Deutsche Tageszeitung - Guinness-Buch: Ältestes Kino der Welt steht in Südfrankreich

Guinness-Buch: Ältestes Kino der Welt steht in Südfrankreich


Guinness-Buch: Ältestes Kino der Welt steht in Südfrankreich
Guinness-Buch: Ältestes Kino der Welt steht in Südfrankreich / Foto: ©

Das Guinness-Buch der Rekorde hat ein Kino in Südfrankreich als das älteste der Welt anerkannt. Das Eden-Filmtheater in der Hafenstadt La Ciotat an der Mittelmeerküste sei das "älteste für diesen Zweck gebaute Kino, das noch in Betrieb ist", erklärte der Guinness-Buchverlag. Das 1889 eröffnete Theater zeigte in den Jahren nach seiner Gründung einige der ersten Filme der Lumière-Brüder, die als Erfinder des Kinos gelten.

Textgröße ändern:

Der Präsident des Betreibervereins, Michel Cornille, zeigte sich am Dienstag hoch erfreut über die Aufnahme in das Guinness-Buch. "Das ist die Belohnung für mehr als zwei Jahre Forschung", sagte er. Bisher galt das Pionier-Kino im polnischen Stettin laut der Rekordfibel als das älteste der Welt: Es war 1909 als Helios-Kino eröffnet worden.

Im "Eden-Théâtre" wurden aber bereits 1899 einige der ersten Filme der Gebrüder Lumière ausgestrahlt. Die Geburtsstunde des Films, die erste öffentliche Aufführung der Lumières in Paris, lag da zwar schon vier Jahre zurück. Aus dieser Zeit hat aber kein anderes Kino überlebt. Der erste Eden-Betreiber Raoul Gallaud war ein Freund von Antoine Lumière, dem Vater der berühmten Brüder Louis und Auguste Lumière.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Philosoph Jürgen Habermas gestorben

Der Philosoph Jürgen Habermas ist tot. Der weltbekannte Intellektuelle starb am Samstag im Alter von 96 Jahren in Starnberg, wie eine Sprecherin des Suhrkamp-Verlags der Nachrichtenagentur AFP sagte. Sie berief sich auf Angaben von Habermas' Familie. Habermas galt als wichtigster deutscher Philosoph der Gegenwart und genoss internationale Anerkennung.

Explosion vor jüdischer Schule in Amsterdam - Israel verurteilt "Epidemie des Antisemitismus"

Nach einer Explosion vor einer jüdischen Schule in Amsterdam hat die israelische Regierung von einer "Epidemie des Antisemitismus" in den Niederlanden gesprochen. Der niederländische Ministerpräsident Rob Jetten reagierte am Samstag auf den "furchtbaren" Vorfall und betonte, für Antisemitismus gebe es in den Niederlanden "keinen Platz". Bei der Explosion in der Nacht zum Samstag wurde niemand verletzt. Bereits in der Nacht zum Freitag hatte es eine Explosion vor einer Synagoge in Rotterdam gegeben.

15-Jähriger entwendet Linienbus in Wiesbaden - und fährt rund 150 Kilometer

Ein 15-Jähriger hat in Wiesbaden einen Linienbus entwendet und ist mit ihm nach Karlsruhe gefahren - eine Strecke von rund 150 Kilometern. Mit an Bord bei der illegalen Spritztour war die 14-jährige Freundin des Jugendlichen, wie die Polizei Wiesbaden am Samstag mitteilte. Am Freitagmorgen habe er den vollgetankten Bus von einem Betriebsgelände im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel entwendet. Die Fahrt endete, als eine Polizeistreife in Karlsruhe den Bus anhielt.

Bürgermeisterin: Explosion vor jüdischer Schule in Amsterdam - keine Verletzten

An einer Außenmauer einer jüdischen Schule in Amsterdam hat sich in der Nacht zum Samstag eine Explosion ereignet. Die Bürgermeisterin der Stadt, Femke Halsema, teilte mit, es gebe keine Verletzten und nur geringen Sachschaden. Die Polizei verfüge über Videoaufnahmen von einem Mann, der einen Sprengsatz deponiere. Polizei und Feuerwehr waren demnach schnell am Ort der Explosion im südlichen Stadtteil Buitenveldert und leiteten Ermittlungen ein.

Textgröße ändern: