Deutsche Tageszeitung - Sibirischer Tiger greift Landarbeiter im Nordosten Chinas an

Sibirischer Tiger greift Landarbeiter im Nordosten Chinas an


Sibirischer Tiger greift Landarbeiter im Nordosten Chinas an
Sibirischer Tiger greift Landarbeiter im Nordosten Chinas an / Foto: ©

Ein Sibirischer Tiger hat Dorfbewohner im Nordosten Chinas in Angst und Schrecken versetzt. Die Raubkatze griff in der Nähe der russischen Grenze einen Feldarbeiter an und attackierte ein Auto mit zwei Insassen, wie chinesische Staatsmedien berichteten. Demnach war das männliche Jungtier erstmals am Freitag in der Nähe eines Dorfes in der Provinz Heilongjiang gesichtet worden.

Textgröße ändern:

Der Tiger stürzte sich auf einen Feldarbeiter, wie Videoaufnahmen aus der entlegenen Region zeigten. Der Mann erlitt leichte Verletzungen. Bei einem weiteren Vorfall rannte der Tiger auf einen Pkw zu und zerbrach das hintere Beifahrerfenster. Der Fahrer des Autos sagte "Beijing News", er habe "schreckliche Angst" gehabt und leide noch immer unter Herzproblemen. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei trieb die Großkatze schließlich in die Enge und bändigte sie mit Betäubungspfeilen. Der Tiger wird nun für 45 Tage unter Quarantäne gestellt.

Sibirische Tiger sind in Russland und Teilen des nordöstlichen Chinas heimisch. Von der vom Aussterben bedrohten Art soll es in China nach Jahrhunderten der Wilderei nur noch ein paar Dutzend geben. In Russland wird ihre Zahl auf weniger als 500 geschätzt. Sibirische Tiger zeigen sich nur selten in bewohnten Gebieten.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

US-Popstar Katy Perry verliert jahrelangen Markenrechtsstreit in Australien

US-Popstar Katy Perry hat in Australien einen jahrelangen Rechtsstreit um Markenrechte verloren: Die australische Designerin Katie Perry darf unter ihrem Namen weiter Mode verkaufen, wie das höchste Gericht Australiens am Mittwoch in einem Berufungsverfahren entschied.

Beteiligung an rassistischen Chats: Polizist in Niedersachsen weiter degradiert

Im Komplex rund um rassistische Gruppenchats bei der niedersächsischen Polizei hat das Oberverwaltungsgericht Lüneburg die Disziplinarmaßnahme gegen einen früheren Hauptkommissar verschärft. Der 53-Jährige wurde bereits in der Vorinstanz zum Oberkommissar degradiert, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte. Nun wurde er um eine weitere Besoldungsgruppe herabgestuft - aber nicht aus dem Dienst entfernt.

Frau nach Schüssen auf Haus von Popstar Rihanna des versuchten Mordes beschuldigt

Nach den Schüssen auf das Haus von Popstar Rihanna in Los Angeles ist die Verdächtige offiziell des versuchten Mordes beschuldigt worden. Wie die Staatsanwaltschaft der US-Westküstenmetropole am Dienstag (Ortszeit) mitteilte, werden der 35-jährigen Frau außerdem tätliche Angriffe mit einer halbautomatischen Schusswaffe, der Beschuss eines bewohnten Gebäudes und der Beschuss eines Fahrzeugs mit Insassen zu Last gelegt.

Heizöltanks ohne Heizungsanschluss: Zoll entdeckt illegale Tankstelle in Wohnhaus

Eine illegale Tankstelle hat der Zoll in einem Wohnhaus im niedersächsischen Bovenden entdeckt. Nach einem anonymen Hinweis stießen Beamte auf "eine selbst hergestellte illegale Betankungseinrichtung" sowie vier Heizöltanks mit einem Fassungsvermögen von 3200 Litern, wie der Zoll in Braunschweig am Mittwoch mitteilte. Eine Ölheizung war an diese demnach nicht angeschlossen. Die Behörde ging von einem Fall der Steuerhinterziehung durch illegale sogenannte Heizölverdieselung aus.

Textgröße ändern: