Deutsche Tageszeitung - Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 70,3 - mehr als 12.000 Neuinfektionen

Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 70,3 - mehr als 12.000 Neuinfektionen


Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 70,3 - mehr als 12.000 Neuinfektionen
Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 70,3 - mehr als 12.000 Neuinfektionen / Foto: ©

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen - zudem sind immer mehr jüngere Menschen betroffen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 70,3, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag mitteilte. Bundesweit wurden binnen 24 Stunden 12.029 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Todesfälle in diesem Zeitraum lag bei 14.

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Während die Inzidenzen seit Ende April zunächst in allen Altersgruppen gesunken seien, komme es seit Anfang Juli wieder zu einem Anstieg der Inzidenz vor allem in den Altersgruppen der 10- bis 49- Jährigen, heißt es im aktuellen Wochenbericht des RKI. Ein ähnlicher Anstieg der Inzidenz in den Altersgruppen bis 49 Jahre sei auch schon im Sommer 2020 aufgetreten, allerdings erst fünf Wochen später. Eine steigende Tendenz zeichne sich auch in der Sieben-Tage-Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen ab.

Bislang gilt die Sieben-Tage-Inzidenz - die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche - als der entscheidende Richtwert, a dem sich die Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern orientieren. Dies soll sich aber ändern: Die Bundesregierung bereitet derzeit eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes vor, derzufolge künftig anstelle des Inzidenzwertes die Auslastung der Krankenhäuser die zentrale Rolle spielen soll.

Nach Angaben des RKI vom Freitag wurden 362 Hospitalisierungen mit Corona gemeldet, die Sieben-Tage-Inzidenz der hospitalisierten Fälle lag bei 1,65 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Auch hier gibt es eine steigende Tendenz, allerdings lagen die Zahlen in der Vergangenheit hier teilweise deutlich höher. Am Donnerstag befanden sich 869 Covid-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung, das waren 33 mehr als am Mittwoch. Der Anteil an Corona-Fällen auf Intensivstation liegt damit bei 3,9 Prozent.

Der Altersmedian der hospitalisierten Fälle ist den Angaben zufolge ebenfalls deutlich gesunken, wie es im Wochenbericht des RKI heißt. Waren zu Jahresbeginn die hospitalisierten Fälle im Mittel noch 77 Jahre alt, liegt er seit Anfang August um 46 bis 48 Jahre.

(Y.Leyard--DTZ)

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