Deutsche Tageszeitung - Hamburger Polizei schließt Verkaufsraum für Handel mit gefälschter Markenmode

Hamburger Polizei schließt Verkaufsraum für Handel mit gefälschter Markenmode


Hamburger Polizei schließt Verkaufsraum für Handel mit gefälschter Markenmode
Hamburger Polizei schließt Verkaufsraum für Handel mit gefälschter Markenmode / Foto: ©

Bei einer Razzia wegen professionellen Handels mit gefälschter Markenmode hat die Polizei in Hamburg große Mengen an Plagiaten beschlagnahmt. Wie die Beamten am Mittwoch in der Hansestadt erklärten, richtete sich die Maßnahme gegen einen 26-Jährigen, der über ein bekanntes soziales Netzwerk in großem Stil offen Fälschungen zum Kauf anbot und für seine Geschäfte sogar einen eigenen Verkaufsraum mit Verkäufer betrieb.

Textgröße ändern:

Bei Durchsuchungen des Verkaufsraums sowie einer zugehörigen Wohnung in Hamburg stießen die Beamten am Dienstag nach eigenen Angaben auf derart große Mengen an Plagiaten, dass sie für den Abtransport einen Zwölftonnen- sowie einen Fünftonnenlastwagen benötigten. Die Ermittler brauchten demnach mehrere Stunden, um Kleidungsstücke und Schuhe in über 360 Umzugskartons zu verstauen.

In dem Verkaufsraum trafen sie außerdem auf sieben Kundinnen und Kunden sowie einen Verkäufer, von denen sie jeweils Personalien aufnahmen. Gegen den 26-jährigen Betreiber des Plagiatehandels wird wegen Verstoßes gegen das Markengesetz ermittelt. Bei einer Durchsuchung einer ebenfalls von dem Mann genutzten Wohnung im schleswig-holsteinischen Kiel fanden die Beamten zudem rund 800 Gramm synthetische Drogen. Zudem beschlagnahmten sie 24.000 Euro.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Vierjähriger wird in Baden-Württemberg von Auto erfasst und stirbt

Bei einem Verkehrsunfall in Bad Friedrichshall in Baden-Württemberg ist ein vier Jahre alter Junge ums Leben gekommen. Das Kind rannte am Dienstabend unvermittelt von einem Gehweg auf eine Straße und wurde von dem Auto einer 49-jährigen Fahrerin frontal erfasst, wie die Polizei in Heilbronn am Mittwoch mitteilte. Der Junge starb noch an der Unfallstelle an seinen Verletzungen.

Mindestens 13 Tote und "umfangreiche Schäden" nach Erdbeben im Südwesten Japans

Einen Tag nach dem schweren Erdbeben im Südwesten Japans ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 13 gestiegen. Dies teilte Regierungschefin Sanae Takaichi am Mittwoch mit. Es seien zudem "umfangreiche Schäden" gemeldet worden, darunter eingestürzte Gebäude, Brände und Schäden an Straßen. Mehr als 9000 Menschen harrten am Mittwoch in Notunterkünften aus.

Lebenslange Haft für 16-Jährigen wegen tödlichen Schusswaffenangriffs in den USA

Wegen eines tödlichen Schusswaffenangriffs in einer Schule im US-Bundesstaat Georgia ist ein 16-jähriger Jugendlicher zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Colt Gray habe die Tat nur in der Sucht nach "Berühmtheit" begangen, befand am Dienstag der zuständige Richter. Obwohl der Teenager zur Tatzeit sogar nur 14 Jahre alt war, wurde er nach Erwachsenenstrafrecht zu lebenslanger Haft ohne die Möglichkeit einer vorzeitigen Entlassung verurteilt.

Mindestens fünf Tote durch Erdbeben im Südwesten Japans

Einen Tag nach dem schweren Erdbeben im Südwesten Japans ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens fünf gestiegen. Zwei von ihnen seien in einem Einkaufszentrum in der Stadt Kashima entdeckt worden, in dem durch das Beben eine Etage eingestürzt war, teilte am Mittwoch die Katastrophenschutzbehörde mit. Bei diesen beiden Todesopfern handelt es sich laut Medienberichten um zwei junge Frauen.

Textgröße ändern: