Deutsche Tageszeitung - Drei Tote bei Unfällen an Bahnstrecken in NRW und Thüringen sowie Bayern

Drei Tote bei Unfällen an Bahnstrecken in NRW und Thüringen sowie Bayern


Drei Tote bei Unfällen an Bahnstrecken in NRW und Thüringen sowie Bayern
Drei Tote bei Unfällen an Bahnstrecken in NRW und Thüringen sowie Bayern / Foto: ©

Bei Unfällen an Bahnstrecken in Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Bayern sind drei Menschen ums Leben gekommen. Auf einer Baustelle bei Gollhofen in Bayern wurde am Donnerstag nach Polizeiangaben ein 46-jähriger Bahnmitarbeiter von einem Personenzug erfasst und dabei tödlich verletzt. Der Lokführer habe noch Warnsignale ausgelöst, den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern können. Den Angaben zufolge befand sich der Arbeiter wohl zu nah an den Gleisen.

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Der 46-Jährige erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Der Lokführer habe einen Schock erlitten und sei von einem Notarzt behandelt worden. Auch die weiteren Arbeiter und die Zugfahrgäste wurden demnach seelsorgerisch betreut. Die Bahnstrecke wurde gesperrt.

Im thüringischen Oberweimar starb am Mittwochnachmittag eine 79-jährige Frau an einem beschrankten Bahnübergang. Ihr 78 Jahre alter Begleiter wurde nicht verletzt, musste aber von Rettungskräften nach dem Unfall betreut werden. Die Umstände des Unfalls waren unklar.

Zeugen berichteten demnach von einem geöffneten Bahnübergang. Die Überprüfung der Signal- und Leittechnik wiederum ergab laut Polizei keine Störungen. Wenige Sekunden vor dem Unfall passierte demnach ein anderer Zug den Bahnübergang ohne Vorkommnisse. Die Polizei ermittelt weiter zum Unfallhergang. Die Bahnstrecke zwischen Weimar und Jena war für mehrere Stunden gesperrt.

Bei Rath im nordrhein-westfälischen Kreis Düren befuhr ein 67-Jähriger am Dienstag mit einem Radlader einen unbeschrankten Bahnübergang und übersah einen herannahenden Zug, wie die Polizei in Düren am Donnerstag mitteilte. Beide Fahrzeuge stießen frontal zusammen.

Der 67-Jährige wurde aus dem Radlader geschleudert und stürzte ins Gleisbett. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer der Bahn musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Die Fahrgäste des Zugs blieben unverletzt.

(W.Budayev--DTZ)

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