Deutsche Tageszeitung - Razzien gegen mutmaßliche Schleuser in mehreren Bundesländern

Razzien gegen mutmaßliche Schleuser in mehreren Bundesländern


Razzien gegen mutmaßliche Schleuser in mehreren Bundesländern
Razzien gegen mutmaßliche Schleuser in mehreren Bundesländern / Foto: ©

Mit Razzien in mehreren Bundesländern sind Ermittler gegen eine syrisch-irakische Gruppe mutmaßlicher Schleuser vorgegangen. Die Verdächtigen sollen rund 50 Menschen illegal nach Deutschland gebracht haben, wie die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt am Main am Dienstag mitteilte. Für jede Schleusung sollen im Schnitt rund 9000 Euro bezahlt worden sein.

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Nach Angaben der Ermittler fand die erste Razzia am 1. Dezember im bayerischen Neumarkt in der Oberpfalz und in Katrineholm in Schweden statt. Dabei wurden zwei Mitglieder der mutmaßlichen Schleuserbande festgenommen. Sie sitzen nun in Untersuchungshaft. Kurz davor war Ermittlern am Hamburger Flughafen einer der Hauptbeschuldigten ins Netz gegangen.

Am 2. Dezember wurden fünf weitere Objekte in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Thüringen und Rheinland-Pfalz durchsucht. Die Ermittler beschlagnahmten Beweismittel wie Mobiltelefone, Datenträger, schriftliche Aufzeichnungen, Bargeld und Ausweise. Der in Schweden verhaftete Mann soll nach Deutschland ausgeliefert werden. Seit Juni 2020 wurde gegen die Gruppe ermittelt.

(A.Stefanowych--DTZ)

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