Deutsche Tageszeitung - Auto knallt in Fahrzeug von Bidens Wagenkolonne

Auto knallt in Fahrzeug von Bidens Wagenkolonne


Auto knallt in Fahrzeug von Bidens Wagenkolonne
Auto knallt in Fahrzeug von Bidens Wagenkolonne / Foto: © AFP

Ein lauter Knall, aufgeschreckte Sicherheitskräfte und ein überraschter Präsident: Im US-Bundesstaat Delaware ist ein Auto in ein Fahrzeug der Wagenkolonne von US-Präsident Joe Biden gekracht. Der Vorfall ereignete sich am Sonntagabend (Ortszeit) nach einem Besuch des Präsidenten in seinem Wahlkampfhauptquartier in seinem Wohnort Wilmington, wie ein AFP-Journalist vor Ort berichtete. Gegen den Fahrer des Unfallwagens wird nach Polizeiangaben wegen Trunkenheit und Unaufmerksamkeit am Steuer ermittelt.

Textgröße ändern:

Biden verließ gerade das Gebäude in der Innenstadt von Wilmington, als rund 40 Meter entfernt ein silberfarbenes Auto in ein an einer Kreuzung postiertes Fahrzeug des Secret Service krachte. Der Präsident schaute überrascht auf und wurde von Personenschützern in ein wartendes Fahrzeug gebracht. Sicherheitsbeamte umzingelten das Auto mit gezogener Waffe, der Fahrer hielt die Hände in die Höhe.

Nach Angaben der Polizei handelte es sich um einen Unfall. Verursacht wurde er von einem 46 Jahre alten Mann aus der Stadt Wilmington, wie die Beamten der Nachrichtenagentur AFP am Montag mitteilten. In der Stadt befindet sich Bidens Wahlkampfzentrale. Gegen den Unfallfahrer wird demnach wegen Trunkenheit und Unaufmerksamkeit am Steuer ermittelt.

Ein Vertreter des Weißen Hauses sagte, dem Präsidenten und seiner Ehefrau Jill Biden gehe es gut. Die Bidens leben schon seit Jahrzehnten in Wilmington im Ostküstenstaat Delaware. Der 81-jährige Demokrat will sich bei der Präsidentschaftswahl im kommenden November um eine zweite Amtszeit bewerben.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Nach jordanischen Vergeltungsangriffen: Damaskus und Amman wollen Krise beilegen

Nach jordanischen Vergeltungsangriffen in Syrien nach einem Anschlag auf eine christliche Kirche in Jordanien haben sich beide Länder auf die Beilegung ihrer seit Jahren schwersten Krise geeinigt. Sie seien entschlossen, ihre guten Beziehungen aufrechtzuerhalten, hieß es am Dienstag in einer vom syrischen Außenministerium veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. Demnach nahm Jordaniens Außenminister Ajman Safadi am Dienstag Kontakt zu seinem syrischen Kollegen Assaad al-Schaibani auf.

Regierungskreise: USA wollen Flávio Bolsonaro und seiner Familie Visa geben

Die USA sind zur Aufnahme des unterlegenen brasilianischen Präsidentschaftskandidaten Flávio Bolsonaro und seiner Familie bereit. "Das Außenministerium wird Flavio Bolsonaro und seiner Familie Visa ausstellen und ihnen die Einreise in die Vereinigten Staaten gestatten", erklärte ein hochrangiger Vertreter des Ministeriums am Dienstag in Washington. Der Sender CNN, die "New York Times" und andere Medien hatten zuvor berichtet, Bolsonaro sei auf dem Weg in die USA.

Block-Prozess: Oberlandesgericht soll über beschlagnahmte Aufzeichnungen entscheiden

Der Streit um die beschlagnahmten Tonaufzeichnungen einer "Zeit"-Journalistin im Zusammenhang mit dem Strafprozess um die Entführung von zwei Kindern der Steakhauskettenerbin Christina Block landet vor dem Hamburger Oberlandesgericht. Das Landgericht der Hansestadt beschloss am Dienstag, die Beschwerden der Zeitung "Zeit" und der betroffenen Journalistin diesem zur Entscheidung vorzulegen. Laut Gerichtsangaben änderte die für das Verfahren zuständige Kammer die entsprechenden Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse "aus Klarstellungsgründen" zugleich ab.

Urteil in NRW: Möbilierte Mikro-Apartments sind kein Ersatz für Mietwohnungen

Möbilierte Mikroapartments sind kein Ersatz für Mietwohnungen. Das entschied das Verwaltungsgericht Köln nach einer Mitteilung vom Dienstag und wies damit die Klage einer Immobiliengesellschaft auf Erteilung einer Abrissgenehmigung für drei Wohnhäuser in Köln ab. Die Stadt habe die Abrissgenehmigung zu Recht abgelehnt. (Az.: 28 K 3595/24).

Textgröße ändern: