Deutsche Tageszeitung - Bericht: Im Gottesdienst bleibt die Maske wohl vielerorts Pflicht

Bericht: Im Gottesdienst bleibt die Maske wohl vielerorts Pflicht


Bericht: Im Gottesdienst bleibt die Maske wohl vielerorts Pflicht
Bericht: Im Gottesdienst bleibt die Maske wohl vielerorts Pflicht

Auch nach dem Wegfall der Maskenpflicht in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens wird sie wohl im Gottesdienst vielerorts noch die Regel bleiben. Das berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Freitag unter Berufung auf eine Abfrage bei den evangelischen Landeskirchen und katholischen Bistümern. Diese würden den einzelnen Gemeinden weiterhin "dringend" eine Maskenpflicht empfehlen.

Textgröße ändern:

"Sollte die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung wegfallen, dann wird es für Gottesdienste und für Veranstaltungen in Gemeindehäusern die dringende Empfehlung geben, wegen der hohen Inzidenzen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen", sagte beispielsweise ein Sprecher des Bistums Erfurt dem RND.

In der evangelischen Kirche können die Gemeinden dem Bericht zufolge selbst entscheiden, welche Corona-Regeln sie aufstellen. "Auch nach dem Wegfall vieler Corona-Regeln steht die Gesundheit der Gottesdienstbesucher und -besucherinnen in den Kirchen im Vordergrund. So werden viele Gemeinden mit ihren Regelungen über das in den Ländern geforderte Maß an Schutz hinausgehen", sagte ein Sprecher der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) dem RND.

Am Samstag endet die Übergangsfrist für die Anwendung der breit angelegten Corona-Eindämmungsmaßnahmen nach dem alten Infektionsschutzgesetz. Danach ist das Tragen einer Maske nur noch im öffentlichen Nahverkehr und in speziellen Einrichtungen wie Krankenhäusern Pflicht. Weitergehende Vorgaben können von staatlicher Seite lediglich in Gebieten verhängt werden, die vom jeweiligen Landtag als Hotspot eingestuft wurden.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

16-Jähriger erschießt in Grundschule in den USA drei Kinder und einen Lehrer

Ein 16-Jähriger hat bei einem Schusswaffenangriff in einer Grundschule in den USA vier Menschen getötet. Bei den Opfern handele es sich um drei Kinder im Alter von fünf, acht und elf Jahren sowie einen Lehrer, teilte die Polizei in der Stadt Bend im Bundesstaat Oregon am Donnerstag mit. Der Täter wurde am Tatort erschossen.

Schwedische Behörden geben für kommendes Jahr 72 Wölfe zum Abschuss frei

Trotz massiven Widerstands von Umweltschützern haben die schwedischen Behörden für das kommende Jahr 72 Wölfe zum Abschuss freigegeben. Die skandinavische Wolfspopulation sei klein und leide unter Inzucht, teilten die Kreisverwaltungen am Donnerstag mit. Die Verringerung müsse daher "schrittweise erfolgen und einhergehen mit Maßnahmen, welche der Inzucht entgegenwirken".

Carsten Günther soll Präsident an Bundesverwaltungsgericht werden

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bekommt einen neuen Richter - der dort Gerichtspräsident werden soll. Carsten Günther wurde am Donnerstag vom Richterwahlausschuss zum Bundesrichter gewählt, wie das Bundesjustizministerium in Berlin mitteilte. Der 56 Jahre alte Günther war bislang seit August 2025 Präsident des nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgerichts in Münster, zuvor hatte er bereits einige Jahre als Richter am Bundesverwaltungsgericht gearbeitet.

Trump: Hinrichtung des Attentäters von Fort Hood wird doch nicht live übertragen

Nach massivem Druck aus dem In- und Ausland hat US-Präsident Donald Trump die geplante Liveübertragung einer Hinrichtung durch das US-Militär abgesagt. Trump erklärte am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social, der Amokläufer Nidal Hasan werde "wie vorgesehen durch ein Erschießungskommando sterben, aber dieses Ereignis wird nicht übertragen". Der vom Pentagon angekündigte Livestream war in den USA selbst in den Reihen von Trumps Republikanern sowie auch international auf Empörung gestoßen.

Textgröße ändern: