" und Neugierde. Diese positiven Aspekte seien von seiner verstorbenen Tochter Ida inspiriert gewesen. Sie hätte in dem Film die Tochter von einer der Hauptfiguren spielen sollen. Trotz Idas Tod sind ihre Klassenkameraden als Schüler in dem Film zu sehen.

"Der Rausch" gilt als Favorit für die Auszeichnung als bester internationaler Film bei der Oscar-Verleihung in der Nacht zum Montag. Vinterberg ist zudem als bester Regisseur nominiert. In den Hauptrollen sind vier seiner engen Freunde zu sehen, darunter der ehemalige Bond-Bösewicht Mads Mikkelsen.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

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