Deutsche Tageszeitung - Windhose reißt mehrere Menschen in Kiel ins Wasser

Windhose reißt mehrere Menschen in Kiel ins Wasser


Windhose reißt mehrere Menschen in Kiel ins Wasser
Windhose reißt mehrere Menschen in Kiel ins Wasser / Foto: ©

Eine Windhose hat in Kiel mehrere Menschen ins Wasser gerissen und für Verwüstung gesorgt. Wie die Feuerwehr Kiel am Mittwochabend mitteilte, wurden sieben Menschen verletzt, vier davon schwer. Die Einsatzkräfte versorgten zudem mehrere Leichtverletzte.

Textgröße ändern:

Auf Twitter kursierten mehrere Videos, die die gewaltige Windhose über einer Uferstraße der Stadt, der Kiellinie, zeigen. Laut Feuerwehr wurden mehrere Ruderer bei dem Versuch ins Wasser geschleudert, zwei Achter-Ruderboote an Land zu holen. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort.

Schäden gab es zudem im Neubaugebiet Kiel-Meimersdorf. Dort wurden mehrere Dächer abgedeckt. Auch in Kiel-Gaarden wurden Dachziegel abgerissen. Ob es sich um eine oder mehrere Windhosen handelte, war laut Feuerwehr zunächst nicht klar.

Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor eine Unwetterwarnung für Schleswig-Holstein ausgegeben. An der Nordseeküste sei mit orkanartigen Böen bis zu 110 km/h zu rechnen. Auch an der Ostsee und im Binnenland könne es in der Nacht Sturmböen bis rund 80 km/h geben.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Schwere Schäden und dutzende Verletzte durch heftiges Erdbeben in Panama

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,7 hat in Panama schwere Schäden angerichtet und Panik ausgelöst. Mindestens 27 Menschen wurden nach Behördenangaben bei dem Erdstoß am Freitag verletzt, Todesopfer wurden nach Angaben des Katastrophenschutzes nicht gemeldet. Der Internationale Flughafen von Panama-Stadt stellte den Betrieb vorübergehend ein.

Starkes Erdbeben in Panama: Mindestens 27 Verletzte und schwere Schäden

Bei dem schweren Erdbeben der Stärke 7,7 in Panama sind nach Angaben der Behörden mindestens 27 Menschen verletzt worden. Bislang gebe es keine Informationen über Todesopfer, sagte der Leiter des Katastrophenschutzzentrums, René García, der Nachrichtenagentur AFP. Das Beben brachte vor allem im Zentrum des Landes Gebäude zum Einsturz und beschädigte Straßen.

"Lebensbedrohlicher" Sturm: Hurrikan "Isaias" in Florida auf Land getroffen

Der Hurrikan "Isaias" ist im Nordwesten des US-Bundesstaates Florida auf Land getroffen und hat heftige Regenfälle und Stromausfälle mit sich gebracht. Der Wirbelsturm sei am Freitag (Ortszeit) nahe der Küstenstadt Destin auf Land getroffen, erklärte das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC). Es handele sich um einen "lebensbedrohlichen Sturm", der auch weiter im Landesinnern Sturzfluten verursachen könne. Für mehrere Küstenorte galten Evaukierungsanordnungen.

Drei Männer wegen Mordes an drei Surf-Touristen in Mexiko schuldig gesprochen

Zweieinhalb Jahre nach der Ermordung von drei Surf-Touristen aus den USA und Australien sind in Mexiko drei Männer schuldig gesprochen worden. Ein Gericht in Ensenada erklärte am Freitag (Ortszeit), die Angeklagten hätten die Gewalttat arglistig und mit Vorsatz begangen. Das Strafmaß gegen sie soll kommenden Freitag verkündet werden. Die Staatsanwaltschaft hatte 210 Jahre Haft gefordert, auch wenn die Höchststrafe in dem betreffenden Bundesstaat Baja California bei 60 Jahren liegt.

Textgröße ändern: