Deutsche Tageszeitung - Polizei in Mönchengladbach ermittelt nach Fund von menschlicher Plazenta

Polizei in Mönchengladbach ermittelt nach Fund von menschlicher Plazenta


Polizei in Mönchengladbach ermittelt nach Fund von menschlicher Plazenta
Polizei in Mönchengladbach ermittelt nach Fund von menschlicher Plazenta / Foto: ©

Nach dem Fund einer offenbar menschlichen Plazenta im Bereich eines Krankenhauses hat die Polizei in Mönchengladbach Ermittlungen aufgenommen. Laut Polizeibericht vom Dienstagabend wurden die Nachgeburt und eine mutmaßlich blutige Hose am Mittag gemeldet. Zahlreiche Beamte inklusive einer Hundertschaft hätten daraufhin rund um die Fundstelle nach weiteren verdächtigen Gegenständen gesucht. Auch Diensthunde seien zum Einsatz gekommen.

Textgröße ändern:

Nach Polizeiangaben führten die Ermittlungen und Suchmaßnahmen zunächst nicht zur Aufklärung der Hintergründe. Auch gebe es keine Hinweise darauf, dass die Plazenta nach der Entbindung eines Säuglings im Krankenhaus unsachgemäß entsorgt worden sei.

Aus Polizeisicht sei es denkbar, dass jemand ein Kind zur Babyklappe des Krankenhauses habe bringen wollen und sich dann doch anders entschieden habe. Die Polizei bat um Hinweise und appellierte an möglicherweise überforderte Eltern, sich hilfesuchend an sie oder medizinische Einrichtungen zu wenden.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Dieselgate: Renault muss sich in Frankreich wegen Betrugs vor Gericht verantworten

Im Zusammenhang mit dem Dieselskandal muss sich der französische Autohersteller Renault in Frankreich wegen mutmaßlichen Betrugs vor Gericht verantworten. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Vorrichtungen in seinen Dieselfahrzeugen eingebaut zu haben, die zur Umgehung von Abgasvorschriften dienten, wie die Staatsanwaltschaft am Montag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Die erste Anhörung in dem Fall ist für April 2027 angesetzt. Renault weist die Vorwürfe zurück.

Datenschutzbeauftragte: Durch Geheimdienstreform drohen Grundrechtseinschränkungen

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Louisa Specht-Riemenschneider, sieht durch die von der Regierung geplante Geheimdienstreform massive Risiken für Bürgerrechte. "Aus meiner Sicht gibt es inakzeptable Einschränkungen der Grundrechte", sagte sie der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Nachrichtendienste sollten "nicht handeln und eingreifen dürfen wie eine Polizei", gab sie zu bedenken.

Magyar-Partei wählt erstmals Verfassungsrichter - Amnesty: Verfahren "wie unter Orban"

Erstmals seit der Amtsübernahme von Peter Magyar als Ministerpräsident hat das ungarische Parlament einen neuen Verfassungsrichter gewählt. Der Universitätsprofessor Pal Sonnevend erhielt am Montag 138 Ja-Stimmen in dem 199 Abgeordnete umfassenden Parlament, sechs Parlamentarier stimmten gegen ihn. Die früheren Regierungsparteien Fidesz und KDNP boykottierten die Abstimmung. Sonnevend löst Csaba Hende ab, der als Vertrauter des früheren Regierungschefs Viktor Orban galt.

Trompete von US-Armee bei Trauerfeier auf hessischem Friedhof gestohlen

Unbekannte haben auf einem Friedhof im hessischen Hanau eine Trompete der US-Armee gestohlen. Das Instrument sollte am Freitagvormittag bei einer Bestattung eines ehemaligen US-Soldaten gespielt werden, wie die Polizei am Montag in Offenbach mitteilte.

Textgröße ändern: