Deutsche Tageszeitung - Mann in Asylunterkunft in Niedersachsen von Polizisten erschossen

Mann in Asylunterkunft in Niedersachsen von Polizisten erschossen


Mann in Asylunterkunft in Niedersachsen von Polizisten erschossen
Mann in Asylunterkunft in Niedersachsen von Polizisten erschossen / Foto: ©

Polizisten haben bei einem Einsatz in einer Asylbewerberunterkunft im niedersächsischen Harsefeld einen Mann erschossen. Der 40-Jährige habe die Beamten in der Nacht zum Montag zuvor mit einem Messer angegriffen, teilte die Staatsanwaltschaft Stade mit. Daraufhin hätten die Polizisten mehrere Schüsse abgegeben.

Textgröße ändern:

Der Mann aus dem Sudan wurde in ein Krankenhaus nach Stade gebracht, wo er starb. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren gegen die beteiligten Polizeibeamten wegen Totschlags ein. Die genauen Umstände waren zunächst noch unklar. Geprüft wird laut Staatsanwaltschaft auch, ob die Polizeibeamten in Notwehr handelten.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Waldbrand in Belgien nahe Deutschland hat 3000 Hektar Land zerstört

Der Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze hat nach Angaben der Behörden inzwischen fast 3000 Hektar Land vernichtet. Die Lage bleibe "kompliziert", weil der Wind in der Nacht mehrfach gedreht habe, erklärten die wallonischen Behörden am Sonntagmorgen. Demnach waren mehr als 250 Feuerwehrleute und weitere Helfer in der Nacht im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen.

Attacke auf Senioren in Hessen: Ein Toter und eine Schwerverletzte

Im hessischen Künzell hat ein Mann zwei Senioren mit "massiver Gewalt" attackiert und einen 72 Jahre alten Mann getötet. Eine 67-jährige Frau wurde schwer verletzt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Fulda am Samstagabend mitteilten. Tatverdächtig sei ein 46 Jahre alter Verwandter der beiden.

Protest gegen Abtreibungsgegner eskaliert: Zwölf verletzte Polizisten in Göttingen

Proteste gegen Abtreibungsgegner sind im niedersächsischen Göttingen eskaliert. Die Polizei musste nach Angaben vom Samstagabend teils mit Zwang verhindern, dass beide Gruppen aufeinandertrafen. Dabei seien zwölf Beamte verletzt worden.

Medien: Neun Tote bei Starkregen im Osten Japans

Bei "beispiellosem" Starkregen im Osten Japans sind dem Sender NHK zufolge zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Seit Beginn der heftigen Regenfälle am Donnerstag, die Warnungen vor Erdrutschen und Stromausfälle auslösten, hätten neun Menschen ihr Leben verloren, wie NHK am Sonntag unter Berufung auf eigene Zählungen berichtete. Der Katastrophenschutz der besonders schwer betroffenen Präfektur Chiba im Osten der Hauptstadt Tokio meldete am Samstagabend acht Tote.

Textgröße ändern: