Deutsche Tageszeitung - Zoll in Hannover beschlagnahmt 4,7 Millionen illegale Zigaretten

Zoll in Hannover beschlagnahmt 4,7 Millionen illegale Zigaretten


Zoll in Hannover beschlagnahmt 4,7 Millionen illegale Zigaretten
Zoll in Hannover beschlagnahmt 4,7 Millionen illegale Zigaretten / Foto: ©

Der Zoll in Hannover hat im Kreis Steinfurt 4,7 Millionen illegale Zigaretten beschlagnahmt. Drei Menschen wurden bereits am Samstag bei einer Razzia festgenommen, wie das Zollfahndungsamt Hannover am Freitag mitteilte. Die Ermittler werfen ihnen vor, mit erheblichen Mengen illegal nach Deutschland gebrachter und unversteuerter Zigaretten Handel betrieben zu haben.

Textgröße ändern:

Alle drei Verdächtigen im Alter zwischen 39 und 45 Jahren sitzen nun in Untersuchungshaft. Seit 2020 wird gegen die Gruppe ermittelt. Sie soll sich die unversteuerten Zigaretten im In- und Ausland beschafft haben. Diese hätten sie dann in Westfalen als Großhändler an viele weitere Abnehmer verkauft.

Insgesamt wurden in Steinfurt am Samstag 23.200 Stangen Zigaretten beschlagnahmt. In anderen durchsuchten Gebäuden entdeckten die Beamten weitere 199 Stangen sowie ein Kleinkalibergewehr.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Zwei Tote bei Waldbränden auf griechischer Insel Salamis

Bei Waldbränden auf der griechischen Insel Salamis nahe Athen sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Nahe dem Strand Peristeria im Süden der Insel seien zwei Leichen geborgen worden, sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag. Nahezu zeitgleich waren zuvor zwei Waldbrände in der Nähe beliebter Badestellen im Süden und Osten der Insel ausgebrochen, wie Feuerwehrsprecher Giannis Artopios dem Fernsehsender ERT schilderte.

Lage bei Waldbränden in Nordrhein-Westfalen entspannt sich

Die Lage bei den großen Waldbränden in der Eifel und an der belgischen Grenze hat sich am Sonntag teilweise beruhigt. Eine Sprecherin der Stadt Monschau in Nordrhein-Westfalen sprach am Nachmittag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einer "vorsichtigen" Entspannung. Belgiens Innenminister Bernard Quintin teilte mit, dass die Flammen im Naturschutzgebiet Hohes Venn in anderthalb Kilometern Entfernung zu Monschau "unter Kontrolle" seien.

Tausende Indonesier warten nach tödlichem Erdbeben auf Hilfe

Nach einem schweren Erdbeben mit dutzenden Todesopfern auf der indonesischen Insel Flores haben am Sonntag tausende Überlebende auf Hilfe gewartet. Hunderte Gebäude wurden bei dem Erdstoß der Stärke 7,7 am Samstag beschädigt, rund 5000 Menschen mussten nach Behördenangaben ihre Häuser verlassen. Experten zählten fast 1000 Nachbeben. Betroffene Gebiete waren von der Stromversorgung abgeschnitten, mindestens eine wichtige Zufahrtsstraße war nach einem Erdrutsch unpassierbar. Die Zahl der Todesopfer stieg auf mindestens 53, mehr als 130 Menschen wurden verletzt.

Waldbrand in Belgien droht Lage in Deutschland zu verschärfen

Der große Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn hat auch Auswirkungen auf Deutschland. Die nordrhein-westfälische Stadt Monschau empfahl Einwohnern in Grenznähe am Sonntag, ihre Häuser wegen des zu erwartenden Rauchs zu verlassen. Auch in Rheinland-Pfalz war Brandgeruch wahrnehmbar. Entspannung zeichnete sich dagegen im nahegelegenen Waldbrandgebiet in der Eifel bei Hürtgenwald ab.

Textgröße ändern: