Deutsche Tageszeitung - In Evakuierungs-Maschine aus Kabul geborenes Baby nach Flugzeug benannt

In Evakuierungs-Maschine aus Kabul geborenes Baby nach Flugzeug benannt


In Evakuierungs-Maschine aus Kabul geborenes Baby nach Flugzeug benannt
In Evakuierungs-Maschine aus Kabul geborenes Baby nach Flugzeug benannt / Foto: ©

Ein an Bord eines US-Transportflugzeugs aus Kabul geborenes afghanisches Baby ist nach dem Flugzeug benannt worden, in dem es auf die Welt gekommen ist. Die Mutter hatte das Mädchen kurz nach der Landung auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Deutschland noch im Laderaum der Maschine bekommen. Seine Eltern beschlossen daraufhin, sie nach dem Rufzeichen des Flugzeugs "Reach" zu nennen, wie der Kommandeur der US-Streitkräfte in Europa, General Tod Wolters am Mittwoch mitteilte.

Textgröße ändern:

Flugzeuge der US-Luftwaffe nutzen Codenamen, um untereinander und mit der Flugsicherung zu kommunizieren. Der Code für die Transport-Maschinen des Typs C-17 lautet in der Regel "Reach" gefolgt von einer Zahl. Die Kennung der Evakuierungs-Maschine lautet "Reach 828".

Im Rahmen der Evakuierungen aus Afghanistan wurden laut General Wolters bereits zwei weitere Kinder nach der Landung in Ramstein geboren. Insgesamt haben die USA bisher rund 7000 Menschen über US-Stützpunkte in Europa ausgeflogen.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Bekannte mit Stich in Hals getötet: Dreieinhalb Jahre Haft für Mann in Niedersachsen

Wegen der Tötung einer Bekannten mit einem Stich in den Hals hat das Landgericht im niedersächsischen Hildesheim einen 63-Jährigen am Dienstag zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen Totschlags, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass der 63-Jährige die Frau im Februar in Alfeld getötet hatte.

BSG: Gesetzliche Unfallversicherung greift bei Wegeunfall wegen Unterzuckerung

Die gesetzliche Unfallversicherung greift auch dann, wenn ein Mensch mit Diabetes wegen einer Unterzuckerung auf dem Heimweg sein Wohnhaus verpasst und in einen Autounfall verwickelt wird. Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel gab am Dienstag der Revision eines Beschäftigten der Deutschen Post statt, der sich bei einem entsprechenden Unfall erhebliche Verletzungen zugezogen hatte. (Az. B 2 U 5/24 R)

Korruptionsverdacht: Früherer armenischer Präsident Kotscharjan festgenommen

In Armenien ist der frühere Präsident Robert Kotscharjan am Dienstag wegen Vorwürfen der Korruption und Veruntreuung öffentlicher Gelder festgenommen worden. Der Ex-Staatschef und heutige Oppositionsführer sowie mehrere seiner Vertrauten würden verdächtigt, Ämter missbraucht zu haben, um sich "öffentliches Eigentum anzueignen" sowie "Vermögenswerte weit unterhalb des Marktpreises" zu erwerben, erklärte die armenische Anti-Korruptions-Behörde.

Per Notruf aus fahrendem Auto: Achtjährige stoppt Trunkenheitsfahrt ihrer Mutter

Eine Achtjährige hat bei Diepholz in Niedersachsen eine gefährliche Trunkenheitsfahrt ihrer Mutter gestoppt - per Notruf aus dem fahrenden Auto. Das verängstigte Kind setzte diesen per Freisprechanlage ab, wie die örtliche Polizei am Dienstag berichtete. Es habe in dem Notruf "aufgelöst" geschildert, wie die betrunkene Mutter Schlangenlinie fahre und auf die Gegenfahrbahn gerate. Polizisten lokalisierten den Wagen und stoppten ihn umgehend.

Textgröße ändern: