Deutsche Tageszeitung - Iris Hanika gewinnt Preis der Leipziger Buchmesse für Roman "Echos Kammern"

Iris Hanika gewinnt Preis der Leipziger Buchmesse für Roman "Echos Kammern"


Iris Hanika gewinnt Preis der Leipziger Buchmesse für Roman "Echos Kammern"
Iris Hanika gewinnt Preis der Leipziger Buchmesse für Roman "Echos Kammern" / Foto: ©

Die Schriftstellerin Iris Hanika hat für ihren Roman "Echos Kammern" den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik gewonnen. Das gab die Jury am Freitag in Leipzig per Livestream bekannt. Die Autorin setzte sich mit ihrem Werk über die Erlebnisse einer deutschen Dichterin in New York gegen vier Mitbewerber durch, darunter etwa Christian Kracht mit "Eurotrash".

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Bei der Bekanntgabe würdigte Jury-Mitglied Katrin Schuhmacher die in Berlin lebende Schriftstellerin als "kluge, witzige und wüste Erzählkonstrukteurin" und "eigensinnigste Stimme der deutschen Gegenwartsliteratur. Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse wird seit 2005 für Neuerscheinungen in den Kategorien Übersetzung, Sachbuch und Belletristik vergeben. Insgesamt wurden 389 Titel eingereicht, 15 wurden nominiert.

In der Kategorie Übersetzung gewann in diesem Jahr Timea Tankó für ihre Übersetzung des Buchs "Apropos Casanova. Das Brevier des Heiligen Orpheus" des ungarischen Autors Miklós Szentkuthy. Den Preis für das beste Sachbuch/Essayistik erhielt Heike Behrend für ihr Werk "Menschwerdung eines Affen. Eine Autobiografie der ethnografischen Forschung" über ihre eigene Arbeit in Afrika.

Wie schon im vergangenen Jahr wurde die Verkündung der Preisträger live gestreamt. Wegen der Corona-Pandemie fällt die traditionelle Leipziger Buchmesse, in deren Rahmen der Preis üblicherweise verliehen wird, in diesem Jahr zum zweiten Mal aus.

(N.Loginovsky--DTZ)

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