Deutsche Tageszeitung - Mann schießt in Arizona über anderthalb Stunden um sich

Mann schießt in Arizona über anderthalb Stunden um sich


Mann schießt in Arizona über anderthalb Stunden um sich
Mann schießt in Arizona über anderthalb Stunden um sich / Foto: ©

Ein Mann hat im US-Bundesstaat Arizona nacheinander an verschiedenen Orten um sich geschossen und dabei einen Menschen getötet sowie mehrere weitere verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde schließlich am Donnerstag bei einer Verkehrskontrolle gefasst, wie die Polizei mitteilte. Dabei habe der Mann keinen Widerstand geleistet. Sein Motiv war zunächst unklar. Seine Opfer habe der Schütze offenbar zufällig ausgewählt.

Textgröße ändern:

Der Mann hatte den Polizei-Angaben zufolge über anderthalb Stunden hinweg an mindestens acht verschiedenen Orten in Vororten der Großstadt Phoenix um sich geschossen. Neben dem Todesopfer erlitten mindestens drei weitere Menschen Schussverletzungen. Mindestens neun andere Menschen trugen kleinere Verletzungen davon, darunter durch Glassplitter.

Der Verdächtige´wurde angehalten und festgenommen, weil sein Fahrzeug den Beschreibungen von Augenzeugen entsprach. In dem Wagen wurde eine Schusswaffe gefunden, wie ein Polizeisprecher sagte.

In den USA gibt es immer wieder Schusswaffenangriffe mit einer größeren Zahl von Toten und Verletzten. Im kalifornischen San Jose feuerte ein Mann Ende Mai in einem Straßenbahn-Depot um sich und tötete neun Menschen. Im April erschoss ein Ex-Mitarbeiter in einem Verteilzentrum des Paketdienstes Fedex in Indianapolis im Bundesstaat Indiana acht Menschen.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Zwei Tote bei schweren Unwettern in mehreren Bundesländern

Die schweren Unwetter haben in Deutschland insgesamt zwei Todesopfer gefordert. Am Mittwochabend wurde in Rheinland-Pfalz eine Frau von einem umstürzenden Baum erschlagen, am Donnerstagmorgen in Thüringen ein Mann von herabfallenden Ästen. Für Donnerstagnachmittag und Freitag kündigte der Deutsche Wetterdienst (DWD) weitere vereinzelte Gewitter an.

Haftstrafen für Männer in Berlin wegen Marihuanaschmuggels in Millionenumfang

Das Landgericht Berlin hat zehn Männer wegen Marihuanaschmuggels im Millionenumfang zu Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt. Einer der Hauptangeklagten soll für 15 Jahre und sechs Monate in Haft, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Zwei Angeklagte erhielten Bewährungsstrafen. Zudem ordnete die Kammer an, dass zwei der Hauptangeklagten jeweils 2,34 Millionen Euro an Taterträgen zurückzahlen sollen.

26 Jahre nach Tötung von Ehefrau in Bayern: Bundesgerichtshof bestätigt Mordurteil

26 Jahre nach der Tötung einer vierfachen Mutter in München hat der Bundesgerichtshof (BGH) ein Mordurteil gegen den Ehemann bestätigt. Wie der BGH am Donnerstag mitteilte, wurde die im vergangenen Jahr verhängte lebenslange Haftstrafe rechtskräftig. Die Revision, mit welcher der Angeklagte das Urteil der Vorinstanz anfocht, wurde damit abgewiesen. (Az. 1 StR 120/26)

Mord an Ehefrau: Mann aus Nordrhein-Westfalen erhält lebenslange Freiheitsstrafe

Ein halbes Jahr nach dem gewaltsamen Tod einer Frau im nordrhein-westfälischen Ennepetal hat das Landgericht Hagen ihren Ehemann wegen Mordes verurteilt. Wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte, wurde dem 54-Jährigen eine lebenslange Freiheitsstrafe auferlegt. Der Mann hatte laut Gericht Mitte Februar mit einem unbekannten Gegenstand auf den Hals seiner Ehefrau eingewirkt.

Textgröße ändern: