Deutsche Tageszeitung - Schlimme Brände im Sommer haben zu CO2-Ausstoß in Rekordhöhe geführt

Schlimme Brände im Sommer haben zu CO2-Ausstoß in Rekordhöhe geführt


Schlimme Brände im Sommer haben zu CO2-Ausstoß in Rekordhöhe geführt
Schlimme Brände im Sommer haben zu CO2-Ausstoß in Rekordhöhe geführt / Foto: ©

Die schlimmen Brände in diesem Sommer in zahlreichen Regionen der Welt haben zu Rekord-Emissionen des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid geführt. Im Juli seien weltweit mehr als 1200 Megatonnen CO2 ausgestoßen worden, so viel wie nie zuvor seit Beginn der Messungen, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung von Copernicus, dem Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union. Etwa die Hälfte davon seien Bränden in Nordamerika und Sibirien zuzuschreiben.

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Wärmeres und trockeneres Wetter in Folge des Klimawandels habe das Brandrisiko stark erhöht. "Es hat sehr intensive Brände gegeben, die sich schnell ausgebreitet haben", betonte der wissenschaftlicher Leiter von Copernicus, Mark Parrington. Insbesondere im Nordosten Sibiriens habe es große und lange anhaltende Brände gegeben. In den kommenden Wochen sei mit weiteren Bränden zu rechnen, insbesondere in der Amazonas-Region und anderen Teilen Südamerikas.

Über die CO2-Emissionen hinaus seien die Brände schlecht für die Luftqualität, führte Parrington aus. Ende August sei eine Rauchwolke aus Nordamerika bis nach Europa gezogen.

(N.Loginovsky--DTZ)

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