Deutsche Tageszeitung - Südkoreanischer Bergsteiger vermutlich auf Broad Peak in Pakistan ums Leben gekommen

Südkoreanischer Bergsteiger vermutlich auf Broad Peak in Pakistan ums Leben gekommen


Südkoreanischer Bergsteiger vermutlich auf Broad Peak in Pakistan ums Leben gekommen
Südkoreanischer Bergsteiger vermutlich auf Broad Peak in Pakistan ums Leben gekommen / Foto: ©

Ein seit Montag vermisster südkoreanischer Bergsteiger könnte laut Befürchtungen der Behörden auf dem Broad Peak in Pakistan ums Leben gekommen sein. Kim Hong Bin werde seit dem Abstieg von dem 8051 Meter hohen Berg im pakistanischen Karakorum-Gebirge vermisst, wie der pakistanische Alpenverein mitteilte. Er sei in einer Gletscherspalte gefallen. Der Südkoreaner hatte zuvor als erster Mensch mit Behinderung die 14 höchsten Berge der Welt erklommen.

Textgröße ändern:

Es wird vermutet, dass Kim ausrutschte und in eine Gletscherspalte auf der chinesischen Seite des Berges stürzte. Der hochrangige pakistanische Regierungsbeamte Sifat Khan sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass es kaum eine Chance gebe, dass Kim unter den harten Bedingungen auf dem Berg lange überleben könne. "Es wird angenommen, dass er tot ist."

Der Südkoreaner war den Angaben zufolge Teil einer von Trägern begleiteten Expedition. Eine Suchaktion werde gestartet, sobald das es Wetter zulasse. Kim hatte bei einer Expedition im Jahr 1991 auf dem Mount Denali in Alaska alle Finger verloren.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Zwei Monate nach Erdbeben in Venezuela: Zahl der Todesopfer steigt auf über 6500

Zwei Monate nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf über 6500 gestiegen. Es seien inzwischen 6509 Todesopfer gemeldet worden, teilte die venezolanische Übergangsregierung am Montag mit.

Supreme Court billigt vorerst Trump-Dekret für erschwerte Briefwahl

Ein Dekret von US-Präsident Donald Trump für eine erschwerte Briefwahl kann vorerst in Kraft treten. Der Oberste Gerichtshof hob am Montag die Entscheidung eines Bezirksgerichts auf, das eine Aussetzung des Erlasses angeordnet hatte.

"Terror-Unterstützer": USA streichen Syrien von Liste

Die USA haben ihre Sanktionen gegen Syrien weiter gelockert. Die US-Regierung strich das Land am Montag nach fast fünf Jahrzehnten von der Liste der "staatlichen Unterstützer des Terrorismus", wie das Außenministerium in Washington mitteilte. Die USA hatten Syrien erstmals Ende 1979 auf ihre Schwarze Liste gesetzt und damit Investitionen in das Land weitgehend unterbunden.

Handelsstreit mit Kanada: Trump verdoppelt Zölle auf Autos

US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit Kanada eine Verdopplung der Zölle auf Fahrzeuge verkündet. Am 1. Januar würden die Zölle auf Pkw, Lkw sowie Autoteile und Stahl aus dem Land auf 50 Prozent erhöht, schrieb Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. Kanada habe die USA mit seinen Exporten "jahrelang über den Tisch gezogen", schrieb der US-Präsident zur Begründung.

Textgröße ändern: