Deutsche Tageszeitung - Weiterer Waldbrand wütet unkontrolliert im Norden Kaliforniens

Weiterer Waldbrand wütet unkontrolliert im Norden Kaliforniens


Weiterer Waldbrand wütet unkontrolliert im Norden Kaliforniens
Weiterer Waldbrand wütet unkontrolliert im Norden Kaliforniens / Foto: ©

Im Norden Kaliforniens breitet sich ein weiterer Waldbrand rasch aus. Die US-Behörden riefen am Mittwoch tausende Menschen auf, sich wegen des "Caldor Fire" in Sicherheit zu bringen. Das am Samstag ausgebrochene Feuer war innerhalb von 24 Stunden um das Achtfache angewachsen und umfasste bis Mittwoch eine Fläche von rund 215 Quadratkilometern.

Textgröße ändern:

Mindestens zwei Menschen mussten per Hubschrauber ins Krankenhaus transportiert werden, nachdem das "Caldor Fire" eine Kleinstadt rund 80 Kilometer von Sacramento erreicht hatte. Die Feuerwehr appellierte in den Medien eindringlich an die Bewohner, die bedrohten Gebiete zu verlassen. "Bitte, bitte beachten Sie die Warnungen, und wenn Sie aufgefordert werden zu verschwinden, verschwinden Sie", sagte Feuerwehrchef Thom Porter der Zeitung "Sacramento Bee".

Durch starke Winde und die trockene Vegetation hat sich der Waldbrand weiter ausgebreitet und wütet nun unkontrolliert im Eldorado National Forest. Das "Caldor Fire" ist nur einer von mehreren Bränden im Westen der USA. Weiter nördlich wütete am Mittwoch nach wie vor das "Dixie Fire". Es hat bislang mehr als 2500 Quadratkilometer Fläche zerstört und ist der zweitgrößte Brand in der Geschichte Kaliforniens.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Silvesterrakete in Berliner Wohnung geschossen: Neue Verhandlung gegen Influencer

Der Abschuss einer Silvesterrakete in eine Wohnung in Berlin muss vor Gericht neu aufgerollt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil gegen einen palästinensischen Influencer auf, wie er am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte. Das Berliner Landgericht machte Rechtsfehler und muss den Fall noch einmal verhandeln. (Az. 5 StR 153/26)

Überschwemmungen in Nepal: Mindestens 19 Tote - Hunderte Touristen vermisst

Nach massiven Überschwemmungen in Nepal werden in dem Himalaya-Staat hunderte Touristen vermisst. Nach vorläufigem Stand gebe es von 384 Touristen kein Lebenszeichen, darunter 291 Ausländer, erklärte die nepalesische Tourismusbehörde am Mittwoch. Videoaufnahmen zeigten Wassermassen, die Häuser mit sich rissen, und in Schlamm versunkene Gebäude. Chinesische Staatsmedien berichteten über einen Erdrutsch im Grenzgebiet zu Nepal mit vielen Opfern.

Mann soll Ehefrau in Rheinland-Pfalz in Auto getötet haben - Anklage

Weil er seine Ehefrau in einem Auto in Rheinland-Pfalz getötet haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Koblenz Anklage gegen einen 42-Jährigen erhoben. Die Anklage wirft ihm Mord vor, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Demnach soll er Ende Mai seine getrennt von ihm lebende Frau in ihrem Auto nahe Wirft in der Verbandsgemeinde Adenau mit einem Messer erstochen haben.

Frau vor Augen von Sohn ermordet: Berliner Urteil gegen Ehemann rechtskräftig

Wegen einer tödlichen Messerattacke auf seine Ehefrau vor den Augen des eigenen Sohns muss ein Mann aus Berlin ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte das Mordurteil des Berliner Landgerichts, wie er am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte. Der Mann stach demnach im April 2025 mit einem Küchenmesser auf die 37-Jährige ein, weil sie seinen Wünschen nicht uneingeschränkt folgen wollte. (Az. 5 StR 250/26)

Textgröße ändern: