Deutsche Tageszeitung - Dänemark öffnet nach Monaten wieder Lokale und Museen für Besucher

Dänemark öffnet nach Monaten wieder Lokale und Museen für Besucher


Dänemark öffnet nach Monaten wieder Lokale und Museen für Besucher
Dänemark öffnet nach Monaten wieder Lokale und Museen für Besucher / Foto: ©

Mit der Wiederöffnung von Cafés, Bars, Restaurants und Museen hat Dänemark am Mittwoch einen großen Schritt in Richtung Normalität getan. "Die Pandemie ist noch nicht vorbei (...), aber wir haben den Eindruck, dass wir uns dem letzten Kapitel nähern", sagte Darcy Millar, Eigentümer des gleichnamigen Cafés im Zentrum von Kopenhagen, der Nachrichtenagentur AFP.

Textgröße ändern:

Wenige Kilometer entfernt wurden vor dem Nationalmuseen kleine Zelte aufgestellt, in denen kontrolliert wird, ob jeder Besucher seinen "Coronapass" dabei hat. Er bescheinigt einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, eine Corona-Impfung oder eine jüngst überwundene Covid-19-Erkrankung. Dieser Nachweis ist auch für den Besuch der Innenräume von Lokalen Voraussetzung, für die Außenbereiche von Cafés und Restaurants ist er nicht erforderlich.

Kinos, Theater und Konzertsäle sollen in Dänemark am 6. Mai wieder öffnen. Örtliche Abweichungen von dem Öffnungsplan sind jedoch je nach Infektionslage möglich.

Im Dezember war in Dänemark ein Teil-Lockdown verhängt worden. Mittlerweile sind die täglichen Corona-Infektionszahlen in dem EU-Land nur noch ein Viertel so hoch wie damals. Bislang haben 8,9 Prozent der Bevölkerung bereits beide Corona-Impfdosen bekommen, 18,8 Prozent erhielten die erste Impfspritze.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Gedränge am Ätna: Vulkanausbruch lockt Besuchermassen an

In Sandalen zum Lava-Spektakel: Der Ausbruch des Vulkans Ätna in Süditalien lockt zahlreiche Besucher an - und nicht alle begeben sich unter Anleitung professioneller Bergführer in das potenziell gefährliche Gebiet auf Sizilien. Er erhalte derzeit 300 Anfragen pro Tag, sagte Daniele Perricelli am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Das seien drei Mal so viel wie gewöhnlich. Jeden Abend führe er aber nur einige Dutzend Besucher den Vulkan hinauf.

Zahl der Erdbeben-Toten in Kolumbien auf 239 gestiegen - Rettungskräften läuft die Zeit davon

Nach dem Erdbeben in Kolumbien befinden sich die Einsatzkräfte in einem Wettlauf gegen die Zeit. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich am Mittwoch nach Behördenangaben auf mindestens 239. Mehr als 2000 Menschen wurden verletzt. Derweil schloss sich das Zeitfenster der ersten 72 Stunden nach dem Unglück, die für die Bergung von Überlebenden entscheidend sind.

"Korrupt und verfassungswidrig": Trump wegen Premium-Zugangs zu seinem Onlinedienst verklagt

Zwei Medienorganisationen haben US-Präsident Donald Trump wegen des neuen Premiumangebots seines Onlinedienstes Truth Social verklagt. Der gegen eine hohe Gebühr erhältliche vorzeitige Zugang zu Trumps Posts in dem Netzwerk sei "außergewöhnlich, korrupt und verfassungswidrig", heißt es in einer am Mittwoch von den Organisationen The Intercept und Freedom of the Press Foundation in New York eingereichten Klageschrift.

Eigene Tochter mit Rheumamittel vergiftet: Bewährungsstrafen in Sachsen

Weil sie ihre minderjährige Tochter mit Rheumamitteln vergiftet und lebensgefährlich geschwächt haben sollen, sind Eltern in Sachsen zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Das Landgericht Zwickau verhängte gegen die Mutter eineinhalb Jahre und gegen den Vater zwei Jahre Haft, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch mitteilte. Beide Strafen wurden demnach zur Bewährung ausgesetzt. Die mitangeklagte Halbschwester der Geschädigten wurde freigesprochen.

Textgröße ändern: