Deutsche Tageszeitung - Opferzahl durch Hochwasser und Erdrutsche im Westen Kanadas auf vier gestiegen

Opferzahl durch Hochwasser und Erdrutsche im Westen Kanadas auf vier gestiegen


Opferzahl durch Hochwasser und Erdrutsche im Westen Kanadas auf vier gestiegen
Opferzahl durch Hochwasser und Erdrutsche im Westen Kanadas auf vier gestiegen / Foto: ©

Nach den Überschwemmungen und Erdrutschen im Westen Kanadas ist die Zahl der Todesopfer auf vier gestiegen. In der Nähe des Duffey-Sees in der Provinz British Columbia seien die Leichen von drei seit Montag vermissten Männern gefunden worden, teilte die Polizei am Samstag mit. Anfang der Woche war bereits der Tod einer Frau gemeldet worden. Ein Mensch werde weiterhin vermisst, hieß es am Samstag weiter.

Textgröße ändern:

Am Sonntag vergangener Woche und am Montag waren heftige Regenfälle über der Provinz British Columbia niedergegangen und hatten Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Zahlreiche Straßen und Brücken wurden unpassierbar. Der Betrieb der wichtigen Ölpipeline Trans Mountain musste wegen Flutschäden vorübergehend eingestellt werden. Die Schäden in der Region sowie das Wetter erschwerten die Suche nach dem Vermissten, teilte die Polizei mit.

Wegen der Flutschäden gibt es in der Region ernsthafte Versorgungsprobleme. Die Behörden rationierten daher den Treibstoff: Privatpersonen dürfen vorerst nur noch 30 Liter Sprit auf einmal tanken. Landwirtschaftliche Betriebe haben Probleme, dringend benötigten Nachschub zu bekommen. Die in die Flutgebiete entsandte Armee brachte am Samstag in Abbotsford per Hubschrauber vier Tonnen Tierfutter zu einer Schweinefarm, wie die Behörden mitteilten.

Für kommende Woche wird im Westen Kanadas mit weiteren schweren Regenfällen gerechnet. Die Region wurde dieses Jahr schon von einer Rekord-Hitzewelle und zerstörerischen Waldbränden getroffen.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Nach Amoklauf des Sohnes in den USA: Vater muss 15 Jahre in Haft

Fast zwei Jahre nach dem tödlichen Schusswaffenangriff eines Jugendlichen auf eine Schule in den USA ist dessen Vater am Donnerstag zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Colin Gray hatte seinem Sohn Colt das Gewehr geschenkt, mit dem dieser im Bundesstaat Georgia vier Menschen ermordete. Der Richter blieb mit der Strafe laut örtlichen Medien deutlich hinter der Forderung der Staatsanwaltschaft nach 80 Jahren Gefängnis zurück.

Getötete 29-Jährige in Trier: Mann und Frau unter Mordverdacht festgenommen

Eineinhalb Wochen dem Fund einer getöteten 29-Jährigen in ihrer Wohnung in Trier haben die Ermittler zwei Tatverdächtige im Saarland festgenommen. Der 35-jährige Mann und die 25-jährige Frau stehen im Verdacht, die Studentin getötet zu haben, um sich zu bereichern, wie die Staatsanwaltschaft Trier am Donnerstag mitteilte. Gegen sie wurden Haftbefehle wegen Mordes erlassen.

Millionenschaden bei Brand in historischem Schloss in Sachsen-Anhalt

Ein Brand in einem historischen Schloss in Sachsen-Anhalt hat für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt und einen Millionenschaden verursacht. Das Jahrhunderte alte Gebäude in Wallhausen im Landkreis Mansfeld-Südharz geriet in der Nacht zum Donnerstag in Brand, wie ein Feuerwehrsprecher vor Ort sagte. Laut Polizei wurde das Gebäude durch den Brand erheblich beschädigt, der Schaden dürfte ersten Schätzungen zufolge im Millionenbereich liegen.

George und Amal Clooney fliehen wegen Waldbrand aus Luxus-Anwesen in Südfrankreich

Der Hollywood-Schauspieler George Clooney und seine Ehefrau Amal sind wegen eines sich schnell ausbreitenden Waldbrands aus ihrem Anwesen in Südfrankreich geflohen. "Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir keine Ahnung, ob unser wunderschönes Zuhause diesen schrecklichen Moment überstehen wird", schrieben sie in einem Brief an den Bürgermeister der Stadt Brignoles, aus dem das Magazin "People" zitierte. Sie hofften, alle ihre Nachbarn seien in Sicherheit, betonte das Paar.

Textgröße ändern: