Deutsche Tageszeitung - Polizei und Krisenstab: Helfer sollen nicht mehr ins Hochwassergebiet reisen

Polizei und Krisenstab: Helfer sollen nicht mehr ins Hochwassergebiet reisen


Polizei und Krisenstab: Helfer sollen nicht mehr ins Hochwassergebiet reisen
Polizei und Krisenstab: Helfer sollen nicht mehr ins Hochwassergebiet reisen / Foto: ©

Angesichts völlig überlasteter Zufahrtsstraßen zu den Überschwemmungsgebieten haben Polizei und Krisenstab an die Bevölkerung appelliert, nicht mehr zu freiwilligen Hilfseinsätzen in das Hochwassergebiet zu reisen. Die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung sei "weiterhin überwältigend und ungebrochen", teilte das Polizeipräsidium im rheinland-pfälzischen Koblenz am Samstag mit. Jedoch seien dadurch sämtliche Zufahrtsstraßen zum Ahrtal sowie Straßen im Katastrophengebiet selbst "völlig überlastet".

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Daher stünden auch Baumaschinen, die für den Straßen- und Brückenbau sowie für die Trinkwasserversorgung benötigt würden, im Stau, warnte die Polizei. Fahrzeuge für den Abtransport von Müll und Bauschutt sowie Rettungsfahrzeuge kämen ebenfalls nicht durch.

"Sowohl der Krisenstab als auch die Polizei appellieren dringend an alle Helferinnen und Helfer, sich heute nicht mehr auf den Weg ins Katastrophengebiet zu machen", hieß es in der Mitteilung weiter. An anderen Tagen und an anderer Stelle werde die Hilfe aber "dankend entgegengenommen werden".

(P.Vasilyevsky--DTZ)

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