Deutsche Tageszeitung - 18 Verletzte bei Gasaustritt in Konstanzer Unternehmen

18 Verletzte bei Gasaustritt in Konstanzer Unternehmen


18 Verletzte bei Gasaustritt in Konstanzer Unternehmen
18 Verletzte bei Gasaustritt in Konstanzer Unternehmen / Foto: © AFP/Archiv

Bei einem Gasaustritt sind in Konstanz 18 Menschen verletzt worden. Sie erlitten durch das Einatmen Atemwegsreizungen, wie die Polizei in der baden-württembergischen Stadt am Freitag mitteilte. Demnach hatten Mitarbeiter einer Firma in Konstanz am Morgen ein ätzendes und rauchendes Gas entdeckt, das aus einem Container im Keller austrat.

Textgröße ändern:

Ein Angestellter transportierte den Container mit einem Gabelstapler ins Freie, wo sich das austretende Gas verflüchtigte. Eine Gefahr für Anwohner und die Umwelt bestand nicht. Den Ermittlungen zufolge waren am Donnerstag zwei Chemikalien vermischt worden, um ein Reinigungsmittel herzustellen. Eine der Chemikalien war Salpetersäure.

Das Gemisch lagerte in dem Container. Aus zunächst unklaren Gründen stieg die Temperatur, was zu einem Überdruck führte. Dadurch trat Gas aus und verteilte sich im Gebäude. Die 18 Leichtverletzten hielten sich zum Zeitpunkt des Gasaustritts im Gebäude auf. Sie wurden in umliegenden Kliniken untersucht.

Eine Spezialfirma wurde mit der Bergung des Containers beauftragt. Zwei angrenzende Straßen blieben für den Einsatz stundenlang gesperrt. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Ursache des Gasaustritts auf.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Nach jordanischen Vergeltungsangriffen: Damaskus und Amman wollen Krise beilegen

Nach jordanischen Vergeltungsangriffen in Syrien nach einem Anschlag auf eine christliche Kirche in Jordanien haben sich beide Länder auf die Beilegung ihrer seit Jahren schwersten Krise geeinigt. Sie seien entschlossen, ihre guten Beziehungen aufrechtzuerhalten, hieß es am Dienstag in einer vom syrischen Außenministerium veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. Demnach nahm Jordaniens Außenminister Ajman Safadi am Dienstag Kontakt zu seinem syrischen Kollegen Assaad al-Schaibani auf.

Regierungskreise: USA wollen Flávio Bolsonaro und seiner Familie Visa geben

Die USA sind zur Aufnahme des unterlegenen brasilianischen Präsidentschaftskandidaten Flávio Bolsonaro und seiner Familie bereit. "Das Außenministerium wird Flavio Bolsonaro und seiner Familie Visa ausstellen und ihnen die Einreise in die Vereinigten Staaten gestatten", erklärte ein hochrangiger Vertreter des Ministeriums am Dienstag in Washington. Der Sender CNN, die "New York Times" und andere Medien hatten zuvor berichtet, Bolsonaro sei auf dem Weg in die USA.

Block-Prozess: Oberlandesgericht soll über beschlagnahmte Aufzeichnungen entscheiden

Der Streit um die beschlagnahmten Tonaufzeichnungen einer "Zeit"-Journalistin im Zusammenhang mit dem Strafprozess um die Entführung von zwei Kindern der Steakhauskettenerbin Christina Block landet vor dem Hamburger Oberlandesgericht. Das Landgericht der Hansestadt beschloss am Dienstag, die Beschwerden der Zeitung "Zeit" und der betroffenen Journalistin diesem zur Entscheidung vorzulegen. Laut Gerichtsangaben änderte die für das Verfahren zuständige Kammer die entsprechenden Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse "aus Klarstellungsgründen" zugleich ab.

Urteil in NRW: Möbilierte Mikro-Apartments sind kein Ersatz für Mietwohnungen

Möbilierte Mikroapartments sind kein Ersatz für Mietwohnungen. Das entschied das Verwaltungsgericht Köln nach einer Mitteilung vom Dienstag und wies damit die Klage einer Immobiliengesellschaft auf Erteilung einer Abrissgenehmigung für drei Wohnhäuser in Köln ab. Die Stadt habe die Abrissgenehmigung zu Recht abgelehnt. (Az.: 28 K 3595/24).

Textgröße ändern: