Deutsche Tageszeitung - Mann fliegt mit geladener Schusswaffe von Barbados nach Miami

Mann fliegt mit geladener Schusswaffe von Barbados nach Miami


Mann fliegt mit geladener Schusswaffe von Barbados nach Miami
Mann fliegt mit geladener Schusswaffe von Barbados nach Miami / Foto: ©

Die Behörden von Barbados untersuchen den Fall eines Mannes, der mit einer geladenen Schusswaffe von der Karibikinsel bis nach Miami geflogen ist. Wie der Sender NBC am Freitag (Ortszeit) berichtete, wurde erst am Flughafen im US-Bundesstaat Florida entdeckt, dass der Verdächtige eine mit fünf Kugel geladene Waffe auf dem Linienflug dabei hatte. Er wurde von den Sicherheitskräften festgenommen.

Textgröße ändern:

Die Regierungschefin von Barbados, Mia Mottley, äußerte sich besorgt über den Vorfall. Die Folgen für ihr Land seien "schwerwiegend und groß". "Ich habe dringend einen Bericht angefordert, den ich sehr bald zu erhalten erwarte. Aber wie ich bereits gesagt habe, wird irgendjemand - oder eine Behörde - zur Rechenschaft gezogen", versprach sie.

In Florida kann das Mitführen einer Waffe auf einem Flug mit einer Haftstrafe von bis zu fünf Jahren und einer Geldbuße von 5000 Dollar (rund 4400 Euro) geahndet werden. Seit den Anschlägen vom 11. September haben die USA ihre Vorschriften für die Flugsicherheit massiv verschärft und fordern von ausländischen Staaten, diesen Anforderungen ebenfalls nachzukommen.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Tennessee: US-Gericht setzt erste Hinrichtung einer Frau seit 200 Jahren aus

Aufschub in letzter Minute: Ein US-Bundesgericht hat am Mittwoch die Hinrichtung der ersten Frau im Bundesstaat Tennessee seit mehr als 200 Jahren kurzfristig ausgesetzt. Die verurteilte Mörderin Christa Pike sollte per Giftspritze hingerichtet werden.

Ärmelkanal-Unglück mit 31 Toten: Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt

Knapp fünf Jahre nach einem Bootsunglück auf dem Ärmelkanal mit mindestens 31 Toten hat ein Gericht in Paris am Mittwoch 13 Männer zu Haftstrafen von bis zu zehn Jahren verurteilt. Sechs von ihnen wurden der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Einer der Angeklagten wurde freigesprochen. Das bislang größte bekannte Bootsunglück von Migranten auf dem Ärmelkanal sei eine "beispiellose Katastrophe, verursacht von einzelnen, die unter Missachtung von Menschenleben von Geldgier getrieben waren", hieß es in der Urteilsbegründung. Ein weiteres Verfahren gegen sieben französische Soldaten, die im Verdacht unterlassener Hilfeleistung stehen, läuft noch.

Milliardenklage nach abgesagter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig

17 Jahre nach der gescheiterten Übernahme von Volkswagen durch Porsche ist eine Musterklage von Anlegern gegen die Autobauer endgültig gescheitert. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte nach Angaben vom Mittwoch das Urteil des Oberlandesgerichts Celle, das Porsche 2022 Recht gegeben hatte. Es ging in dem Verfahren um die Frage, ob Porsche bei den Informationen für den Kapitalmarkt 2008 verwerflich handelte. (Az. II ZB 21/22)

Mehr als hundert Objekte durchsucht: Bundesweite Razzia in Reinigungsgewerbe

Bei einer großangelegten Razzia im Reinigungsgewerbe sind am Mittwoch mehr als hundert Wohnungen, Unterkünfte, Firmen und Hotels in ganz Deutschland durchsucht worden. Dabei wurden zehn Haftbefehle vollstreckt, wie das Hauptzollamt Berlin mitteilte. Außerdem wurde ein Großteil der zuvor angeordneten Vermögensarreste in einer Gesamthöhe von 106 Millionen Euro vollstreckt.

Textgröße ändern: