Deutsche Tageszeitung - Zahl der Toten bei Sturzfluten in Angola steigt auf 24

Zahl der Toten bei Sturzfluten in Angola steigt auf 24


Zahl der Toten bei Sturzfluten in Angola steigt auf 24
Zahl der Toten bei Sturzfluten in Angola steigt auf 24 / Foto: ©

Nach heftigen Regenfällen in Angolas Hauptstadt Luanda ist die Zahl der Toten auf 24 gestiegen. Mindestens 2344 Häuser wurden überflutet und 60 stürzten ein, wie die Regionalbehörden am Donnerstag mitteilten. Die Sturzfluten hatten seit Montag Autos und Bäume mitgerissen und Brücken sowie Häuser zum Einsturz gebracht.

Textgröße ändern:

Insgesamt waren bis Donnerstag nach Angaben der Behörden 11.745 Menschen von den Überschwemmungen betroffen. Vier Gesundheitszentren und 14 Schulen wurden demnach überflutet.

Heftige Regenfälle sind in der Regenzeit in dem südwestafrikanischen Land nicht ungewöhnlich. Im Januar vergangenen Jahres waren 41 Menschen durch Überschwemmungen ums Leben gekommen, mehr als 300 Häuser wurden damals von den Fluten zerstört.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Gedränge am Ätna: Vulkanausbruch lockt Besuchermassen an

In Sandalen zum Lava-Spektakel: Der Ausbruch des Vulkans Ätna in Süditalien lockt zahlreiche Besucher an - und nicht alle begeben sich unter Anleitung professioneller Bergführer in das potenziell gefährliche Gebiet auf Sizilien. Er erhalte derzeit 300 Anfragen pro Tag, sagte Daniele Perricelli am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Das seien drei Mal so viel wie gewöhnlich. Jeden Abend führe er aber nur einige Dutzend Besucher den Vulkan hinauf.

Zahl der Erdbeben-Toten in Kolumbien auf 239 gestiegen - Rettungskräften läuft die Zeit davon

Nach dem Erdbeben in Kolumbien befinden sich die Einsatzkräfte in einem Wettlauf gegen die Zeit. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich am Mittwoch nach Behördenangaben auf mindestens 239. Mehr als 2000 Menschen wurden verletzt. Derweil schloss sich das Zeitfenster der ersten 72 Stunden nach dem Unglück, die für die Bergung von Überlebenden entscheidend sind.

"Korrupt und verfassungswidrig": Trump wegen Premium-Zugangs zu seinem Onlinedienst verklagt

Zwei Medienorganisationen haben US-Präsident Donald Trump wegen des neuen Premiumangebots seines Onlinedienstes Truth Social verklagt. Der gegen eine hohe Gebühr erhältliche vorzeitige Zugang zu Trumps Posts in dem Netzwerk sei "außergewöhnlich, korrupt und verfassungswidrig", heißt es in einer am Mittwoch von den Organisationen The Intercept und Freedom of the Press Foundation in New York eingereichten Klageschrift.

Eigene Tochter mit Rheumamittel vergiftet: Bewährungsstrafen in Sachsen

Weil sie ihre minderjährige Tochter mit Rheumamitteln vergiftet und lebensgefährlich geschwächt haben sollen, sind Eltern in Sachsen zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Das Landgericht Zwickau verhängte gegen die Mutter eineinhalb Jahre und gegen den Vater zwei Jahre Haft, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch mitteilte. Beide Strafen wurden demnach zur Bewährung ausgesetzt. Die mitangeklagte Halbschwester der Geschädigten wurde freigesprochen.

Textgröße ändern: