Deutsche Tageszeitung - Erstes jemals geschaffenes NFT-Kunstwerk für knapp 1,5 Millionen Dollar versteigert

Erstes jemals geschaffenes NFT-Kunstwerk für knapp 1,5 Millionen Dollar versteigert


Erstes jemals geschaffenes NFT-Kunstwerk für knapp 1,5 Millionen Dollar versteigert
Erstes jemals geschaffenes NFT-Kunstwerk für knapp 1,5 Millionen Dollar versteigert / Foto: ©

Das erste jemals auf der Grundlage der NFT-Technologie geschaffene Kunstwerk ist für 1,47 Millionen Dollar (rund 1,2 Millionen Euro) versteigert worden. Unter den Hammer kam die Animation "Quantum" des New Yorker Künstlers Kevin McCoy am Donnerstag im Auktionshaus Sotheby’s. Versteigert wurde noch ein weiteres NFT-Kunstwerk: Die pixelige Digital-Figur "Cryptopunk 7523" erzielte bei der Auktion 11,7 Millionen Euro. Sie wurde damit zum bislang zweitteuersten NFT-Kunstwerk.

Textgröße ändern:

"Quantum" von Kevin McCoy hatte bereits im Jahr 2014 eine der NFT-Technologie vergleichbare Zertifizierung erhalten und gilt deshalb als erstes Kunstwerk dieser Art. Geprägt wurde der Begriff NFT aber erst drei Jahre später.

NFT steht für Non-Fungible Token - ein virtuelles Gut, das einmalig und nicht austauschbar ist. Das System basiert wie Kryptowährungen auf der Blockchain-Technologie. Im Gegensatz zu Kryptowährungen ist ein Non-Fungible Token aber einzigartig und gewissermaßen ein virtuelles Sammlerstück, das anhand eines Zertifikats verkauft oder getauscht werden kann.

Um NFT ist zuletzt ein wahrer Hype ausgebrochen. Die Technologie war unter anderem bei der Versteigerung der Werke des Künstlers Beeple im Auktionshaus Christie’s in den Fokus geraten. Sotheby’s Rivale versteigerte Beeples digitale Collage "Everydays: The First 5000 Days" im März für den Rekordpreis von 69,3 Millionen Dollar. Seit April hat sich die Preisentwicklung auf dem NFT-Markt aber verlangsamt. Einige Experten sehen darin bereits ein mögliches Ende des Trends.

"Nur" 11,7 Millionen Dollar erzielte denn auch am Donnerstag das von der Firma Larva Labs entwickelte Werk "Cryptopunk 7523", dessen Gestaltung an Videospiele aus den 80er Jahren erinnert.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

US-Amokläufer von Fort Hood soll durch Erschießungskommando hingerichtet werden

Der Amokläufer von Fort Hood, der 2009 auf dem Militärstützpunkt in Texas 13 Menschen erschossen hatte, soll durch ein Erschießungskommando hingerichtet werden. US-Präsident Donald Trump gab nach Angaben des Verteidigungsministeriums am Montag (Ortszeit) seine Zustimmung für die Hinrichtung des zum Tode verurteilten Attentäters Nidal Hasan. Es wäre das erste Mal seit 1961, dass die US-Armee eine Hinrichtung vollstreckt.

Spionageverdacht: Früherer BND-Präsident Hanning und Büroleiter festgenommen

Spionageverdacht gegen früheren Geheimdienstchef: Der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendiensts (BND), August Hanning, ist am Dienstag festgenommen worden. Er soll von seinem früheren Büroleiter beim deutschen Auslandsgeheimdienst, Manfred D., geheime Informationen gekauft haben, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Erkenntnisse daraus sollen auch bei mindestens einem fremden Geheimdienst gelandet sein, nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP handelt es sich dabei aber nicht um Russland.

Schüler und Gewerkschaftsvertreter blockieren erneut Schulen in Frankreich

Erneut haben Schüler und Gewerkschaftsvertreter in Frankreich in mehreren Städten des Landes Schulen blockiert. Mit Blick auf mögliche Ausschreitungen an diesem Protesttag sagte Frankreichs Bildungsminister Edouard Geffray am Dienstag dem Sender France: "Unsere Priorität ist es, unsere Schüler zu schützen." Bislang wurden nach offiziellen Angaben bereits 215 Schülerinnen und Schüler, 700 Sicherheitskräfte und rund 100 Schulbeschäftigte verletzt. Zudem gab es rund 6000 Festnahmen, in erster Linie Minderjährige.

Tödlicher Unfall in Hessen: 65-Jähriger auf Autobahn überfahren

Auf einer Autobahn in Hessen ist ein 65-jähriger Mann überfahren und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei in Wiesbaden berichtete, hatte der Mann zuvor in der Nacht zum Dienstag nach einem Unfall auf der A3 kurz vor der Anschlussstelle Limburg-Süd sein Auto verlassen.

Textgröße ändern: