Deutsche Tageszeitung - Zwei Leichen nach Badeunfall im Rhein bei Duisburg in Niederlanden entdeckt

Zwei Leichen nach Badeunfall im Rhein bei Duisburg in Niederlanden entdeckt


Zwei Leichen nach Badeunfall im Rhein bei Duisburg in Niederlanden entdeckt
Zwei Leichen nach Badeunfall im Rhein bei Duisburg in Niederlanden entdeckt / Foto: ©

Mehrere Tage nach einem tragischen Badeunfall im Rhein mit einer Toten und zwei Vermissten sind in den Niederlanden zwei Wasserleichen geborgen worden. Ob es sich dabei um die zwei seit Mittwoch vermissten 13 und 14 Jahre alten Mädchen handelt, war zunächst unklar, wie eine Sprecherin der Duisburger Polizei am Montag sagte. Die am Wochenende im Rheinmündungsarm Waal entdeckten Leichen würden in den Niederlanden obduziert.

Textgröße ändern:

Die drei Mädchen badeten am späten Mittwochnachmittag bei Duisburg im Rhein, als sie nach Augenzeugenberichten von der Strömung mitgerissen wurden. Die 17-Jährige wurde später nach einer Suchaktion leblos aus dem Wasser gezogen und starb trotz Wiederbelebungsversuchen.

Mit einem Großaufgebot suchten Polizei, Feuerwehr die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) mit Booten, Hubschraubern und Tauchern bis Donnerstagnachmittag nach den vermissten Mädchen. Ein Hubschrauber flog nach Polizeiangaben den Fluss bis zur niederländischen Grenze ab. Die niederländischen Behörden wurden über das Unglück informiert, da die Kinder womöglich bis dorthin abgetrieben wurden.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Mann in Berlin tot aus der Havel geborgen - Polizei geht von Tötungsdelikt aus

In Berlin-Spandau ist ein Mann tot aus der Havel geborgen worden. Der 45-Jährige wurde am Montagvormittag nahe einer Brücke entdeckt, wie die Berliner Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Ermittler gehen nach eigener Aussage davon aus, dass er Opfer eines Tötungsdeliktes wurde.

Weltweite Ermittlungen: Gestohlene Geräte aus Görlitzer Klinik nach zehn Jahren zurück

Zehn Jahre nach einem Einbruch in eine sächsische Klinik hat die Polizei nach weltweiten Ermittlungen gestohlene medizinische Instrumente zurückgebracht. Eine Bande aus Kolumbien stahl im Juli 2016 Endoskope im Wert von etwa 400.000 Euro aus einem Krankenhaus in Görlitz, wie die dortigen Ermittler am Mittwoch mitteilten. Nach Ermittlungen und Festnahmen auf mehreren Kontinenten tauchten zwei Geräte wieder auf.

Tödlicher Arbeitsunfall in Bayern: 65-Jähriger fällt auf Hopfenfeld in Maschine

Ein 65-Jähriger ist auf einem Hopfenfeld in Bayern in eine Drahtwickelmaschine gefallen und getötet worden. Der Mann erlag seinen Verletzungen, wie die Polizei in Straubing am Mittwoch mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Dienstagmorgen in Attenhofen. Der Mann arbeitete allein an der Maschine.

Tötung von Cafébesitzerin in Bayern: Zwei Mordverdächtige festgenommen

Knapp eineinhalb Jahre nach dem gewaltsamen Tod einer Cafébesitzerin im bayerischen Nonnenhorn hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen. Die Männer im Alter von 30 und 53 Jahren stehen im Verdacht des Mordes, wie die Polizei in Kempten am Mittwoch mitteilte. Beide kamen in Untersuchungshaft. Sie sollen die 70-jährige Cafébesitzerin im Juli 2024 getötet haben.

Textgröße ändern: