Deutsche Tageszeitung - Heftiges Nachbeben erschüttert Kreta

Heftiges Nachbeben erschüttert Kreta


Heftiges Nachbeben erschüttert Kreta
Heftiges Nachbeben erschüttert Kreta / Foto: ©

Nach dem schweren Erdbeben auf Kreta ist die griechische Mittelmeerinsel am Dienstag von mehreren Nachbeben erschüttert worden. Der heftigste Erdstoß wurde am Morgen um 07.48 Uhr (Ortszeit, 06.48 Uhr MESZ) mit einer Stärke von 5,3 registriert, wie die Erdbebenwarte in Athen mitteilte. Das Nachbeben ereignete sich kurz vor einem Besuch des griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis, der selbst von der Insel stammt.

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Am Montag war Kreta von einem starken Erdbeben der Stärke 5,8 erschüttert worden. Ein Mann starb beim Einsturz einer Kirche in dem Ort Arkalochori südlich der Inselhauptstadt Heraklion. Mindestens elf weitere Menschen wurden verletzt.

Ersten Erkenntnissen zufolge wurden rund tausend Gebäude bei dem Beben vom Montag beschädigt. Die Gemeindevorsitzende von Arkalochori, Chrissoula Kegeroglou, sagte dem Radiosender ERT, in der Nacht zum Dienstag habe es zahlreiche Nachbeben gegeben. Rund tausend Menschen hätten die Nacht in Zelten verbracht.

Die Behörden haben Notlager mit Zelten errichtet, um Menschen Unterschlupf zu bieten, deren Häuser als zu unsicher gelten. Auch zahlreiche Hotelzimmer wurden für Betroffene zur Verfügung gestellt.

Griechenland liegt auf mehreren Bruchlinien der Erdkruste, so dass Beben in dem Mittelmeerland keine Seltenheit sind. Da sich die Erdstöße aber häufig im Meer ereignen, gibt es nur selten Tote oder schwere Schäden.

(Y.Leyard--DTZ)

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