Deutsche Tageszeitung - Nordrhein-Westfalen setzt Downloadmöglichkeit für neue Notrufapp "Nora" aus

Nordrhein-Westfalen setzt Downloadmöglichkeit für neue Notrufapp "Nora" aus


Nordrhein-Westfalen setzt Downloadmöglichkeit für neue Notrufapp "Nora" aus
Nordrhein-Westfalen setzt Downloadmöglichkeit für neue Notrufapp "Nora" aus / Foto: ©

Nordrhein-Westfalen hat am Donnerstagvormittag vorübergehend die Möglichkeit zum Download der neuen Notrufapp "Nora" gestoppt. Durch den Ausfall der Notrufnummern 110 und 112 am Mittwoch sei es am zu sehr hohen Downloadzahlen gekommen, teilte das Innenministerium in Düsseldorf mit. "Die anschließende hohe Anzahl an Registrierungen führte zu einer starken Auslastung der Server, die bis jetzt andauert."

Textgröße ändern:

Um die Server zu entlasten und die Funktionsfähigkeit der App weiter zu gewährleisten, habe das Ministerium die Möglichkeit zum Download vorübergehend unterbrochen. Für alle bereits registrierten Nutzerinnen und Nutzer bleibe die App voll funktionsfähig und weiterhin nutzbar, hieß es weiter. Für Menschen mit Sprech- und Hörbehinderungen gebe es eine alternative Downloadmöglichkeit über den link www.nora-notruf.de/hilfe.

Die am Dienstag bundesweit gestartete App "Nora" soll es vor allem hör- und sprechbeeinträchtigten Menschen ermöglichen, einfacher einen Notruf abzusetzen. Dabei wird wie bei einem üblichen Notruf automatisch der Standort übermittelt. Zudem werden grundlegende Informationen zum Notfall übertragen. Die anschließende Kommunikation funktioniert wie bei einem üblichen Messengerdienst textbasiert.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Schwere Schäden und dutzende Verletzte durch heftiges Erdbeben in Panama

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,7 hat in Panama schwere Schäden angerichtet und Panik ausgelöst. Mindestens 27 Menschen wurden nach Behördenangaben bei dem Erdstoß am Freitag verletzt, Todesopfer wurden nach Angaben des Katastrophenschutzes nicht gemeldet. Der Internationale Flughafen von Panama-Stadt stellte den Betrieb vorübergehend ein.

Starkes Erdbeben in Panama: Mindestens 27 Verletzte und schwere Schäden

Bei dem schweren Erdbeben der Stärke 7,7 in Panama sind nach Angaben der Behörden mindestens 27 Menschen verletzt worden. Bislang gebe es keine Informationen über Todesopfer, sagte der Leiter des Katastrophenschutzzentrums, René García, der Nachrichtenagentur AFP. Das Beben brachte vor allem im Zentrum des Landes Gebäude zum Einsturz und beschädigte Straßen.

"Lebensbedrohlicher" Sturm: Hurrikan "Isaias" in Florida auf Land getroffen

Der Hurrikan "Isaias" ist im Nordwesten des US-Bundesstaates Florida auf Land getroffen und hat heftige Regenfälle und Stromausfälle mit sich gebracht. Der Wirbelsturm sei am Freitag (Ortszeit) nahe der Küstenstadt Destin auf Land getroffen, erklärte das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC). Es handele sich um einen "lebensbedrohlichen Sturm", der auch weiter im Landesinnern Sturzfluten verursachen könne. Für mehrere Küstenorte galten Evaukierungsanordnungen.

Drei Männer wegen Mordes an drei Surf-Touristen in Mexiko schuldig gesprochen

Zweieinhalb Jahre nach der Ermordung von drei Surf-Touristen aus den USA und Australien sind in Mexiko drei Männer schuldig gesprochen worden. Ein Gericht in Ensenada erklärte am Freitag (Ortszeit), die Angeklagten hätten die Gewalttat arglistig und mit Vorsatz begangen. Das Strafmaß gegen sie soll kommenden Freitag verkündet werden. Die Staatsanwaltschaft hatte 210 Jahre Haft gefordert, auch wenn die Höchststrafe in dem betreffenden Bundesstaat Baja California bei 60 Jahren liegt.

Textgröße ändern: